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Heidelberg erzielte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2002/2003 einen Umsatz von rund 1,9 Milliarden Euro

06.11.2002


  • Umsatz und Ergebnis liegen erwartungsgemäß unter Vorjahr
  • Effizienzsteigerungsprogramm erfolgreich gestartet
  • Unternehmen strebt trotz Restrukturierungskosten weiterhin noch ein positives Gesamtergebnis an
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat die ersten sechs Monate (1. April - 30. September) des Geschäftsjahres 2002/2003 erwartungsgemäß unter den Werten des Vorjahres abgeschlossen. So lag der Umsatz der Heidelberg Gruppe im ersten Halbjahr bei rund 1,9 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 2,3 Milliarden Euro). Die Auftragseingänge beliefen sich im gleichen Zeitraum auf gute zwei Milliarden Euro (Vorjahr: 2,5 Milliarden Euro). "Das erste Halbjahr war geprägt durch die weiterhin anhaltende Konjunkturschwäche und die darin begründete Investitionszurückhaltung in den USA und Deutschland", sagte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. "Wir rechnen in diesem Geschäftsjahr mit keinem konjunkturellen Aufschwung und gehen davon aus, dass die Weltwirtschaft auch in 2003 nur langsam an Fahrt gewinnen wird." 

Das betriebliche Ergebnis ging erwartungsgemäß zurück und belief sich im Berichtszeitraum auf 36 Millionen Euro (Vorjahr: 110 Millionen Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug 13 Millionen Euro (Vorjahr: 62 Millionen Euro). "Die erreichten Ergebnisse stellen uns nicht zufrieden", sagte Finanzvorstand Dr. Herbert Meyer. "Um unsere Ertragskraft auch in einem schwierigen Umfeld nachhaltig zu erhöhen, haben wir effizienzsteigernde Maßnahmen in Höhe von 200 Millionen Euro eingeleitet."

Zum 30. September 2002 beschäftigte die Heidelberg Gruppe weltweit rund 24.500 Mitarbeiter (ohne die 500 Mitarbeiter der neu konsolidierten Gallus-Gruppe).

Effizienzsteigerungsprogramm sofort gestartet
Die Maßnahmen, um die Einsparung in Höhe von 200 Millionen Euro zu erreichen, wurden im Oktober bereits eingeleitet. Das Programm zur Effizienzsteigerung und dauerhaften Kostensenkung soll im nächsten Geschäftsjahr voll wirksam werden. Auf die Sparten bezogen werden im Bereich Sheetfed 110 Millionen Euro eingespart, bei Digital 40 Millionen Euro, In der Sparte Web Systems 30 Millionen Euro und im Bereich Postpress 20 Millionen Euro. Im Rahmen des Programms ist ein weltweiter Abbau von rund 2.200 Stellen geplant. Die Gespräche über den geplanten Stellenabbau sollen bis Ende des laufenden Geschäftsjahres abgeschlossen sein.

Ausblick Geschäftsjahr 2002/2003
Heidelberg hatte im September angekündigt, im Gesamtgeschäftsjahr einen Umsatz zu erreichen, der rund zehn Prozent unter dem Wert des Vorjahres (rund fünf Milliarden Euro) liegen wird. "Der Vorstand geht weiterhin von dieser Umsatzgröße aus und unternimmt alle Anstrengungen, trotz der Einmalaufwendungen in Höhe von bis zu 140 Millionen Euro, in diesem Geschäftsjahr noch ein positives Ergebnis nach Steuern zu erreichen", sagte Schreier.

Auch in Zukunft wird das Geschäft von Heidelberg von der konjunkturellen Entwicklung beeinflusst sein. "Es ist auch im nächsten Kalenderjahr keine durchgreifende Konjunkturerholung erkennbar", sagte Dr. Meyer. "Deshalb wird der wirtschaftliche Erfolg der Heidelberg Gruppe im wesentlichen durch eine nachhaltige Verbesserung der Kostenstruktur erreicht werden."

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Investor Relations
Dirk Kaliebe
Tel.: +49 (0)6221 92 60 20
Fax: +49 (0)6221 92 60 61
E-Mail: dirk.kaliebe@heidelberg.com
Erstes Halbjahr 2002, 2003

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Unternehmensprofil
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