Die französische Zeitungsverlagsgruppe Dépêche du
Midi (DDM, 152 Millionen Euro Umsatz) hat ihre Absicht bekannt
gegeben, zwei Mainstream Zeitungsoffsetrotationen der Heidelberger
Druckmaschinen AG (Heidelberg) zu kaufen. Die beiden
Zeitungsmaschinen sollen im Jahr 2003 im südfranzösischen
Toulouse installiert werden. Die Fertigung der Maschinen wird am
Heidelberg Standort Montataire in der Nähe von Paris erfolgen.
Der Kauf der beiden Mainstream-Rotationen ist Teil eines
ehrgeizigen Projektes, mit dem sich die DDM-Gruppe als
führendes Druckunternehmen in Südfrankreich positionieren
will. Die beiden neuen Zeitungsrotationen sollen die drei
Heidelberg Harris Rollenoffset-Maschinen ersetzen, die das
Unternehmen seit Ende der 70er Jahre in Betrieb hat.
"Heidelberg hat sich als Anbieter von innovativen
Lösungen für die Verlagsbranche etabliert", sagte
Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.
"Mit dem Verkauf der beiden Systeme haben wir die Anzahl der
seit der Drupa 2000 weltweit verkauften Zeitungsdruckmaschinen
dieses Typs auf 14 Maschinen mit insgesamt 473 Druckwerken
erhöht."
Die beiden Mainstream-Maschinen für Dépêche du
Midi, die ab Ende 2002 installiert werden sollen, sind identisch
konfiguriert und bestehen jeweils aus vier Drucktürmen mit 32
Druckwerken. Die Inbetriebnahme der Rotationsmaschinen ist für
Sommer 2003 geplant.
Über die Verlagsgruppe Dépêche du Midi
Die Verlagsgruppe Dépêche du Midi, ein
Familienunternehmen mit Sitz in Toulouse, Frankreich, steht unter
der Leitung von Jean-Michel Baylet und ist vorwiegend im
Zeitungssektor tätig. Sie gibt die Tageszeitung
Dépêche du Midi mit einer durchschnittlichen Auflage von
250.000 Exemplaren heraus. Überdies veröffentlicht sie
fünf weitere Regionalzeitungen, darunter Le Petit Bleu d'Agen
und La Nouvelle République des Pyrénées,
Anzeigenblätter wie Publi Toulouse (300.000 Exemplare) und
regionale Wochenzeitungen wie Le Midi Olympique. Darüber
hinaus hält die französische Gruppe große Anteile an
Fernsehsendern und Reiseveranstaltern.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Investor Relations
Dirk Kaliebe
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