Nicht zur direkten oder indirekten Veröffentlichung oder
Verbreitung in oder innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika,
Kanada, Japan oder Australien
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Aktionäre billigen mit großer Mehrheit die Ausgabe
neuer Aktien
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Kapitalerhöhung soll Verbesserung der
Eigenkapitalstruktur dienen
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Deutliche Zustimmung auch zu allen anderen
Tagesordnungspunkten
Die ordentliche Hauptversammlung der Heidelberger
Druckmaschinen AG (Heidelberg) zum Geschäftsjahr 2009/10 hat
heute der von Aufsichtsrat und Vorstand vorgeschlagenen
Bezugsrechtskapitalerhöhung zugestimmt. Der Vorschlag wurde
mit rund 97 Prozent der abgegebenen Stimmen angenommen. Die
Präsenz lag bei ca. 49 Prozent des stimmberechtigten Kapitals.
Mit dieser Entscheidung ist die Grundlage für die in den
kommenden Monaten geplante Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht
für alle Aktionäre geschaffen. Einzelheiten dazu werden
rechtzeitig vor der Umsetzung bekanntgegeben. Auch den übrigen
Vorschlägen der Verwaltung stimmten die Aktionäre mit
großer Mehrheit zu.
"Wir begrüßen die Zustimmung unserer Aktionäre
zu den Vorschlägen auf der Hauptversammlung. Dies ist eine
Bestätigung unserer Strategie, die wir unvermindert fortsetzen
werden, um Heidelberg schnellstmöglich zurück in die
Erfolgsspur zu bringen", sagte Bernhard Schreier,
Vorstandsvorsitzender von Heidelberg.
Durch die Kapitalerhöhung will Heidelberg seine
Verschuldung reduzieren und die Kapitalstruktur stärken. Die
erwarteten Mittel sollen daher zur anteiligen Rückführung
der Bankdarlehen aus dem Paket zur Restrukturierung der
Finanzierung des Konzerns im Juni/August 2009 dienen. Das
Unternehmen strebt zudem mittelfristig eine Kapitalstruktur an, die
aus Kapitalmarktsicht die Anforderungen einer
Investment-Grade-Einstufung erfüllt.
"Mit der Kapitalerhöhung stärken wir die
Flexibilität von Heidelberg, um uns nachhaltig und
unabhängig an den Kapitalmärkten finanzieren zu
können", sagte Dirk Kaliebe, Finanzvorstand des Unternehmens.
"Sie wird einen wesentlichen Beitrag zur Wertsteigerung und
Zukunftssicherung unseres Unternehmens leisten. Davon werden
Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen
profitieren."
Im Rahmen der Kapitalerhöhung ist geplant, das
Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 156.086.868 neue
Stückaktien gegen Bareinlagen zu erhöhen. Die
endgültige Anzahl der neuen Stückaktien hängt vom
Bezugspreis je Aktie ab, wobei ein Bruttoemissionserlös von
rund 420 Mio. Euro angestrebt wird. Der Bezugspreis wird vom
Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats unter
Berücksichtigung der dann aktuellen Marktsituation und eines
angemessenen Risikoabschlags im Rahmen der späteren
Platzierung noch festgelegt.
Der Vorstand erläuterte auf der Hauptversammlung zum
Geschäftsjahr 2009/2010 vor rund 1.700 Aktionären im
Mannheimer Congress Center Rosengarten zudem die Bilanz des
vergangenen Geschäftsjahrs (1. April 2009 bis 31. März
2010) sowie die Strategie und Neuausrichtung des Unternehmens.
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Heidelberger Druckmaschinen AG
Investor Relations
Andreas Trösch
Tel: +49 (0)6221- 92 6020
Fax: +49 (0)6221- 92 5189
E-mail:
Andreas.Troesch@Heidelberg.com
Heidelberger Druckmaschinen
Ein Technologieunternehmen und Partner der
Printmedien-Industrie
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ist mit ihren
Bogenoffset-Druckmaschinen einer der inter-national führenden
Lösungsanbieter für die Printmedien-Industrie. Der Name
Heidelberg steht weltweit für Spitzentechnologie,
Topqualität und Kundennähe. Das Kerngeschäft des
Technologiekonzerns umfasst die vollständige Prozess- und
Wertschöpfungskette der Formatklassen 35 x 50 cm bis 121 x 162
cm im Bogenoffsetdruck.
Das Unternehmen entwickelt und produziert
Präzisionsdruckmaschinen, Geräte zur
Druckplattenbebilderung, zur Druckweiterverarbeitung sowie Software
zur Integration aller Prozesse in einer Druckerei. Dabei kommt dem
Umweltschutz eine nachhaltige Bedeutung zu. Den Ressourcenverbrauch
sowie Emissionen und Abfälle reduzieren Maßnahmen in der
Entwicklung, der Produktion und bei der Nutzung von Druckmaschinen.
Zudem umfasst das Portfolio von Heidelberg Service- und
Beratungsleistungen von der Ersatzteilversorgung über
Verbrauchsmaterialien und den Vertrieb von Gebrauchtmaschinen bis
zum Schulungsangebot der Print Media Academy.
Das Unternehmen mit Hauptsitz in Heidelberg, Deutschland, und
Entwicklungs- und Produktionsstandorten in sieben Ländern
betreut mit rund 250 Vertriebsniederlassungen weltweit rund 200.000
Kunden. Sämtliche Druckmaschinen von Heidelberg für den
Weltmarkt werden am Standort Wiesloch-Walldorf unter strengen
Qualitäts-vorgaben hergestellt. Standardisierte Druckmaschinen
für alle gängigen Formatklassen sowie Falzmaschinen
für den chinesischen Markt fertigt Heidelberg in Qingpu bei
Shanghai.
Weltweit entstehen auf Heidelberg-Maschinen
Qualitätsdrucksachen wie Visitenkarten, Broschüren,
Plakate oder Faltschachteln.
Im Geschäftsjahr 2009/2010 verzeichnete das Unternehmen
einen Umsatz von 2,306 Milliarden Euro. Am 31. März 2010
beschäftigte die Heidelberg-Gruppe weltweit 16.496
Mitarbeiter, darunter 700 Auszubildende.
Wichtiger Hinweis: Diese Presseerklärung enthält
in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und
Schätzungen der Unternehmensleitung der Heidelberger
Druckmaschinen Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die
Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und
Schätzungen zutreffend sind, können die künftige
tatsächliche Entwicklung und die künftigen
tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und
Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich
abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die
Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse
und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der
grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger Druckmaschinen
Aktiengesellschaft übernimmt keine Gewährleistung und
keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und
die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in
dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen und
Schätzungen übereinstimmen werden.