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Größte und modernste Druckmaschinenfabrik der
Welt
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Innovative Fertigungstechnologien für qualitativ
hochwertige Druckmaschinen
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Momentan entsteht die Halle 11 für 45 Millionen Euro
für eine neue Druckmaschinengeneration im ganz großen
Format
Die Eröffnung des Standorts Wiesloch-Walldorf im Jahre
1957 ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der
Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg). Im damaligen Stammwerk
in Heidelberg war es zu eng geworden, um Druckmaschinen in
größeren Dimensionen zu fertigen. Zumal 1957 mit dem
Original Heidelberger Zylinder im A3-Format ein neues Produkt
hinzukam. Seitdem wurde mehr als eine Milliarde Euro investiert.
Heute ist das Werk Wiesloch-Walldorf mit rund 6.500
Mitarbeitern und einem Areal von 860.000 Quadratmeter die
größte und modernste Druckmaschinenfabrik der Welt.
Gefertigt werden die Teile und Komponenten an den Heidelberg
Standorten Amstetten, Brandenburg und Wiesloch-Walldorf und bei
mehreren Hundert Zulieferbetrieben. In Wiesloch-Walldorf werden
sämtliche Heidelberg Bogenoffset-Druckmaschinen für die
Drucker der Welt montiert. Seit Produktionsstart wurden in
Wiesloch-Walldorf mehr als 400.000 Druckwerke gebaut. Die
Wachstumsgeschichte geht weiter: Am 15. September 2007 wurde die
neue Halle 11 eingeweiht, in die Heidelberg 45 Millionen Euro
investiert hat. Dort wird eine komplett neue
Druckmaschinengeneration im ganz großen Format montiert.
"Mit dem neuen Projekt festigen wir unsere Position als
Weltmarktführer im Bogenoffsetdruck", sagte Bernhard
Schreier, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg, beim Spatenstich im
Mai 2006.
Ein neues Werk entstand 1957 auf der grünen Wiese
Die freie Sicht auf das Heidelberger Schloss und das neue
Produkt Original Heidelberger Zylinder im A3-Format gaben den
Ausschlag für Wiesloch-Walldorf. Als zu Beginn der 50er Jahre
das Wirtschaftswunder einsetzte und die Aufträge für die
damalige Schnellpressenfabrik AG Heidelberg zunahmen, wurde auch
klar, dass die vorhandenen Gebäude in Heidelberg nicht mehr
lange ausreichen würden. Darüber hinaus plante die
Stadtverwaltung Heidelberg eine neue repräsentative
Straße vom Bahnhof ins Stadtzentrum - mit freier Sicht auf das
Heidelberger Schloss und die umliegenden Berghänge. Diese
Pläne kollidierten mit der Absicht der Schnellpressenfabrik,
ein fünfstöckiges Gebäude auf ihrem Gelände zu
errichten.
Hubert H.A. Sternberg, Vorstand bei Heidelberg von 1926 bis
1972, kaufte kurzerhand 1956 ein rund 38 Hektar umfassendes
Wiesengelände in Wiesloch an der Eisenbahnlinie
Heidelberg-Bruchsal, auf dem noch Erdöl gefördert wurde.
Eine Entscheidung mit unternehmerischem Weitblick: Ohne das
umfangreiche Reservegelände wären die großen
Investitionsvorhaben von Heidelberg in den folgenden Jahrzehnten
nicht vorstellbar gewesen.
Im April 1956 ging es los. Am Anfang standen aufwändige
Drainagearbeiten und sieben Meter tiefe Pfahlgründungen. Es
war die größte Baustelle Südwestdeutschlands.
Über 300 Menschen waren am Bau beteiligt, darunter 80 Mann
starke Maurerkolonnen, die teilweise auch sonntags arbeiteten.
Insgesamt wurden 3,2 Kilometer Gleisanlagen, rund 1,6 Kilometer
Telefonleitungen sowie etwa 1,6 Kilometer Leitungen für
Pressluft verlegt. Geplant wurde die Fabrik von Sternberg selbst.
