Faltschachtelklebe- und Bogenstanzmaschinen-Lösungen
ergänzen Produktportfolio
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg)
übernimmt rückwirkend zum 1. Januar 2003 drei Firmen der
Jagenberg-Gruppe, Düsseldorf. Hierbei handelt es sich um die
Jagenberg Diana GmbH in Neuss, die Faltschachtel- bzw.
Wellpappe-Klebemaschinen herstellt und die Woschnik & Partner
Maschinenbau GmbH, die Bogenstanzmaschinen in Mönchengladbach
fertigt. Die dritte Firma ist die Slovensko Spol. S.r.o. in
Nové Mesto nad Váhom (Slowaaki), die die beiden anderen
Firmen mit mechanischen Bauteilen und vormontierten Baugruppen
beliefert. Die Jagenberg-Gruppe gehört mehrheitlich zur
Rheinmetall AG. Der Jahresumsatz liegt bei 40 Millionen Euro,
insgesamt sind derzeit zusammen 372 Mitarbeiter in den Firmen
beschäftigt.
Zu den Übernahmekonditionen wurde zwischen den Partnern
Stillschweigen verabredet.
"Diese Übernahme passt perfekt zu unserer
Strategie, den Bereich Weiterverarbeitung zu stärken und
auszubauen", erklärt Bernhard Schreier,
Vorstandsvorsitzender von Heidelberg. "Mit den
Faltschachtelklebe- und Bogenstanzmaschinen schließen wir eine
Lücke in unserem Portfolio und können somit unseren
Kunden in dem wichtigen Wachstumsmarkt Verpackungsdruck erweiterte
Lösungen anbieten", so Schreier weiter. Der weltweite
Markt für Verpackungs- und Etikettendruckmaschinen
beträgt rund zwei Milliarden Euro und weist ein Wachstum von
zwei Prozent pro Jahr auf. Bei den Verpackungs- druckmaschinen
besitzt Heidelberg weltweit einen Marktanteil von knapp 20 Prozent,
bei den Maschinen für Etikettenherstellung nahezu 30 Prozent.
"Damit hat Jagenberg für diesen Produktbereich einen
international renommierten Partner gefunden, dessen starke
Marktposition bei Druckereien und Verarbeitern für die
veräußerten Gesellschaften gute Entwicklungs- und
Marktchancen beinhaltet", so Dr. Andreas Beyer, Vorsitzender
des Vorstandes der Jagenberg AG.
Das weltweite jährliche Marktvolumen für die
Faltschachtelklebe- und Bogenstanzmaschinen beträgt cirka 600
Millionen Euro. Durch die Übernahme der drei Firmen hält
Heidelberg daran einen Anteil von rund acht Prozent. "Unser
Ziel ist es, diesen Anteil in den nächsten Jahren zu
verdoppeln", bekräftigt Dr. Jürgen Rautert, bei
Heidelberg für den Postpress-Bereich zuständig.
"Sowohl die Faltschachtelklebemaschinen der Baureihen Eco und
Diana als auch die Stanzen von WPM haben einen exzellenten Ruf in
der Branche und sind technisch auf höchstem Niveau. In enger
Zusammenarbeit mit unseren Verpackungsspezialisten im
Bogenoffsetdruck werden wir dafür sorgen, den Kundennutzen
durch intelligent verknüpfte Systeme ständig zu
verbessern."
Heidelberg verfügt damit nun über
Bogenstanzmaschinen in den gängigen Formaten III, IV und VI.
Faltschachtelklebe- und Wellpappen-Klebemaschinen stehen in
unterschiedlichen Arbeitsbreiten zur Verfügung und werden
ergänzt durch entsprechende Anleger und Ausleger, die
beispielsweise Faltschachteln in Transportverpackungen umsetzen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Investor Relations
Dirk Kaliebe
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