Reduzierung von Makulatur und Rüstzeit: Heidelberg zeigt Lösungen für den Verpackungsdruck im Großformat
17.10.2011
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Mehr als 100 Kunden und Branchenexperten erleben in
Fachvorträgen und Praxisvorführungen die
Produktivität der Speedmaster XL 145 und XL 162
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Informationstage im Werk Wiesloch-Walldorf stellen neben der
Maschinen-Technologie die Bedeutung der Prozessorganisation und
der Menschen in den Mittelpunkt
Große Massen wirken anziehend - das gilt ganz besonders
für das Print Media Center (PMC) und die Informationstage
"Verpackungsdruck im Großformat". Mehr als 100 Kunden und
Branchenexperten besuchten am 28. und 29. September 2011 die Halle
11 im Werk Wiesloch-Walldorf der Heidelberger Druckmaschinen AG
(Heidelberg). Vor Ort konnten sie sich ein eigenes Bild über
die Leistungsfähigkeit der Großformatmaschinen
Speedmaster XL 145 und XL 162 im Verpackungsdruck machen.
Integriert in einen ganzheitlichen Verpackungs-Workflow vom ersten
Design einer Faltschachtel bis zur Palettierung bietet Heidelberg
seinen Kunden ein durchgängiges, komplettes Software-,
Service- und Maschinenportfolio. Rund 40 Prozent aller bisher von
Heidelberg gebauten Großformatmaschinen gingen an
Verpackungsdrucker in der ganzen Welt.
Auf der Veranstaltung berichteten zwei Anwender aus Deutschland und
den USA über ihre Erfahrungen mit den beiden Maschinenreihen.
Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des "Erfolgsfaktors Mensch"
und der Frage, wie sich durch Führung, Motivation und
Teamentwicklung die Leistungspotenziale von Menschen und Maschinen
noch besser nutzen lassen.
Maschinenkonzept ist auf Flexibilität ausgerichtet
Die Kostensenkungspotenziale der beiden
XL-Maschinenreihen im Format 6 und 7b sind bereits im
Maschinenkonzept angelegt. Vom Presetting über paralleles
Waschen, automatische Plattenwechsel, Inline-Messsysteme wie
Inpress Control und ein für die Großformatproduktion
angepasstes Color Management, die extrem flache Bogenführung
und Hochleistungstrockner bis hin zu Non Stop-An- und -Auslegern
bieten die "großen Eisen" alle Voraussetzungen, um schnelle
Jobwechsel und damit eine möglichst hohe Flexibilität im
Verpackungsdruck zu erzielen. So berichteten Hendrik Heidenreich
von Heidenreich Print aus Bünde, Deutschland, sowie Chuck
Obermeyer und Kurt Wartner von RockTenn aus den USA über
kürzeste Rüstzeiten, die in der Praxis - je nach
Sujet-Jobwechsel - von 12 bis 22 Minuten dauerten. Nach rund 150
Bogen Makulatur sind die Maschinen in Farbe.
Produktionsgeschwindigkeiten von 12.000 bis 15.000 Bogen pro Stunde
sind dabei gängige Praxis. Zum Vergleich: Der
Industriestandard liegt derzeit bei rund 40 Minuten Rüstzeit
und 400 Bogen Anlaufmakulatur pro Job sowie je nach Maschinenformat
bei 12.500 (Format 6) bzw. 9.000 (7b) Bogen pro Stunde.
Insbesondere das Inline-Messsystem Prinect Inpress Control
trägt zur Rüstzeitenreduzierung und zur stabilen
Produktion auch bei Höchstgeschwindigkeit entscheidend bei -
ebenso wie die hohe Verfügbarkeit der Heidelberg Maschinen, zu
der auch das umfassende Wartungs- und Service-Konzept Heidelbergs
beiträgt. In einer anschaulichen Wirtschaftlichkeitsanalyse
wurde gezeigt, wie sich durch diese Technologien im hochauflagigen
Verpackungsdruck Kosteneinsparungen von bis zu 530.000 Euro pro
Jahr, bzw. Kapazitätssteigerungen von mehr als 30 Prozent
realisieren lassen. Dies bestätigte auch Hendrik Heidenreich
auf der Veranstaltung: "Die XL 145 ist im Vergleich zur
Vorgängermaschine im selben Format eines anderen Herstellers
eine komplette Schicht produktiver." Eine Speedmaster XL 162
Fünffarben mit Lackierwerk und verlängerter Auslage
erzielt im kurzauflagigen Verpackungsdruck für die Produktion
von Displays bzw. Aufstellern für den POS-Bereich nach
Berechnungen von Heidelberg sogar Einsparungen von bis zu 730.000
Euro jährlich.
"Make them go" ist Chefsache
Spitzentechnik braucht Spitzenleute - diesen einfachen
Zusammenhang in der Praxis umzusetzen, ist oft gar nicht so leicht.
Welche Voraussetzungen notwendig sind, um ein erfolgreiches Team im
Drucksaal und in der Administration aufzubauen, diesem Thema
widmeten sich am Nachmittag des Veranstaltungstages mehrere
Vorträge. "Make them go" - also Mitarbeiter einbinden, Teams
entwickeln, Motivation ermöglichen - das ist vor allem die
Aufgabe des Chefs, wenn er seine Rolle als Führungskraft ernst
nimmt, so das Fazit von Prof. Dr. Jan Mayer. Als
sportpsychologischer Betreuer zahlreicher deutscher
Nationalmannschaften und der TSG Hoffenheim zeigte er in seinem
Vortrag viele Parallelen zwischen Führungsaufgaben in
Druckereien und Spitzensport auf - und die Voraussetzungen
dafür, um mit dem besten Equipment und den besten Leuten
langfristig und kontinuierlich erfolgreich zu sein.
Bild 1:
Zahlreiche Teilnehmer besuchten Ende September 2011 die
Packaging Days, die Heidelberg in der Halle 11 in Wiesloch-Walldorf
veranstaltete.
Bild 2:
Die Packaging Days informierten mit Praxisvorführungen
über das umfassende Portfolio von Heidelberg für den
großformatigen Verpackungsdruck.
Bild 3:
Einzel-Sessions an den Heidelberg
Großformatmaschinen zeigten eindrucksvoll das Potenzial
für Makulatur- und Rüstzeitminimierung im
Verpackungsdruck.
Bild 4:
Beeindruckende Qualität: Druckbogen aus der
Großformatmaschine von Heidelberg.
Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Hilde Weisser
Tel.: +49 (0)6221 92 5066
Fax: +49 (0)6221 92 995066
E-Mail:
hilde.weisser@heidelberg.com
www.heidelberg.com
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