Er machte im Vorfeld zahlreiche Geschäftsreisen in die USA und
nahm den amerikanischen Industriebau zum Vorbild, der eine
jeweilige Anpassung an veränderte Produktionsmethoden, neue
Maschinen und wechselnde Kundenbedürfnisse vorsah.
Mitte 1957 war die Fabrik fertig. Sie umfasste zwei
Produktionshallen mit jeweils 251,5 x 70 Quadratmeter, ein
zweistöckiges Verwaltungsgebäude und eine Kantine
für 1.000 Essensteilnehmer. Außerdem ein
Empfangsgebäude, Parkplätze, Garagen und einen eigenen
Bahnhof "Schnellpressenfabrik AG Heidelberg" für
Mitarbeiter und Sonderfahrten zur drupa - Internationale Messe
für Druck und Papier in Düsseldorf.
Generalstabsmäßig geplant lief der Umzug von
Heidelberg nach Wiesloch-Walldorf ab. Der Lkw fuhr vor und lud den
Arbeitsplatz auf, der Arbeiter nahm seine Kleider aus dem Spind,
und am nächsten Tag arbeitete er in Wiesloch weiter. Im Juni
1957 startete in einer der Produktionshallen die Montage für
den Original Heidelberger Tiegel-Buchdruckautomaten 26 x 38
Zentimeter und 34 x 46 Zentimeter. Im Juli 1957 nahm die zweite
Produktionshalle die Montage für das neue Produkt Original
Heidelberger Zylinder 38 x 52 Zentimeter auf. In Heidelberg blieben
die Verwaltung, die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, das
Ersatzteillager sowie vorübergehend die Produktion des
Original Heidelberger Zylinders 54 x 72 Zentimeter und teilweise
des Tiegels. Auch die Lehrwerkstatt übersiedelte später.
Doppelt gefeiert hält besser
Die Eröffnung des Werkes Wiesloch-Walldorf wurde gleich
zweimal gefeiert. Am 5. Juli 1957 fand ein großer Festakt mit
insgesamt 4.000 geladenen Gästen statt - darunter
Bürgermeister, beteiligte Baufirmen, Mitarbeiter mit
Ehepartnern, Kollegen aus Heidelberg und Geislingen sowie
Pensionäre. Es wurde auf gleich drei Höhepunkte
angestoßen: Werkseröffnung, neues Produkt Original
Heidelberger Zylinder und das 30-jährige Arbeitsjubiläum
von Hubert H.A. Sternberg. Die Gäste bestaunten die
großzügigen Fabrikhallen mit ihren übersichtlichen,
hellen Arbeitsplätzen und freuten sich am Abendprogramm mit
prominenten Künstlern aus Funk, Fernsehen und Varieté,
wie Hans-Joachim Kulenkampff und Gerhard Wendland.
Vom 13.-15. Juli 1957 wurde das neue Werk Wiesloch-Walldorf
mit einer internationalen Tagung eingeweiht, an der rund 300
Vertreter aus aller Welt teilnahmen. Dort präsentierte
Sternberg den neuen Original Heidelberger Zylinder mit allen
Einzelheiten und führte in die neue Vertriebs- und
Marketingstrategie ein. Nach achtjähriger Entwicklungszeit -
einschließlich zweier Jahre Testlauf bei Kunden - öffnete
Sternberg den Vorhang und zeigt den Original Heidelberger Zylinder
mit den Worten "Sesam öffne dich". Das Heidelberger
Produktionsprogramm bestand nun aus vier
Hochleistungsbuchdruckmaschinen in den gebräuchlichsten
Formaten A3 und A2. Zwei Zahlenvergleiche belegten den gewaltigen
Fortschritt des Unternehmens: Beim Eintritt von Hubert H.A.
Sternberg im Jahr 1926 in die Geschäftsleitung lag die
Mitarbeiterzahl bei rund 300, 1957 war die Zahl auf 3.520
gestiegen, gesehen über die gesamte Heidelberg Gruppe. Der
Umsatz hatte sich in diesem Zeitrahmen verhundertfacht.
