Anlässlich einer Presseveranstaltung zum 50-jährigen
Jubiläum des Standortes Wiesloch-Walldorf der Heidelberger
Druckmaschinen AG (Heidelberg) betonte Dr. Jürgen Rautert,
Technikvorstand des Unternehmens, dass das Werk Wiesloch-Walldorf
sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft für
Qualitätsmaschinenbau und Spitzentechnologie in der
Druckmaschinenindustrie stehe.
Mit rund 6.500 Mitarbeitern im Werk Wiesloch-Walldorf fertige
Heidelberg derzeit rund 65 Druckwerke am Tag. Seit der Einweihung
im Jahr 1957 habe das Unternehmen mehr als eine Milliarde Euro in
den Standort investiert. Parallel zum Kapazitätsausbau sei die
technologische Entwicklung von neuen Produkten der Treiber für
den kontinuierlichen Ausbau des Standortes von einst 385.000
Quadratmetern auf heute rund 860.000 Quadratmetern gewesen.
"Über 400.000 ausgelieferte Druckwerke aus dem Werk
Wiesloch-Walldorf in höchster Qualität und
Zuverlässigkeit haben maßgeblich dazu beigetragen,
Heidelbergs führende Stellung auf den Weltmärkten zu
erreichen und zu behaupten", sagte Dr. Rautert weiter.
Mit dem Bau der neuen Halle 11 für eine neue Generation
von Bogenoffsetdruckmaschinen in einem größeren Format
gehe die Wachstumsgeschichte am Standort weiter. "Wir
investieren hierfür rund 45 Millionen Euro in
Wiesloch-Walldorf und sehen dies als weiteren Sprung in die
Zukunft", so Dr. Rautert weiter. Die momentan gute Auslastung
sowie der Einstieg in das neue Druckmaschinenformat
ermöglichten die Einstellung von rund 400 neuen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im vergangenen Jahr.
Heidelberg Produktionssystem steigert
Wettbewerbsfähigkeit
Der Südwesten Deutschlands als "Hochburg des
Maschinenbaus" spiele für Heidelberg bei der Produktion
von Qualitätsdruckmaschinen und für Fertigungs- und
Lieferpartnerschaften nach wie vor eine wichtige Rolle, trug der
Leiter der Produktion von Heidelberg, Stephan Plenz vor. Die
Anforderungen an unsere Mitarbeiter wie auch an unsere Partner
seien hoch. Dazu nutze man die in über 150 Jahren aufgebaute
Erfahrung und die Netzwerke in der Metropolregion, aber auch
internationale Zulieferer. Die Wertschöpfung vollziehe sich
bei Heidelberg zu großen Teilen in Deutschland. Der
Exportanteil liege seit Jahren bei über 85 Prozent.
Das im vergangenen Jahr am Standort Wiesloch-Walldorf
gestartete Heidelberg Produktionssystem (HPS) diene unter anderem
dazu, bei den Lohnstückkosten über jährliche
Produktivitätssteigerungen von fünf Prozent
wettbewerbsfähig zu bleiben, die Qualität der Produkte
weiter zu steigern und die Arbeitsplätze zu sichern. "Die
einfache Mathematik - mehr Produktivität ist gleich weniger
Arbeitsplätze - ist in seiner Absolutheit falsch. Eine
effizientere Produktion macht uns in Summe als Unternehmen am Markt
erfolgreicher und nur das sichert Beschäftigung",
erklärte Stephan Plenz.
Heidelberg Standort Wiesloch-Walldorf
Größte und modernste Druckmaschinenfabrik der Welt
und größter Produktionsstandort des weltweiten Heidelberg
Produktionsverbunds
- Aufnahme der Produktion 1957
- Areal: 860.000 Quadratmeter = 88 Fußballfelder
- Gebäudenutzfläche 510.000 Quadratmeter
- Beschäftigte: 6.440, davon 4.860 Gewerbliche und 1.580
Angestellte
- Mitarbeiter in der Fertigung: 1.450
- Mitarbeiter in der Montage: 3.355, davon 2.000 Gewerbliche,
sehr hoher Facharbeiteranteil
- Mitarbeiter in der Montage müssen über 3.000
Montageminuten beherrschen
- 70 Prozent der Produktionsfläche entfällt auf die
Montage
- Ausbildungsquote 5,7 Prozent
- Seit 2001 jährlich nach der international gültigen
Norm ISO 14001 überprüft und zertifiziert
- World Logistics Center (WLC) / Welt-Ersatzteilzentrum,
- Ausbildungszentrum
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Wirtschaftspresse
Thomas Fichtl
Tel.: +40 (0)6221 92 47 47
Fax: +49 (0)6221 92 50 69
E-Mail:
thomas.fichtl@heidelberg.com