Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat ihren Umsatz
und ihr Ergebnis in den ersten neun Monaten (1. April - 31.
Dezember) des Geschäftsjahres 2000/2001 weiter verbessert. Die
Auftragseingänge stiegen deutlich um 29 Prozent auf 4,4
Milliarden Euro. Gegenüber den extrem hohen
Auftragseingängen im 1. Halbjahr 2000/2001 (plus 51 Prozent
gegenüber dem Vorjahr) schwächten sich die
Auftragseingänge in den letzten drei Monaten auch in Folge der
konjunkturellen Abkühlung in den USA leicht ab. Der
Auftragsbestand liegt mit 2,2 Milliarden Euro um rund 59 Prozent
über dem Vergleichswert.
Der Umsatz des Unternehmens stieg im Berichtszeitraum von
April - Dezember 2000 um 15 Prozent auf rund 3,5 Milliarden Euro,
das Ergebnis nach Steuern um rund vier Prozent auf 166 Millionen
Euro. Damit setzte Heidelberg die erfreuliche Entwicklung des
ersten Halbjahres auch im 3. Quartal des Geschäftsjahres fort.
"Die jetzt vorgelegten Zahlen bestätigen unsere
weltweit führende Stellung als Lösungsanbieter in der
Printmedien-Industrie", unterstreicht Bernhard Schreier,
Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG, den
Erfolg des strategischen Ansatzes und der Neupositionierung von
Heidelberg.
"Für das Gesamtjahr 2000/2001 erwarten wir einen
Umsatz von über fünf Milliarden Euro und einen um rund
zehn Prozent über dem Vorjahr liegenden
Jahresüberschuss", bekräftigt Finanzvorstand Dr.
Herbert Meyer.
Am 31. Dezember 2000 beschäftigte das Unternehmen
weltweit 25.618 Mitarbeiter. Dies ist ein Anstieg um 1.527
Mitarbeiter oder 6,3 Prozent gegenüber dem 31.12.1999.
Gute Entwicklung in den Sparten
In der Sparte Digital wuchsen die Auftragseingänge
um 24,5 Prozent, der Umsatz um 25 Prozent. Heidelberg wird im
Frühjahr die 2.000ste digitale Schwarz/Weiß-Druckmaschine
Digimaster ausliefern. Ziel von Heidelberg ist es, in diesem
Marktsegment bis zum Jahr 2002 einen Marktanteil von 20 Prozent zu
erreichen.
In der Sparte Sheetfed (Bogenoffset-Maschinen) stieg der
Aufragseingang in den ersten neun Monaten um 33 Prozent, der Umsatz
legte um 13 Prozent zu. Aufgrund des sehr guten
drupa-Messegeschäfts und der daraus resultierenden
Aufträge erwartet das Unternehmen für das gesamte
Geschäftsjahr Steigerung des Vorjahresumsatzes.
In der Sparte Web Systems (Rollenoffset-Maschinen) liegt der
Auftragseingang bei einem Plus von 27 Prozent, der Umsatz ist um 26
Prozent gestiegen. Einen weiteren Erfolg im Bereich Zeitungsdruck
verbuchte Heidelberg mit der Bestellung einer
Mainstream-Zeitungsrotationsmaschine durch den mexikanischen Verlag
El Universal. Die Gesamtzahl der verkauften
Mainstream-Zeitungsrotationen erhöhte sich damit auf elf
Anlagen.
In der Sparte Finishing (Weiterverarbeitung) setzt sich die
insgesamt positive Tendenz bei den Aufragseingängen mit einem
Plus von 11 Prozent fort.
Asia/Pacific und Zentral-Amerika und Südamerika mit
stärkstem Umsatzwachstum
In der Region Asia/Pacific konnte Heidelberg den Umsatz
in den ersten neun Monaten um 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr
steigern. Besonders positiv entwickelten sich die Märkte in
China und Japan.
In Nordamerika (USA, Mexiko und Kanada) sind die Umsätze
um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen.
Hervorzuheben sind in dieser Region die stark wachsenden
Verkaufszahlen der digitalen Druckmaschine Digimaster, die den
konjunkturell bedingten, leicht rückläufigen
Auftragseingängen im dritten Quartal im traditionellen
Geschäft in den USA entgegenwirkten. Den größten
Umsatzanstieg mit 81 Prozent verzeichnete die Region Zentral- und
Südamerika.
Mit der Eröffnung einer weiteren Print Media Academy im
Dezember 2000 in Sao Paulo, Brasilien, setzt Heidelberg sein
Engagement für die Aus- und Weiterbildung in der
Printmedien-Industrie fort. Das internationale Print Media
Academy-Netzwerk umfasst derzeit acht Standorte in aller Welt, noch
im laufenden Jahr kommen mit Kairo und Sydney zwei weitere hinzu.
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Heidelberger Druckmaschinen AG
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