Anlässlich der Einweihung wurden im Werk
Wiesloch-Walldorf Bronzeplaketten montiert, die in verschiedenen
Sprachen die Drucker in der ganzen Welt grüßten:
"Diese Fabrikanlage entstand in einjähriger Bauzeit
für die Drucker der ganzen Welt. Original Heidelberger
Druckmaschinen sind zum Inbegriff höchster Leistung geworden.
Dieses Werk soll ihren Ruf auch für die kommenden Jahrzehnte
erhalten und mehren."
Am 13. Juli 1957 fand die Einweihung durch Hubert H.A.
Sternberg statt, der die Anlagen ersann und plante. Mehr als 3.000
Arbeiter und Angestellte grüßen die Drucker der Welt, bei
denen an diesem Tag bereits über 80.000 Maschinen von
Heidelberg liefen.
Dann setzten sich Maschinen und Fließbänder in
Gang, bedient durch unsere Facharbeiter und beaufsichtigt durch
unsere Vorarbeiter, Kontrolleure, Meister und Ingenieure, deren
Ziel es immer sein wird, den Druckern über alle Grenzen hinweg
beste Maschinen zu geben zur Weiterentwicklung der graphischen
Industrie und damit zum Wohle der Menschen.
Das Werk wächst und wächst
Die Produktion im Werk Wiesloch-Walldorf wurde schnell
erweitert. Allein in den nächsten vier Jahren entstanden sechs
weitere Hallen.
1962 vollzog Heidelberg den Wechsel vom Buchdruck zum
Offsetdruck. Die erste Offsetdruckmaschine war die Heidelberg
Kleine Offset Rotation (KOR) im Format 40 x 57 Zentimeter. Zwei
Drittel ihrer Bauteile stammten aus der serienmäßigen
Buchdruckmaschine. Anleger, Ausleger und Bedienelemente waren
weitgehend identisch mit dem des Buchdruck-Zylinderautomaten. Die
Fabrik wurde im Zuge der Umstellung auf Offset völlig
umstrukturiert und unabhängig von Maschinentypen nach
Teilefamilien organisiert.
Diese weitreichenden Änderungen wollte Heidelberg auch
im Namen dokumentieren: 1967 wurde die Schnellpressenfabrik AG
Heidelberg in die Heidelberger Druckmaschinen AG umfirmiert.
Weitere neue Produkte, wie die Einführung der
GTO-Einfarben im A3-Format im Jahr 1972 und die erste Speedmaster
Vierfarbenmaschine im A2-Format im Jahre 1974 bedingten weitere
Hallen. Die Heidelberg GTO, die einer ganzen Formatklasse ihren
Namen gab, ermöglicht Qualitätsdruck im Kleinformat. Ende
der 70er Jahre umfasste die Serie Ein-, Zwei- und Vierfarben-GTOs,
auch umstellbar auf Schön- und Widerdruck. Die Serie wird
heute noch gebaut. Damit ist sie die wohl erfolgreichste
Qualitätsoffsetmaschinenserie aller Zeiten.
Die Baureihe Speedmaster ist eine völlig neue
Maschinengeneration für Mehrfarben- sowie Schön- und
Widerdruck mit einer Geschwindigkeit von bis zu 11.000 Bogen pro
Stunde. Sie wurde ständig weiterentwickelt und bildet bis
heute die Basis und den Erfolgsfaktor des Heidelberger
Druckmaschinengeschäfts.
1980 entstand das Zentrallager. Die Teilefertigung wurde auf
NC-Maschinen (numerical control - numerisch gesteuert) umgestellt
und in Zusammenarbeit mit der technischen Hochschule Aachen
weitgehend in Eigenregie entwickelt. Mitte der 80er Jahre war in
Wiesloch-Walldorf zeitweilig ein Drittel aller in Europa
installierten NC-Maschinen im Einsatz. Investitionen in die
Fertigung hatten bei Heidelberg eine hohe Priorität. Immer die
neueste Maschinentechnologie einsetzen und immer an der Spitze
stehen und durchrationalisieren - das war die Devise. Allein im
Zeitraum 1950 bis 1979 investierte Heidelberg mehr als 450
Millionen Euro in neue Produktionsanlagen.
