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Heidelberg und Landa schließen globale strategische Partnerschaft, um Digitaldruckangebot zu erweitern

02.05.2012


Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg), Deutschland, und die Landa Corporation aus Rehovot, Israel, haben heute eine globale strategische Partnerschaft bekannt gegeben, in deren Rahmen beide Unternehmen an der Entwicklung von Druckmaschinen auf Basis der Nanografie zusammenarbeiten werden, um das Digitalangebot für den Kleinauflagen- und variablen Datendruck  zu erweitern. Heidelberg beabsichtigt, eine neue Generation von Digitaldruckmaschinen, die auf der Nanographic-Printing™-Technologie von Landa basiert, zu entwickeln, zu produzieren, zu vertreiben und künftig den Service dafür anzubieten.

Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg, sagte: "Heidelberg gibt diese strategische Partnerschaft heute, unmittelbar vor der drupa 2012, bekannt, um dem Markt zu signalisieren, dass Heidelberg den langfristigen Erfolg seiner Kunden sicherstellen will. Als Marktführer, Innovator und Integrator ist uns bewusst, dass unsere Kunden sowohl Lösungen für die hochvolumige Produktion, kosteneffizientes Drucken von Kleinauflagen als auch immer kürzere Rüstzeiten und schnelle Bearbeitungszeiten benötigen. Genau für diese Anforderungen bieten wir unsere Anicolor-Technologie an und haben auch unsere erfolgreiche Partnerschaft mit Ricoh für toner-basierte Digitaldrucksysteme international ausgerollt. Dieselben Anforderungen haben uns jetzt dazu veranlasst, die Nanografie-Technologie von Landa für eine neue Digitaldruckmaschinengeneration für den Werbedruck zu prüfen: Tatsache ist, dass unsere Kunden sowohl Offset- als auch Digitaldrucklösungen brauchen. Mit der Nanographie von Landa können wir unser heutiges Digitaldruckangebot, das derzeit Linoprint C und Linoprint L umfasst, erweitern, um den Kundenanforderungen gerecht zu werden. Das Nanographic-Printing-Verfahren von Landa ermöglicht es, die Vielseitigkeit des Digitaldrucks mit den Stärken des Offsetdrucks zu verbinden."

Benny Landa, Gründer, Vorsitzender und CEO von Landa Corporation, sagte: "Diese Allianz zwischen Heidelberg und Landa ist ein wichtiger Schritt in Richtung unseres strategischen Ziels, die branchenweite Einführung der Nanografie im Digitaldruck zu erreichen. Dass Heidelberg als Marktführer das Nanographic-Printing-Verfahren für seine zusätzliche Generation von Digitaldruckmaschinen gewählt hat, sendet eine klare Botschaft an den ganzen Markt. Zumindest für die kommenden Jahrzehnte werden Offset- und Digitaldruck nicht nur nebeneinander existieren, sondern sich gegenseitig ergänzen - der Offsetdruck für mittlere bis große Aufträge und der Digitaldruck für kleine bis mittlere Auflagen sowie den variablen Datendruck. Endlich gibt es jetzt eine Digitaldrucktechnologie, die über die nötige Geschwindigkeit und Rentabilität verfügt, um diese Rolle auszufüllen. Und Heidelberg ist zweifellos bestens aufgestellt, um sie auf den Markt zu bringen."
Kernstück des Nanographic-Printing-Verfahrens ist die wasserbasierte NanoInk™ von Landa. Diese Nanofarben, deren Pigmentpartikel eine Größe von nur einigen Dutzend Nanometern aufweisen, sind sehr leistungsstarke Lichtabsorber und ermöglichen eine sehr hohe Bildqualität. Das Nanographic-Printing-Verfahren zeichnet sich durch äußerst scharfe und einheitliche Punkte, hohe Glanzwerte und den breitesten CMYK-Farbraum aus.
 
