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Geschäftsjahr 2006/2007: Heidelberg legt Neun-Monatszahlen vor

31.01.2007


  • Auftragseingang legt um rund sieben Prozent gegenüber Vorjahr zu
  • Umsatz steigt um rund sechs Prozent auf 2,589 Milliarden Euro
  • Betriebsergebnis auf 202 Millionen Euro gesteigert
  • Ausblick für Gesamtgeschäftsjahr 2006/2007 bleibt
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2006/2007 (1. April 2006 - 31. Dezember 2006) bei Umsatz, Auftragseingang und betrieblichem Ergebnis gegenüber den vergleichbaren Vorjahreswerten zugelegt. So stieg der Umsatz der Heidelberg Gruppe im Berichtszeitraum um rund sechs Prozent auf 2,589 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,437 Milliarden Euro). Die Auftragseingänge lagen nach neun Monaten mit 2,913 Milliarden Euro rund sieben Prozent über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 2,725 Milliarden Euro). Mit 1,280 Milliarden Euro lag der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2006 weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

"Die gute Entwicklung in der Printmedien-Industrie hat sich aufgrund des positiven gesamtwirtschaftlichen Umfelds im Jahr 2006 fortgesetzt", sagte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG. "Sowohl die Kapazitätsauslastung der Druckereibetriebe als auch deren Produktionstätigkeit zeigten in den beiden wichtigen Märkten Deutschland und USA einen Aufwärtstrend."

Die Heidelberg Gruppe erzielte im Berichtszeitraum ein betriebliches Ergebnis von 202 Millionen Euro (Vorjahr: 144 Millionen Euro). Dies entspricht einer Umsatzrendite von 7,8 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern belief sich nach neun Monaten - inklusive eines positiven Einmaleffektes einer Körperschaftsteuer-Gutschrift im dritten Quartal in Höhe von 73 Millionen Euro - auf 180 Millionen Euro (Vorjahr: 65 Millionen Euro). Das Ergebnis je Aktie betrug nach neun Monaten 2,21 Euro (Vorjahr: 0,76 Euro), hiervon entfallen 0,89 Euro auf den zusätzlichen Steuerertrag.

"Sowohl im dritten Quartal als auch insgesamt nach neun Monaten erzielten wir bei der Verbesserung unserer Ertragskraft weitere Fortschritte", sagte Dirk Kaliebe, Finanzvorstand des Unternehmens. "Wir nutzen den daraus resultierenden verbesserten Cash Flow auch zur Umsetzung des Aktienrückkaufprogramms."
 
Zum 31. Dezember 2006 beschäftigte die Heidelberg Gruppe weltweit 19.156 Mitarbeiter (Vorjahr: 18.722). Seit Ende des letzen Geschäftsjahres ist die Zahl der Mitarbeiter um rund 400 Personen gewachsen.

Umsatz- und Ergebnissteigerung in den Sparten nach neun Monaten
In der Sparte Press (Offsetdruck) stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten auf 2,251 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,130 Milliarden Euro). Der Auftragseingang betrug im Berichtszeitraum 2,551 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,395 Milliarden Euro). Das betriebliche Ergebnis nach drei Quartalen belief sich auf 157 Millionen Euro (Vorjahr: 121 Millionen Euro). Die gute Geschäftsentwicklung in der Sparte Press war auch geprägt durch die hohe Nachfrage beim Großformat, insbesondere nach der Speedmaster XL 105. Heidelberg investiert in diesem Geschäftsjahr besonders in neue Technologien wie Anicolor und eine neue Generation von Bogenoffsetdruckmaschinen in einem größeren Format (Speedmaster XL 142/162). 

In der Sparte Postpress (Weiterverarbeitung) lag der Umsatz mit 309 Millionen Euro um 14 Prozent über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 271 Millionen Euro). Der Aufragseingang stieg um rund 13 Prozent auf 333 Millionen Euro (Vorjahr: 294 Millionen Euro). Das betriebliche Ergebnis betrug im Berichtszeitraum sieben Millionen Euro (Vorjahr: zwei Millionen Euro).

In den Regionen EMEA, North America, Latin America und Eastern Europe lagen die Umsätze und Auftragseingänge in den ersten neun Monaten über den Vergleichszahlen aus dem Vorjahr. In der Region Asia/Pacific konnte das hohe Vorjahresniveau nicht erreicht werden, hier wirkte sich vor allem das Aussetzen der Einfuhrzollbefreiung in China im zweiten und dritten Quartal verzögernd auf die Auftragseingänge und Umsätze aus. Aufgrund der Wiedereinsetzung der Einfuhrzollbefreiung ab dem 1. März 2007 ist davon auszugehen, dass sich die erwartete Verbesserung der Bestell- und Ausliefersituation für den chinesischen Markt ins neue Geschäftsjahr verschieben wird.

Aktienrückkauf
Am 7. November 2006 wurde von der Heidelberger Druckmaschinen AG ein zweites Aktienrückkaufprogramm gestartet: Insgesamt sollen bis zu fünf Prozent des Grundkapitals - maximal 4.152.535 Aktien - bis spätestens Januar 2008 über die Börse zurückgekauft werden. Bis Ende des Quartals am 31. Dezember 2006 wurden 909.422 Aktien zurückgekauft, dies entspricht 1,1 Prozent des Grundkapitals.

Ausblick für Geschäftsjahr 2006/2007 bleibt
Für das Geschäftsjahr 2006/2007 geht das Unternehmen von einem Umsatzwachstum von rund fünf Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2005/2006 aus. Heidelberg plant, im laufenden Geschäftsjahr das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit auf rund zehn Prozent vom Umsatz zu steigern.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Investor Relations
Andreas Trösch
Tel.: +49 (0)6221 92 60 20
Fax: +49 (0)6221 92 51 89
E-Mail: Andreas.Troesch@Heidelberg.com
Wichtiger Hinweis
Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der Printmedien-Industrie gehören. Die Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

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