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Heidelberg wird aus der Entwicklung und Produktion von
Rollenoffsetdruckmaschinen aussteigen
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Heidelberg wird sich fokussieren und die
Organisationsstruktur verschlanken
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Die Aktivitäten werden die Profitabilität und den
Cashflow deutlich verbessern, erfordern jedoch
zusätzlichen Einmalaufwand von bis zu 400 Millionen
Euro
Der Aufsichtsrat der Heidelberger Druckmaschinen AG
(Heidelberg) hat in seiner Sitzung vom 26. November 2003 dem
Vorschlag des Vorstandes zugestimmt, die Organisation des
Unternehmens neu auszurichten und aus der Entwicklung und
Produktion von Rollenoffsetdruckmaschinen auszusteigen. Das
Unternehmen verhandelt zur Zeit mit potenziellen Partnern über
die Zukunft des Geschäftsbereiches Web Systems
(Rollenoffsetdruck). Dabei steht die nahtlose Betreuung der bereits
vorhandenen Kundenbasis im Vordergrund.
Im Digitaldruckbereich will Heidelberg die vorhandenen
Kapazitäten anpassen und seine bisherige Ausrichtung
verändern. Mit einer geeigneten Lösung für diese
Sparte wird bis Ende des laufenden Geschäftsjahres im
März 2004 gerechnet.
Der gesamte Bereich der Druckweiterverarbeitung (Postpress)
wird in einer eigenen Einheit zusammengefasst, um die Anforderungen
dieses Marktsegmentes gezielt abdecken zu können.
Künftig wird sich Heidelberg verstärkt auf das
Geschäftsfeld Bogenoffsetdruck (Sheetfed) konzentrieren. Dazu
zählen weiterhin die Bereiche der Druckvorstufe und der
Druckweiterverarbeitung inklusive der dazugehörigen
Workflowkomponenten sowie Schulungs- und Serviceleistungen.
Über das weltweite Vertriebs- und Servicenetzwerk wird
Heidelberg weiterhin allen seinen Kunden kompetente
Unterstützung und Beratung für Produkte aus eigener
Entwicklung und von ausgewählten Partnern anbieten.
"Heidelbergs Produkte werden weiterhin für
Top-Druckqualität stehen. Unsere Zielmärkte sehen wir
künftig im Bereich der kommerziellen Druckereien sowie der
Verpackungs- und Etikettendrucker", sagte Bernhard Schreier,
Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.
Die Organisation des Unternehmens wird schlanker und fortan
funktional ausgerichtet. Insgesamt entfallen dadurch
zusätzlich weltweit bis zu 1.000 Stellen.
Im Vorstand von Heidelberg werden die Aufgaben und
Verantwortlichkeiten neu verteilt. Bernhard Schreier übernimmt
zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben als
Vorstandsvorsitzender die Vertriebsorganisationen sowie Entwicklung
und Produktion. Dr. Klaus Spiegel verantwortet künftig das
gesamte Produktportfolio und Marketing. Dr. Herbert Meyer bleibt
wie bisher Finanzvorstand des Unternehmens.
Im guten und freundlichen Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat
werden Wolfgang Pfizenmaier (56) und Holger Reichardt (49) aus dem
Vorstand des Unternehmens ausscheiden.
Die Neuausrichtung des Unternehmens wird auch einen Einfluss
auf die Ergebnisse im laufenden Geschäftsjahr haben.
Während die Ziele für Umsatz und Betriebsergebnis
unverändert bleiben, werden zusätzliche
Einmalaufwendungen in Höhe von bis zu 400 Millionen Euro
für geplante Restrukturierungsmaßnahmen sowie -
größtenteils als Buchverluste - für den geplanten
Verkauf von Web Systems und die Neuausrichtung von Digital und
Postpress anfallen. "Insgesamt werden durch die Neuausrichtung
die Ertragskraft sowie der Cashflow des Unternehmens kurz- und
mittelfristig deutlich gesteigert. Wir gehen davon aus, somit die
geplanten finanziellen Ziele von Heidelberg in Zukunft zu
erreichen", sagte Dr. Herbert Meyer, Finanzvorstand von
Heidelberg.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Investor Relations
Dirk Kaliebe
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