Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg), Deutschland,
und die Landa Corporation aus Rehovot, Israel, haben heute eine
globale strategische Partnerschaft bekannt gegeben, in deren Rahmen
beide Unternehmen an der Entwicklung von Druckmaschinen auf Basis
der Nanografie zusammenarbeiten werden, um das Digitalangebot
für den Kleinauflagen- und variablen Datendruck zu
erweitern. Heidelberg beabsichtigt, eine neue Generation von
Digitaldruckmaschinen, die auf der
Nanographic-Printing™-Technologie von Landa basiert, zu
entwickeln, zu produzieren, zu vertreiben und künftig den
Service dafür anzubieten.
Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg,
sagte: "Heidelberg gibt diese strategische Partnerschaft heute,
unmittelbar vor der drupa 2012, bekannt, um dem Markt zu
signalisieren, dass Heidelberg den langfristigen Erfolg seiner
Kunden sicherstellen will. Als Marktführer, Innovator und
Integrator ist uns bewusst, dass unsere Kunden sowohl Lösungen
für die hochvolumige Produktion, kosteneffizientes Drucken von
Kleinauflagen als auch immer kürzere Rüstzeiten und
schnelle Bearbeitungszeiten benötigen. Genau für diese
Anforderungen bieten wir unsere Anicolor-Technologie an und haben
auch unsere erfolgreiche Partnerschaft mit Ricoh für
toner-basierte Digitaldrucksysteme international ausgerollt.
Dieselben Anforderungen haben uns jetzt dazu veranlasst, die
Nanografie-Technologie von Landa für eine neue
Digitaldruckmaschinengeneration für den Werbedruck zu
prüfen: Tatsache ist, dass unsere Kunden sowohl Offset- als
auch Digitaldrucklösungen brauchen. Mit der Nanographie von
Landa können wir unser heutiges Digitaldruckangebot, das
derzeit Linoprint C und Linoprint L umfasst, erweitern, um den
Kundenanforderungen gerecht zu werden. Das
Nanographic-Printing-Verfahren von Landa ermöglicht es, die
Vielseitigkeit des Digitaldrucks mit den Stärken des
Offsetdrucks zu verbinden."
Benny Landa, Gründer, Vorsitzender und CEO von Landa
Corporation, sagte: "Diese Allianz zwischen Heidelberg und Landa
ist ein wichtiger Schritt in Richtung unseres strategischen Ziels,
die branchenweite Einführung der Nanografie im Digitaldruck zu
erreichen. Dass Heidelberg als Marktführer das
Nanographic-Printing-Verfahren für seine zusätzliche
Generation von Digitaldruckmaschinen gewählt hat, sendet eine
klare Botschaft an den ganzen Markt. Zumindest für die
kommenden Jahrzehnte werden Offset- und Digitaldruck nicht nur
nebeneinander existieren, sondern sich gegenseitig ergänzen -
der Offsetdruck für mittlere bis große Aufträge und
der Digitaldruck für kleine bis mittlere Auflagen sowie den
variablen Datendruck. Endlich gibt es jetzt eine
Digitaldrucktechnologie, die über die nötige
Geschwindigkeit und Rentabilität verfügt, um diese Rolle
auszufüllen. Und Heidelberg ist zweifellos bestens
aufgestellt, um sie auf den Markt zu bringen."
Kernstück des Nanographic-Printing-Verfahrens ist die
wasserbasierte NanoInk™ von Landa. Diese Nanofarben, deren
Pigmentpartikel eine Größe von nur einigen Dutzend
Nanometern aufweisen, sind sehr leistungsstarke Lichtabsorber und
ermöglichen eine sehr hohe Bildqualität. Das
Nanographic-Printing-Verfahren zeichnet sich durch
äußerst scharfe und einheitliche Punkte, hohe Glanzwerte
und den breitesten CMYK-Farbraum aus.
Bei der Nanographic-Printing-Technologie von Landa werden die
Digitaldruckbilder mithilfe spezieller Tintendüsen auf den
Bedruckstoff aufgebracht, wobei das Verfahren sehr hohe
Geschwindigkeiten zulässt und Bilder mit bemerkenswerter
Abrieb- und Kratzfestigkeit erzeugt. Vor allem können
sämtliche Standardsubstrate bedruckt werden, von gestrichenen
und ungestrichenen Papieren über Recyclingkarton und
Zeitungspapier bis hin zu Verpackungsfolien - allesamt ohne
Vorbehandlung, besondere Beschichtung oder anschließende
Trocknung. Dieser Kostenvorteil wird noch verstärkt durch die
Tatsache, dass nanografische Bilder nur 500 Nanometer dick sind -
ungefähr halb so dick wie Offsetbilder -, wodurch Landas
NanoInk™ die branchenweit niedrigsten Kosten pro Seite beim
Digitaldruck bieten kann. Und all das mit einem wasserbasierten,
energieeffizienten und umweltfreundlichen Verfahren.
