Girls' Day: 115 Schülerinnen Mädchen und junge Frauen aus
der Region haben den Standort
Wiesloch-Walldorf der Heidelberger Druckmaschinen AG
besucht.
Hier konnten sie sich über die
Ausbildungsmöglichkeiten beim Druckmaschinenhersteller
informieren und erste praktische Erfahrungen sammeln. Das
Unternehmen ist bekannt für sein hochwertiges
Ausbildungsangebot, mit dem Jugendliche bestens auf das
spätere Berufsleben vorbereitet sind. Beim bundesweit
durchgeführten Girls' Day geht es darum, Mädchen
Einblicke in typische "Männerberufe" zu bieten.
Ein ungewohnter Anblick in der Ausbildungswerkstatt in
Wiesloch-Walldorf: Statt der meist männlichen Azubis
beherrschten am Donnerstag viele junge Mädchen das Bild. Das
Unternehmen hatte Schülerinnen aus der Region eingeladen, sich
am Girls' Day vor Ort umzusehen und die verschiedenen Berufsbilder
und Studiengänge kennen zu lernen, in denen das Unternehmen
ausbildet. Betreut wurden sie dabei von Azubis, Studierenden und
Ausbildern, die ihren Arbeitsbereich vorstellten und zu allen
Fragen rund um die Ausbildung beim Druckmaschinenhersteller Rede
und Antwort standen.
Am Standort
Brandenburg wurden Schülerinnen einer
Kooperationsschule von Auszubildenden betreut. Der Girls' Day
wurde von den Auszubildenden als Projekt geplant, organisiert und
durchgeführt. Die 13-jährigen Mädchen fertigten nach
einer Führung durch die Firma und Gesprächen mit
Führungskräften und Facharbeiterinnen ihren
persönlichen Handyhalter an und druckten unter fachlicher
Anleitung an der Hammschen Kniehebelpresse ein Erinnerungsplakat.
Die Heidelberger Druckmaschinen AG, Weltmarktführer im
Offsetdruck und eines der renommiertesten Ausbildungsunternehmen
der Region, bildet in vielen technischen und kaufmännischen
Berufen aus und fördert neben fachlicher Kompetenz auch
soziale Fähigkeiten wie Teamgeist. Die meisten der angebotenen
Ausbildungsberufe - sei es Industriemechaniker, Drucker,
Mechatroniker oder Ingenieur - sind jedoch immer noch klassische
"Männerdomänen".
"Nach wie vor sind Frauen in technisch und
naturwissenschaftlich orientierten Berufen deutlich
unterrepräsentiert. Dabei bieten diese Berufe in der Regel
mehr Aufstiegsmöglichkeiten als die von den meisten
Mädchen präferierten Berufe im Dienstleistungsbereich",
sagt Werner Bader, Leiter Berufliche Bildung im Unternehmen. Auch
bei der Heidelberger Druckmaschinen AG gibt es noch viel Potenzial:
Derzeit sind nur etwa 4,5 Prozent der Azubis junge Frauen -
immerhin etwas mehr als insgesamt im Metallgewerbe, wo
durchschnittlich nur 2,7 Prozent Frauen beschäftigt sind.
"Doch wir wünschen uns, dass sich noch viel mehr junge
Frauen bei uns bewerben. Heute am Girls' Day wollen wir ihnen
zeigen, wie vielseitig technische Berufe sein können."
Die Ausbildungsquote im Unternehmen bleibt trotz der
schwierigen Situation im vergangenen Jahr gleich.
Bild 1:
Girls' Day 2010 bei der Heidelberger Druckmaschinen AG:
Technik ist nicht nur etwas für Jungen.
Bild 2:
Rund um die Ausbildungsmöglichkeiten bei Heidelberg in
Amstetten informierten sich 34 Schülerinnen aus Schulen der
Umgebung.
Bild 3:
Das Erinnerungsplakat haben die Schülerinnen an der
Hammschen Kniehebelpresse selbst gedruckt.
Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
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