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50 Prozent Anteil von RWE erfolgreich platziert
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Attraktivität der Aktie deutlich erhöht
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Neuausrichtung wird konsequent weitergeführt
Als "marktgerechte Entscheidung zum richtigen
Zeitpunkt" bewertete Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender
der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg), die erfolgreiche
Platzierung der 50,02 Prozent Beteiligung der RWE AG an Heidelberg,
dem Weltmarktführer der Print-Medien-Industrie. "Ein
größerer Streubesitz war immer unser Ziel", betonte
der Vorstandschef.
Die RWE AG platzierte ihren Anteil an Heidelberg von 50,02
Prozent in einem beschleunigten Bieterverfahren am 5./6. Mai 2004
innerhalb von zwei Tagen bei internationalen institutionellen
Investoren. Insbesondere die Umtauschanleihe stieß auf eine
große internationale Nachfrage. "Es gab und gibt nach wie
vor eine hohe Nachfrage nach unseren Aktien, die wir jetzt bedienen
können", sagte Dr. Herbert Meyer, Finanzvorstand.
"Der neue, international erweiterte Aktionärskreis passt
zu unserer globalen Aufstellung."
Seit 1940 war RWE Mehrheitsaktionär bei Heidelberg. In
zwei Schritten - 1997 und 2001 - wurden bereits über den
Kapitalmarkt rund 22 Prozent von Heidelberg an der Börse
platziert. Weitere Anteile als Großaktionär an Heidelberg
halten derzeit unverändert Allianz (12 Prozent), Commerzbank
(zehn Prozent) und Münchner Rück (sechs Prozent). Der
Streubesitz (Free Float) von Heidelberg beträgt jetzt 57
Prozent. Über die angebotenen Umtauschanleihe in
Heidelberg-Aktien erhöht er sich bis spätestens 2007 auf
72 Prozent. Bis dahin hält RWE bis zu 15 Prozent an
Heidelberg.
Ende 2003 hatte Heidelberg eine grundlegende Neuausrichtung
angekündigt. Die einge-leitete Strategie wird auch unter neuer
Aktionärsstruktur wie geplant konsequent umge-setzt. Das
laufende Geschäftsjahr schätzt der Vorstand durchaus
positiv ein. "Angesichts der bereits deutlich verschlankten
Kostenstrukturen, des bereinigten Portfolios sowie der sich
aufhellenden Konjunkturentwicklungen wollen wir im laufenden
Geschäftsjahr wieder in die Gewinnzone
zurückkehren", sagte Schreier. Die Konzentration auf die
Wertschöpfungskette rund um den Bogenoffsetdruck unterstreiche
Heidelbergs führende Stellung in der Branche.
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Heidelberger Druckmaschinen AG
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