Benny Landa bilanziert: "Es erfüllt mich mit großem
persönlichem Stolz, diese globale Partnerschaft zwischen
unseren beiden Unternehmen bekannt zu geben. Heidelbergs Ruf in
puncto Qualität und technologische Innovationskraft sucht
seinesgleichen, ebenso wie die außerordentlich hohe
Kundentreue, die das Unternehmen genießt.
Die Stärken von Heidelberg im Technologie- und
Marktbereich sowie seine konsequente Ausrichtung auf
Spitzenleistung passen ausgezeichnet zu Landa, und wir freuen uns
sehr über diese wichtige Allianz."
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Investor Relations
Robin Karpp
Tel: +49 (0)6221- 92 6020
Fax: +49 (0)6221- 92 5189
E-mail:
Robin.Karpp@Heidelberg.com
Heidelberg auf der drupa 2012
Moderne Printmedien-Dienstleister agieren in einem
dynamischen und anspruchsvollen Markt. Wer in einem solchen Umfeld
erfolgreich wirtschaften will, muss sein Geschäftsmodell
optimieren: Es gilt, Markttrends der Industrie erfolgreich
aufzugreifen und gewinnbringend umzusetzen.
Auf der drupa 2012 präsentiert Heidelberg vom 3. bis 16.
Mai in der Halle 1 ein weiterentwickeltes Produkt- und
Lösungsangebot, das konsequent auf aktuelle Marktanforderungen
zugeschnitten ist. Unter dem Leitmotto "Discover HEI" stehen die
schlanke Produktion (HEI Productivity), ökologisches Drucken
(HEI Eco), Web-to-Print
(HEI Integration), Short-Run-Printing (HEI Flexibility),
Differenzierung durch Print-Veredelung (HEI Emotions), Zukunft im
Verpackungsdruck (HEI End) und Vorsprung durch aktuelles Fachwissen
(HEI School) im Mittelpunkt des Messeauftritts. Damit zeigt das
Unternehmen Lösungen, mit denen Druck- und
Weiterverarbeitungsdienstleister die aktuellen Marktanforderungen
meistern können.
www.drupa.heidelberg.com
Heidelberger Druckmaschinen
Ein Technologieunternehmen und Partner der
Printmedien-Industrie
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ist der
international führende Lösungsanbieter und Dienstleister
in der Printmedien-Industrie. Der Name Heidelberg steht weltweit
für Spitzentechnologie, Topqualität und Kundennähe.
Das Kerngeschäft des Unternehmens umfasst die
vollständige Prozess- und Wertschöpfungskette mit
Equipment und Services in den Formatklassen 35 x 50 cm bis 120 x
160 cm im Bogenoffsetdruck sowie ergänzend
Digitaldrucklösungen. Zusätzlich gewinnt die externe
Auftragsfertigung - vorwiegend für Kunden aus anderen Branchen
des Maschinenbaus und der Energiebranche - an Bedeutung.
Das Unternehmen mit Hauptsitz in Heidelberg, Deutschland,
sowie Entwicklungs- und Produktionsstandorten in sieben
Ländern betreut mit rund 250 Vertriebsniederlassungen in 170
Ländern weltweit rund 200.000 Kunden. Druckmaschinen,
Vorstufengeräte und Weiterverarbeitungssysteme produziert
Heidelberg unter strengen Qualitätsvorgaben überwiegend
in Deutschland. Standardisierte Druckmaschinen für alle
gängigen Formatklassen sowie Falzmaschinen für den
chinesischen Markt fertigt Heidelberg in Qingpu bei Shanghai.
Im Geschäftsjahr 2010/2011 erzielte das Unternehmen
einen Umsatz von 2,629 Milliarden Euro. Am 31. März 2011
beschäftigte die Heidelberg Gruppe weltweit 15.828
Mitarbeiter, darunter 631 Auszubildende.
Wichtiger Hinweis:
Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft
gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der
Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen
Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die
Unter¬nehmens¬leitung der Ansicht ist, dass diese
Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die
künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen
tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und
Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich
abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die
Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse
und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der
grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger Druckmaschinen
Aktiengesellschaft übernimmt keine Gewäh¬rleistung
und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung
und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit
den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen
und Schätzungen übereinstimmen werden.