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Heidelberg plant Kapitalerhöhung zur Verbesserung der Eigenkapitalstruktur

15.06.2010


Nicht zur direkten oder indirekten Veröffentlichung oder Verbreitung in oder innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Japan oder Australien

  • Vorschlag über eine Bezugsrechtskapitalerhöhung wird der ordentlichen Hauptversammlung am 29. Juli 2010 vorgelegt
  • Bruttoerlöse von rund 420 Mio. Euro geplant
  • Commerzbank und Deutsche Bank begleiten Kapitalmaßnahme
Der Vorstand der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat den Beschluss gefasst, zur Reduzierung der Finanzverbindlichkeiten und Verbesserung der Eigenkapitalstruktur der Gesellschaft der ordentlichen Hauptversammlung eine Bezugsrechtskapitalerhöhung mit einem Bruttoemissionserlös von rund 420 Mio. Euro vorzuschlagen. Ein entsprechender Antrag wird der ordentlichen Hauptversammlung am 29. Juli 2010 zur Beschlussfassung vorgelegt.

Es ist geplant, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 399.582.382,08 Euro gegen Bareinlagen durch Ausgabe von bis zu 156.086.868 neuen Stückaktien zu erhöhen. Die Stückaktien haben jeweils einen anteiligen Betrag am Grundkapital von 2,56 Euro und sind für die Zeit ab dem 1. April 2010 gewinnanteilsberechtigt. Die endgültige Anzahl der neuen Stückaktien hängt vom Bezugspreis je Aktie ab. Dieser ist vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats unter Berücksichtigung der aktuellen Marktsituation und eines angemessenen Risikoabschlags im Rahmen der späteren Platzierung noch festzulegen. Die Kapitalerhöhung soll noch in diesem Jahr durchgeführt werden.

"Der Vorstand will mit dieser Maßnahme die Flexibilität des Unternehmens stärken, um sich nachhaltig und unabhängig an den Kapitalmärkten finanzieren zu können. Davon werden Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen profitieren", sagte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg.

Hierfür ist eine Kapitalstruktur erforderlich, die aus Kapitalmarktsicht im Industrievergleich den Anforderungen an Investment Grade standhält. Die Kapitalerhöhung dient dazu, die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, dieses Ziel in einem überschaubaren Zeitraum zu erreichen. Die erwarteten Mittel sollen vor allem zur anteiligen Rückführung der drei Bankdarlehen von Heidelberg aus dem Paket zur Restrukturierung der Finanzierung des Konzerns im Juni/August 2009 dienen.

"Die beabsichtigte Kapitalerhöhung ist ein wichtiger Bestandteil unseres Refinanzierungsplans. Sie soll unsere Kapitalstruktur stabilisieren und uns in die Lage versetzen, die Anforderungen an ein Investment Grade zu erfüllen. Sie leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Wertsteigerung und Zukunftssicherung unseres Unternehmens", sagte Dirk Kaliebe, Finanzvorstand des Unternehmens.

Commerzbank AG und Deutsche Bank AG haben sich im Rahmen eines Vorvertrags bereit erklärt, die Kapitalerhöhung zu begleiten und die neuen Aktien für die Platzierung im Rahmen der Bezugsrechtskapitalerhöhung zu übernehmen und den Aktionären zum Bezug anzubieten. Die Übernahme der Aktien steht unter einer Reihe von Vorbehalten, insbesondere die ordnungs-gemäße Durchführung der Kapitalerhöhung, die Durchführung einer Due Diligence und die Billigung des Wertpapierprospekts sowie der Nichteintritt wesentlicher negativer Veränderungen bezüglich der Gesellschaft oder des Börsenumfeldes.

Die Heidelberg Großaktionäre Allianz und RWE unterstützen das Unternehmen bei der Bezugsrechtskapitalerhöhung. Die Allianz hat bereits signalisiert, ihre Bezugsrechte ausüben zu wollen. Die RWE beabsichtigt, an der Kapitalerhöhung insoweit teilzunehmen, als ihr Mittel aus einer (anteiligen) Realisierung des Wertes ihrer Bezugsrechte zufließen.


Diese Veröffentlichung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren dar. Das Angebot erfolgt ausschließlich durch und auf Basis des veröffentlichten und von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligten Wertpapierprospekts. Allein dieser Wertpapierprospekt enthält die nach den gesetzlichen Bestimmungen erforderlichen Informationen für Anleger.

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Diese Veröffentlichung ist kein Angebot zum Verkauf von Wertpapieren im Vereinigten Königreich, in Kanada, Japan oder Australien.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Investor Relations
Andreas Trösch
Tel: +49 (0)6221- 92 6020
Fax: +49 (0)6221- 92 5189
E-mail: Andreas.Troesch@Heidelberg.com


Wichtiger Hinweis:
Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.


Heidelberger Druckmaschinen

Ein Technologieunternehmen und Partner der Printmedien-Industrie
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) ist mit ihren Bogenoffset-Druckmaschinen einer der international führenden Lösungsanbieter für die Printmedien-Industrie. Der Name Heidelberg steht weltweit für Spitzentechnologie, Topqualität und Kundennähe. Das Kerngeschäft des Technologiekonzerns umfasst die vollständige Prozess- und Wertschöpfungskette der Formatklassen 35 x 50 cm bis 121 x 162 cm im Bogenoffsetdruck.

Das Unternehmen entwickelt und produziert Präzisionsdruckmaschinen, Geräte zur Druckplattenbebilderung, zur Druckweiterverarbeitung sowie Software zur Integration aller Prozesse in einer Druckerei. Dabei kommt dem Umweltschutz eine nachhaltige Bedeutung zu. Den Ressourcenverbrauch sowie Emissionen und Abfälle reduzieren Maßnahmen in der Entwicklung, der Produktion und bei der Nutzung von Druckmaschinen. Zudem umfasst das Portfolio von Heidelberg Service- und Beratungsleistungen von der Ersatzteilversorgung über Verbrauchsmaterialien und den Vertrieb von Gebrauchtmaschinen bis zum Schulungsangebot der Print Media Academy.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Heidelberg, Deutschland, und Entwicklungs- und Produktionsstandorten in sieben Ländern betreut mit rund 250 Vertriebsniederlassungen weltweit rund 200.000 Kunden. Sämtliche Druckmaschinen von Heidelberg für den Weltmarkt werden am Standort Wiesloch-Walldorf unter strengen Qualitätsvorgaben hergestellt. Standardisierte Druckmaschinen für alle gängigen Formatklassen sowie Falzmaschinen für den chinesischen Markt fertigt Heidelberg in Qingpu bei Shanghai.

Weltweit entstehen auf Heidelberg-Maschinen Qualitätsdrucksachen wie Visitenkarten, Broschüren, Plakate oder Faltschachteln.

Im Geschäftsjahr 2009/2010 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von 2,306 Milliarden Euro. Am 31. März 2010 beschäftigte die Heidelberg-Gruppe weltweit 16.496 Mitarbeiter, darunter 700 Auszubildende.

 
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