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Vereinbarung zur Zukunftssicherung deutscher Standorte der Heidelberg Gruppe bis 2012 fortgeschrieben

06.06.2007


  • Vorstand und Belegschaftsvertreter einigen sich auf Eckpunkte einer Übereinkunft
  • Abkommen ermöglicht auch in Zukunft wettbewerbsfähige Strukturen
  • Fortführung von Investitionen und Beschäftigungssicherung
Vorstand und Belegschaftsvertreter haben sich auf die Fortführung der Vereinbarung zur Zukunftssicherung an deutschen Standorten der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) bis zum Jahr 2012 geeinigt. Ziel der Verhandlungen war es - bei gleichzeitiger Sicherung der Beschäftigung - die im Jahr 2005 vereinbarten Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Heidelberg über das Jahr 2008 hinaus fortzuschreiben.
 
"Mit der vereinbarten Gesamtlösung wollen wir das bisher erreichte Kosteneinsparvolumen auch in Zukunft fortführen", sagte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. "Damit festigen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und erhöhen unsere Flexibilität, was wiederum die Arbeitsplätze sichert."
 
Mit der neuen Vereinbarung werden sowohl abgestimmte Inhalte der Vereinbarung aus dem Jahr 2005 weitergeführt als auch neue Regelungen vereinbart. Die wesentlichen neuen Komponenten der Gesamtlösung beziehen sich auf die Bereiche Zukunftssicherung, Arbeitszeit, Entgeltrahmen-Tarifvertrag und Beschäftigungssicherung.

  • Die auf fünf Jahre bis zum 31. März 2012 vereinbarte Gesamtlösung gilt für deutsche Standorte der Heidelberg Gruppe und wird mittels Ergänzungstarifvertrag und Betriebsvereinbarung umgesetzt.
  • Zukunftssicherung: Die Investitionen werden wie geplant beibehalten.
  • Die Ausbildung wird in heutigem Umfang weitergeführt.
  • Arbeitszeit und Rentenbaustein: Die Arbeitszeit wird - unter voller Beibehaltung der Flexibilitätsmöglichkeiten - ab dem 1. Oktober 2007 ohne Entgeltausgleich auf 37,5 Stunden pro Woche erhöht. Im Gegenzug werden bis 2012 im Wege einer beitragsorientierten Direktzusage weitere jährliche Rentenbausteine für eine zusätzliche Altersvorsorge aufgelegt.
  • Umsetzung Entgeltrahmen-Tarifvertrag (ERA): Es wurde Einvernehmen über die ERA-Einstufungsstruktur bei Heidelberg erzielt und ein Katalog mit bewerteten Niveaubeschreibungen definiert. Der neue einheitliche Entgeltrahmen-Tarifvertrag für Arbeiter und Angestellte soll zum 1. Januar 2008 eingeführt werden.
  • Beschäftigungssicherung: Die Verhandlungspartner gehen davon aus, dass betriebsbedingte Kündigungen während der Laufzeit der Vereinbarung nicht stattfinden.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Investor Relations
Andreas Trösch
Tel: +49 (0)6221  92 60 20
Fax: +49 (0)6221  92 51 89
E-Mail: andreas.troesch@heidelberg.com

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