Bei der Nanographic-Printing-Technologie von Landa werden die Digitaldruckbilder mithilfe spezieller Tintendüsen auf den Bedruckstoff aufgebracht, wobei das Verfahren sehr hohe Geschwindigkeiten zulässt und Bilder mit bemerkenswerter Abrieb- und Kratzfestigkeit erzeugt. Vor allem können sämtliche Standardsubstrate bedruckt werden, von gestrichenen und ungestrichenen Papieren über Recyclingkarton und Zeitungspapier bis hin zu Verpackungsfolien - allesamt ohne Vorbehandlung, besondere Beschichtung oder anschließende Trocknung. Dieser Kostenvorteil wird noch verstärkt durch die Tatsache, dass nanografische Bilder nur 500 Nanometer dick sind - ungefähr halb so dick wie Offsetbilder -, wodurch Landas NanoInk™ die branchenweit niedrigsten Kosten pro Seite beim Digitaldruck bieten kann. Und all das mit einem wasserbasierten, energieeffizienten und umweltfreundlichen Verfahren.

Benny Landa bilanziert: "Es erfüllt mich mit großem persönlichem Stolz, diese globale Partnerschaft zwischen unseren beiden Unternehmen bekannt zu geben. Heidelbergs Ruf in puncto Qualität und technologische Innovationskraft sucht seinesgleichen, ebenso wie die außerordentlich hohe Kundentreue, die das Unternehmen genießt.

Die Stärken von Heidelberg im Technologie- und Marktbereich sowie seine konsequente Ausrichtung auf Spitzenleistung passen ausgezeichnet zu Landa, und wir freuen uns sehr über diese wichtige Allianz."

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Investor Relations
Robin Karpp
Tel: +49 (0)6221- 92 6020
Fax: +49 (0)6221- 92 5189
E-mail: Robin.Karpp@Heidelberg.com 


Heidelberg auf der drupa 2012

Moderne Printmedien-Dienstleister agieren in einem dynamischen und anspruchsvollen Markt. Wer in einem solchen Umfeld erfolgreich wirtschaften will, muss sein Geschäftsmodell optimieren: Es gilt, Markttrends der Industrie erfolgreich aufzugreifen und gewinnbringend umzusetzen.

Auf der drupa 2012 präsentiert Heidelberg vom 3. bis 16. Mai in der Halle 1 ein weiterentwickeltes Produkt- und Lösungsangebot, das konsequent auf aktuelle Marktanforderungen zugeschnitten ist. Unter dem Leitmotto "Discover HEI" stehen die schlanke Produktion (HEI Productivity), ökologisches Drucken (HEI Eco), Web-to-Print
(HEI Integration), Short-Run-Printing (HEI Flexibility), Differenzierung durch Print-Veredelung (HEI Emotions), Zukunft im Verpackungsdruck (HEI End) und Vorsprung durch aktuelles Fachwissen (HEI School) im Mittelpunkt des Messeauftritts. Damit zeigt das Unternehmen Lösungen, mit denen Druck- und Weiterverarbeitungsdienstleister die aktuellen Marktanforderungen meistern können.

www.drupa.heidelberg.com


Heidelberger Druckmaschinen

Ein Technologieunternehmen und Partner der Printmedien-Industrie

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ist der international führende Lösungsanbieter und Dienstleister in der Printmedien-Industrie. Der Name Heidelberg steht weltweit für Spitzentechnologie, Topqualität und Kundennähe. Das Kerngeschäft des Unternehmens umfasst die vollständige Prozess- und Wertschöpfungskette mit Equipment und Services in den Formatklassen 35 x 50 cm bis 120 x 160 cm im Bogenoffsetdruck sowie ergänzend Digitaldrucklösungen. Zusätzlich gewinnt die externe Auftragsfertigung - vorwiegend für Kunden aus anderen Branchen des Maschinenbaus und der Energiebranche - an Bedeutung.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Heidelberg, Deutschland, sowie Entwicklungs- und Produktionsstandorten in sieben Ländern betreut mit rund 250 Vertriebsniederlassungen in 170 Ländern weltweit rund 200.000 Kunden. Druckmaschinen, Vorstufengeräte und Weiterverarbeitungssysteme produziert Heidelberg unter strengen Qualitätsvorgaben überwiegend in Deutschland. Standardisierte Druckmaschinen für alle gängigen Formatklassen sowie Falzmaschinen für den chinesischen Markt fertigt Heidelberg in Qingpu bei Shanghai.

Im Geschäftsjahr 2010/2011 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 2,629 Milliarden Euro. Am 31. März 2011 beschäftigte die Heidelberg Gruppe weltweit 15.828 Mitarbeiter, darunter 631 Auszubildende.


Wichtiger Hinweis:
Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unter¬nehmens¬leitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft übernimmt keine Gewäh¬rleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

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