Einfach mal reinschnuppern: Riechstation ist neuestes Exponat im Exploratorium
13.02.2009
Auszubildende der Heidelberger Druckmaschinen AG bauen
Riechstation für ExploHeidelberg.
Vom lieblichen Maiglöckchen-Duft bis zum verpönten
Schweißgeruch kann das neueste Exponat der ExploHeidelberg
theoretisch fast jeden Duft, bzw. Geruch simulieren. Diese
Riechstation haben die Auszubildenden der Heidelberger
Druckmaschinen AG (Heidelberg) für das ExploHeidelberg in
berufsüber-greifender Teamarbeit gebaut.
Gerüche prägen nachweislich die Entwicklung von
Kindern. Ziel des Projektes war es daher, für Kinder und
Jugendliche die Welt der Düfte und Gerüche bei einem
Explo Besuch spielerisch erfahrbar zu machen.
Elf Auszubildende der Heidelberger Druckmaschinen AG aus den
Bereichen Mechatronik, Industriemechanik und technisches Zeichnen
nahmen sich dieser Herausforderungen an und bildeten ein
berufsübergreifendes Projektteam, das die Riechstation von der
Entwicklung bis zur Fertigung betreute. Bis es soweit war, galt es
einige Hürden technischer und physikalisch- chemischer Art zu
überwinden, wie beispielsweise die exakte Dosierung des
Duftstoffes. Ein wichtiger Teil dabei war zudem die Abstimmung mit
einem weiteren Projektpartner, der Heidelberger Prominent
Dosiertechnik GmbH, die die Dosiereinheiten für das Exponat
beisteuerte. Auch dort wurde das Projekt von Auszubildenden
betreut.
Dr. Klaus-Dieter Hohr, Leiter Personalentwicklung bei
Heidelberg, ist stolz auf die Leistung seiner Auszubildenden.
"Wir bei Heidelberg freuen uns, junge Menschen stärker
für Technik und Naturwissenschaften zu interessieren.
Gleichzeitig konnten unsere Auszubildenden an dieser
interdisziplinären und technisch sehr anspruchsvollen Aufgabe
lernen, wie sich ein komplexes Projekt von der Grundidee bis zur
praktischen Umsetzung im Team zum Erfolg führen
lässt.", so Hohr bei der Übergabe des Exponats an
das ExploHeidelberg.
Das Projekt ist kennzeichnend für die projekt - und
prozessorientierte Ausbildung bei Heidelberg:
Erfahrungsgemäß ist die Lerneffizienz dann am
stärksten, wenn erlernte Kenntnisse und Fertigkeiten sofort in
der Praxis umgesetzt werden können. Lerneffizienz und
Motivation nehmen deutlich zu, wenn der Auszubildende für sein
Lernprojekt die Verantwortung trägt und in diesem Rahmen
eigene Entscheidungen treffen kann. Diese Eigeninitiative
fördert in hohem Maße die Methoden- und Sozialkompetenz.
Heidelberg ist schon seit längerem Partner des
ExploHeidelberg. Bereits im Jahr 2004 haben Azubis von Heidelberg
das "Chaotische Pendel" an die ExploHeidelberg
übergeben.
Das ExploHeidelberg ist ein interaktives Studienzentrum und
außerschulischer Lernort mit naturwissenschaftlich-technischem
Bildungsangebot. Schülerinnen und Schüler, Studierende,
Lehrende, Eltern und Wissenschaftler können hier gemeinsam und
spielerisch Grundphänomene der Naturwissenschaft experimentell
erleben.
Bild 1: Teamarbeit: Die Azubis von Heidelberg und Prominent
haben zusammen mit Ihren Ausbildungsleitern die Riechstation von
der Idee bis zur Fertigung betreut.
Bild 2: Gut angenommen: Das ExploHeidelberg ist mit der von
den Auszubildenden der Heidelberger Druckmaschinen AG geplanten und
gefertigten Riechstation um ein Exponat reicher.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Matthias Hartung
Tel.: +49 (0)6221 92 50 77
Fax: +49 (0)6221 92 50 69
E-Mail:
matthias.hartung@heidelberg.com
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