Eine magische Marke wurde im Jahr 1981 überschritten:
Die Umsatzerlöse erreichten 500 Millionen Euro (damals 1,03
Milliarden DM). Im selben Jahr feierte das Unternehmen auch die
Auslieferung der 300 000. Heidelberger Druckmaschine aus dem Werk
Wiesloch-Walldorf.
1982 weihte Heidelberg seine neue Hauptverwaltung am
Stammsitz in Heidelberg ein.
1985 lief in Wiesloch-Walldorf der letzte Tiegel vom Band.
Insgesamt lieferte Heidelberg 165.000 Maschinen dieser Bauart aus,
die heute noch in vielen Druckereien unverzichtbar sind und
hauptsächlich für Arbeiten wie Rillen, Stanzen und
Prägen verwendet werden. Der Siegeszug der
Bogenoffsetdruckmaschine Speedmaster Baureihe setzte ein. 1986
brachte Heidelberg die Speedmaster CD 102 auf den Markt, eine
zukunftsweisende Maschine für den Verpackungsdruck im
Großformat.
Mitte 1985 wurde auch die neue Gießerei in Amstetten
eingeweiht, in die Heidelberg über 450 Millionen Euro
investierte. Amstetten ist heute das Kompetenzzentrum rund um das
Thema Guss und fertigt hauptsächlich die Großteile
für die Druckmaschinen. Es ist eine der modernsten
Gießereien Europas und eine der 15 größten
Gießereien sowie die größte
Maschinenbaugießerei Deutschlands.
30 Jahre Werk Wiesloch-Walldorf
Zum 30-jährigen Jubiläum des Standortes
Wiesloch-Walldorf im Jahr 1987 wurden die Halle für die
Elektronikfertigung und die heutigen Hallen für die Montage
des Mittleren und des Großformates eingeweiht. Inzwischen
arbeiteten mehr als 5.000 Beschäftigte im Werk.
Die Produktionsmethoden wurden permanent verbessert und
verfeinert, um in Produktqualität und Fertigungstechnik vorn
zu bleiben. Das zeigte sich auch an dem hohen Automatisierungsgrad,
der in der Druckmaschinenbranche kein zweites Mal zu finden war.
Computergesteuerte Bearbeitungszentren, fahrerlose
Transportsysteme, ein integriertes Logistikzentrum
gewährleisteten flexible und wirtschaftliche Produktion. Es
wurden über tausend Werkzeugmaschinen eingesetzt, darunter
etwa sechshundert hochflexible, programmierbare NC-Automaten. Mit
eintausend Werkzeugmaschinen wurde dreimal soviel produziert wie
vor zwölf Jahren mit eintausendvierhundert. Fast die
Hälfte der Maschinen war jünger als fünf Jahre.
Das Investitionsvolumen für die Modernisierung und die
Erweiterung des Werkes Wiesloch-Walldorf betrug in den Jahren 1977
bis 1987 über 250 Millionen Euro. In dieser Zeit stieg auch
die Fertigungstiefe auf bis zu 80 Prozent, sank aber auch wegen des
Einzugs der Elektronik in die Druckmaschine auf heute unter 40
Prozent.
Die Verwaltung und die Kantine erhielten 1990 ein neues
Zuhause, nachdem bis dato immer mehr Büroflächen in
verschiedensten Produktionshallen untergebracht waren.
Das Forschungs- und Entwicklungszentrum am Stammsitz in
Heidelberg wurde ebenfalls 1990 eingeweiht.
Das Rechenzentrum im Werk Wiesloch-Walldorf wurde im Jahr
1991 eröffnet, gleichzeitig auch die Halle für die
Zahnradfertigung.
1992 nahm Heidelberg in seinem Werk in Brandenburg die
Produktion auf und investierte dort 100 Millionen Euro. Innerhalb
des Heidelberger Fertigungsverbundes werden in Brandenburg komplexe
rotationssymmetrische und profilförmige Teile, wie Wellen und
Walzen sowie Baugruppen produziert.
