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Sozialverträglicher Abbau von 84 Mitarbeitern in
Mühlhausen
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Rahmen zur Zusammenlegung der Standorte Mühlhausen und
Ludwigsburg vereinbart
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Vier Standorte für die Zusammenlegung in der engeren
Auswahl
Die Geschäftsleitungen und Betriebsräte der
Heidelberg Standorte Ludwigsburg und Mühlhausen haben sich in
konstruktiven und intensiven Verhandlungen über ein
Maßnahmenpaket geeinigt. Die Vereinbarungen enthalten sowohl
Regelungen für die geplante Zusammenlegung und Verlagerung der
beiden Standorte als auch zum sozialverträglichen
Personalabbau am Standort Mühlhausen, der unabhängig von
der Verlagerung erforderlich ist. Ziel von Heidelberg ist es, durch
die Zusammenlegung einen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit beider
Bereiche und damit zur Sicherung von Arbeitsplätzen zu
leisten.
In einer Vereinbarung wurde zunächst der Rahmen für
die Verlagerung und Zusammenlegung der Standorte Mühlhausen
und Ludwigsburg unter Berücksichtigung der Interessen des
Unternehmens und der Belegschaft festgelegt. Für den neuen
Standort stehen vier Objekte in der engeren Auswahl. Diese befinden
sich in Ditzingen, Fellbach, Korntal-Münchingen und
Ludwigsburg. Die endgültigen Beratungen über den neuen
Ort sind für Anfang 2003 vorgesehen.
Darüber hinaus einigten sich Geschäftsleitung und
Betriebsrat Mühlhausen über den unabhängig von der
Standortentscheidung erforderlichen Personalabbau. Die geplante
Konzentration aller direkt mit den Digitaldruckmaschinen
verbundenen Weiterverarbeitungsprodukte in Rochester (New York,
USA), die Optimierung der Entwicklungsaktivitäten und die
Anpassung der Montagekapazität an die aktuellen Absatzzahlen
führen insgesamt zu einem Abbau von 84 Mitarbeitern in
Mühlhausen. Heidelberg bietet den Mitarbeitern einen
befristeten Arbeitsvertrag in einer Beschäftigungsgesellschaft
sowie Altersteilzeitlösungen an. Der Abbau wird
spätestens bis Mitte 2003 umgesetzt sein. Der darüber
hinaus geplante Abbau von Mitarbeitern in Mühlhausen wird im
Zuge der Zusammenlegung mit dem Standort Ludwigsburg realisiert.
"Wir begrüßen die erreichten Vereinbarungen,
um die vom Vorstand beschlossenen Maßnahmen umgehend umsetzen
zu können", sagte Bernhard Schreier,
Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. "Damit stellen wir
sicher, dass Teile unserer geplanten Kosteneinsparung in Höhe
von 200 Millionen Euro schon in diesem Geschäftsjahr wirksam
und Arbeitsplätze für die Zukunft gesichert werden."
Ende Oktober hatte Heidelberg ein Programm zur dauerhaften
Kostensenkung in Höhe von 200 Millionen Euro vorgestellt. Voll
wirksam werden die Einsparungen im Geschäftsjahr 2003/2004.
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Heidelberger Druckmaschinen AG
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