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Heidelberg beschließt Kapitalerhöhung

12.09.2010


Nicht zur direkten oder indirekten Veröffentlichung oder Verbreitung in oder innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Japan oder Australien

Der Vorstand der Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft (Heidelberg) hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 199.791.191,04 um EUR 397.534.382,08 auf EUR 597.325.573,12 durch Ausgabe von 155.286.868 neuen, auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 2,56 je Stückaktie zu erhöhen.

Die COMMERZBANK Aktiengesellschaft und die Deutsche Bank Aktiengesellschaft als Globale Koordinatoren sowie BNP Paribas, HSBC Trinkaus & Burkhardt, LBBW und WestLB haben sich verpflichtet, die neuen Aktien zu zeichnen und zu übernehmen und sie den Aktionären im Rahmen eines mittelbaren Bezugsrechts zum Bezug anzubieten.

Der Vorstand hat den Bezugspreis, das Bezugsverhältnis und die Bezugsfrist festgesetzt. Der Bezugspreis beträgt EUR 2,70. Die neuen Aktien werden den Aktionären im Verhältnis 1:2 zum Bezug angeboten, das heißt eine alte Aktie berechtigt zum Bezug von 2 neuen Aktien. Die Bezugsfrist wird vom 14. September 2010 bis zum 27. September 2010 (jeweils einschließlich) laufen. Der Bezugsrechtshandel ist in der Zeit vom 14. September 2010 bis 23. September 2010 vorgesehen.

Die neuen Aktien sollen am regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse mit gleichzeitiger Zulassung im Teilbereich des regulierten Marktes mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen werden. Es ist vorgesehen, dass die neuen Aktien am 28. September 2010 in die bestehende Notierung der Aktien der Gesellschaft einbezogen werden.

Heidelberg beabsichtigt, den Nettoemissionserlös aus dem Angebot der neuen Aktien vollständig zur Rückführung von Finanzverbindlichkeiten und zur Stärkung der Eigenkapitalbasis Heidelbergs zu verwenden.

Die Allianz SE hat sich gegenüber Heidelberg und den Globalen Koordinatoren unter bestimmten Vorbehalten unwiderruflich verpflichtet, die im Rahmen der Kapitalerhöhung auf die von ihren Konzerngesellschaften gehaltenen Beteiligungen entfallenden neuen Aktien vollständig zu beziehen.

Die RWE AG hat zum Zweck der Teilnahme an der Kapitalerhöhung Aktien aus ihrem Anteilsbesitz über die Börse veräußert und beabsichtigt, vor Beginn der Bezugsfrist außerbörslich über eine von ihr beauftragte Bank weitere Aktien aus ihrem Bestand in einem Umfang zu veräußern, der es ihr ermöglicht, mit dem insgesamt erzielten Veräußerungserlös aus dem Verkauf alter Aktien (ohne weiteren Einsatz eigener Mittel) ihre Bezugsrechte für den Erwerb der danach auf sie entfallenden neuen Aktien auszuüben.


Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Investor Relations
Andreas Trösch
Tel: 0 62 21- 92 6020
Fax: 0 62 21- 92 5189
E-mail: Andreas.Troesch@Heidelberg.com


Diese Veröffentlichung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren dar. Das Angebot erfolgt ausschließlich durch und auf Basis des veröffentlichten und von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten Wertpapierprospekts. Allein dieser Wertpapierprospekt enthält die nach den gesetzlichen Bestimmungen erforderlichen Informationen für Anleger.
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Heidelberger Druckmaschinen

Ein Technologieunternehmen und Partner der Printmedien-Industrie

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ist mit ihren Bogenoffset-Druckmaschinen einer der international führenden Lösungsanbieter für die Printmedien-Industrie. Der Name Heidelberg steht weltweit für Spitzentechnologie, Topqualität und Kundennähe. Das Kerngeschäft des Technologiekonzerns umfasst die vollständige Prozess- und Wertschöpfungskette der Formatklassen 35 x 50 cm bis 121 x 162 cm im Bogenoffsetdruck.

Das Unternehmen entwickelt und produziert Präzisionsdruckmaschinen, Geräte zur Druckplattenbebilderung, zur Druckweiterverarbeitung sowie Software zur Integration aller Prozesse in einer Druckerei. Dabei kommt dem Umweltschutz eine nachhaltige Bedeutung zu. Den Ressourcenverbrauch sowie Emissionen und Abfälle reduzieren Maßnahmen in der Entwicklung, der Produktion und bei der Nutzung von Druckmaschinen. Zudem umfasst das Portfolio von Heidelberg Service- und Beratungsleistungen von der Ersatzteilversorgung über Verbrauchsmaterialien und den Vertrieb von Gebrauchtmaschinen bis zum Schulungsangebot der Print Media Academy.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Heidelberg, Deutschland, und Entwicklungs- und Produktionsstandorten in sieben Ländern betreut mit rund 250 Vertriebsniederlassungen weltweit rund 200.000 Kunden. Sämtliche Druckmaschinen von Heidelberg für den Weltmarkt werden am Standort Wiesloch-Walldorf unter strengen Qualitätsvorgaben hergestellt. Standardisierte Druckmaschinen für alle gängigen Formatklassen sowie Falzmaschinen für den chinesischen Markt fertigt Heidelberg in Qingpu bei Shanghai.

Weltweit entstehen auf Heidelberg-Maschinen Qualitätsdrucksachen wie Visitenkarten, Broschüren, Plakate oder Faltschachteln.

Im Geschäftsjahr 2009/2010 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von 2,306 Milliarden Euro. Am 31. März 2010 beschäftigte die Heidelberg-Gruppe weltweit 16.496 Mitarbeiter, darunter 700 Auszubildende.

Wichtiger Hinweis:
Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

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