1994 brachte Heidelberg die neue Maschine Speedmaster SM 74
im Format 52 x 74 Zentimeter auf den Markt, die auf der drupa 1995
durch die Speedmaster SM 52 im kleineren A3-Format ergänzt
wurde. Ebenfalls in 1995 stellte Heidelberg die Printmaster QM 46
vor, die als Einstiegsdruckmaschine erfolgreich ist.
Weitere wichtige Schritte waren 1995 der Neubau des
Ausbildungszentrums im Werk Wiesloch-Walldorf. Dort haben zum 1.
September 2006 fast 200 junge Menschen ihre Ausbildung begonnen.
Die Ausbildungsquote über den gesamten Heidelberg
Fertigungsverbund beträgt rund sechs Prozent.
1996 erwarb Heidelberg die Linotype-Hell AG in Eschborn, den
Spezialisten für Druckvorstufe und Farbsteuerung. Während
Forschung und Entwicklung am Standort Kiel konzentriert sind,
werden seit 2004 die Suprasetter Plattenbelicher im Werk
Wiesloch-Walldorf montiert. Wesentliche Elektronik-Bauteile kommen
aus der Elektronik-Produktion unmittelbar nebenan auf dem
Werksgelände.
1999 wurde das World Logistics Center eingeweiht.
Ständige Verfügbarkeit ihres Maschinenparks ist für
die Drucker im harten Wettbewerb ein wichtiger Erfolgsfaktor.
Dafür unterhält Heidelberg ein weltumspannendes dichtes
Servicenetz. Rund um die Uhr erhalten die Kunden nun die
Ersatzteile. In Europa gelangen Ersatzteile innerhalb von 24
Stunden ans Ziel. International koordiniert ein Zentralcomputer mit
Zwischenlagern die schnellsten Lieferwege für Ersatzteile
jeglicher Art.
Im Jahr 2003 führte Heidelberg an den
Produktionsstandorten Wiesloch, Brandenburg und Amstetten das
Projekt "High Performance Production HPP 2006" ein, das
sich heute im Heidelberg Produktionssystem HPS fortsetzt. Ziel ist
es, das Know-how der Menschen zu nutzen, um die Produktionsprozesse
effektiv zu gestalten und sich kontinuierlich zu verbessern.
Insbesondere sollen die Lohnstückkosten wettbewerbsfähig
gehalten, die Produktivität und die Qualität der Produkte
gesteigert sowie die Arbeitsplätze am Standort gesichert
werden.
Mit der Speedmaster XL 105 stellte Heidelberg auf der drupa
2004 als Weltpremiere eine neue Druckmaschinenbaureihe für den
hochindustrialisierten Offsetdruck vor, die auf 18.000 Bogen pro
Stunde ausgelegt ist. Als erste Maschine einer völlig neuen
Leistungsklasse - Peak Performance Class - setzt die Speedmaster XL
105 neue Standards hinsichtlich Produktivität, Qualität
und Wirtschaftlichkeit. Seit April 2005 läuft im Werk
Wiesloch-Walldorf die Serienproduktion.
Im Jahr 2004 startete Heidelberg im Werk Wiesloch-Walldorf
die Montage der Plattenbelichter-Familie Suprasetter. Der in diesen
Geräten enthaltene Laserkopf ist eine eigene Entwicklung von
Heidelberg.
Spatenstich für die Montagehalle der neuen
Maschinenklasse "Ganz Großes Format" mit den
Maschinen Speedmaster XL 145 und XL 162 war im Jahr 2006.
Es wird eine Halle mit einer Größe von 35.000
Quadratmetern errichtet - das entspricht einer Fläche von fast
fünf Fußballfeldern. Dafür investiert Heidelberg
rund 45 Millionen Euro und tätigt damit eine weitere
bedeutende Investition im Werk Wiesloch-Walldorf. Nur in
Wiesloch-Walldorf gibt es das umfassende Know-how, die innovativen
Produktionsprozesse und die bestausgebildeten Mitarbeiter, um das
hochgesteckte Ziel zu erreichen. Die Einweihung der Halle 11
ist am 15. September 2007 - gleichzeitig mit dem
50-jährigen Jubiläum des Werks Wiesloch-Walldorf.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
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