Meilensteine der Umweltaktivitäten |
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1985 - Die neue Produktionsstätte in Amstetten wird mit modernster Umwelt- technologie ausgestattet. Die Bodenluft- und Grundwassersanierung am Standort Wiesloch beginnt. 1986 - In Wiesloch geht eine neue Lackiererei in Betrieb, die auch mit Pulver- beschichtung arbeitet. Die lösemittelhaltige Abluft der Nasslackierung wird einer thermischen Nachverbrennung zugeführt, die dabei entstehende Wärme für Heizzwecke genutzt. 1989 - Am Standort Amstetten wird eine Versorgungs- und Aufbereitungsanlage für Kühlschmierstoffe errichtet. 1990 - Anlässlich der 10. Messe für Druck und Papier (drupa) veröffentlicht Heidelberg erstmals eine Empfehlungsliste mit umweltverträglichen Reinigungsmitteln für Druckmaschinen. In Heidelberg nimmt das Forschungs- und Entwicklungszentrum mit eigenem Umwelt- und Chemielabor seine Arbeit auf. Das Entsorgungszentrum am Standort Amstetten wird in Betrieb genommen. 1992 - In Wiesloch wird ein Abfallmanagementsystem etabliert und die abfallfreie Härterei in Betrieb genommen. 1993 - Die Unternehmensgrundsätze der Heidelberger Druckmaschinen AG enthalten Aussagen zum Umweltschutz. Die Heidelberg Gruppe veröffentlicht ihren ersten Umweltbericht, der fortan jährlich erscheint. Hierin veröffentlicht Heidelberg erstmals seine Umweltpolitik. Heidelberg startet das TMA-Projekt (Trockenbearbeitung, Mindermengenkonzepte, Alternativen zu Kühlschmierstoffen). 1994 - "Alkoholfrei Drucken" heißt die erste Ausgabe der neuen Schriftenreihe "Druck & Umwelt", die kostenlos bestellt werden kann. Amstetten nimmt eine Sandregenerieranlage mit Rauchgasreinigung in Betrieb und beginnt mit der Umstellung seiner Lackieranlagen auf lösemittelfreie Lacke. 1995 - Die Heidelberg Gruppe unterstützt fortan die Brancheninitiative der grafischen Industrie zur Reduktion der Lösemittel-Emissionen im Offsetdruck. Brandenburg erhält für seine Ultrafiltrationsanlage die Genehmigung zum Betreiben einer öffentlichen Abfallbehandlungsanlage und bedient seitdem den regionalen Markt. Bei der 11. drupa präsentiert Heidelberg die "Umwelt- & Technologie-Insel". ASU-Umweltpreis für umweltbewusste Unternehmensführung der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer e.V. 1996 - Umweltschutz wird Bestandteil des betrieblichen Vorschlagswesens. Einweihung des Entsorgungszentrums mit eigenem Umweltlabor am Standort Wiesloch. Der Standort Amstetten nimmt erstmals erfolgreich am EG-Öko-Audit-System teil. 1997 - Der Vorstand ernennt einen Umweltbevollmächtigten für die Heidelberg Gruppe und aktualisiert die Umweltpolitik. In Montataire geht die neue Lackiererei in Betrieb, die auf den Einsatz lösemittelhaltiger Lacke verzichtet. Heidelberg ist Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Umweltmanagement e. V.(AGUM). 1998 - Die Heidelberg Gruppe veranstaltet ihren ersten internationalen Umweltmanagement-Workshop. Start des Projekts "Ökologisches Produktdesign im Bereich Druckvorstufe", kurz ESPRESSO. Der Standort Kiel erhält die Auszeichnung "Umweltfreundlicher Betrieb 1997". Wiesloch nimmt erfolgreich am EG-Öko-Audit-System teil. In Dover (USA) geht eine Ultrafiltrationsanlage in Betrieb. 1999 - Die Standorte Montataire(F)und Boxmeer(NL)werden nach ISO 14001 zertifiziert, ebenso der Standort Brandenburg, der zusätzlich erfolgreich am EG-Öko-Audit-System teilnimmt. Der Standort Amstetten erreicht die Revalidierung nach EG-Öko-Audit. Der damalige Vorstandsvorsitzende Hartmut Mehdorn erhält, stellvertretend für das Umweltengagement aller Heidelberger, den Preis "Ökomanager des Jahres 1999"; verliehen wird der Preis von dem Wirtschaftmagazin "Capital" und der Umweltstiftung WWF-Deutschland. Die Zeitschrift "Industry Week" (USA) erklärt Heidelberg zu einem der 100 bestgeführten Unternehmen weltweit; eines der Hauptkriterien sind die Umweltaktivitäten. Der Standort Kiel erhält den Umweltpreis der Landeshauptstadt. 2000 - Die Standorte Heidelberg und Kiel werden erfolgreich nach dem EG-Öko-Audit-System validiert, Kiel zusätzlich nach ISO 14001 zertifiziert. Mit Dayton und Dover/Durham werden erstmals auch amerikanische Standorte erfolgreich nach ISO 14001 zertifiziert. Auf der drupa 2000 zeigt Heidelberg das "Environmental Information Center". Heidelberg wird Mitglied im Förderkreis B.A.U.M. e.V.. Die Zeitschrift "Industry Week" (USA) erklärt Heidelberg zum zweiten Mal in Folge zu einem der 100 bestgeführten Unternehmen weltweit. Die US-Standorte Dover/Durham und Dayton werden Mitglied im "National Environmental Achievement Track Program" der amerikanischen Umweltbehörde EPA. Heidelberg veranstaltet seinen dritten internationalen Umweltmanagement-Workshop. 2001 - Mühlhausen, Wiesloch und der US-Standort in Fort Worth werden nach ISO 14001 zertifiziert. Der 8. Heidelberger Umweltbericht 1999/2000 erzielt den 1. Platz beim Deutschen Umwelt-Reporting Award 2000 der Wirtschaftprüferkammer. Heidelberg veröffentlicht seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht "Report 2000/2001 - Ökonomie, Ökologie und gesellschaftliche Verantwortung". Zwei neue Ausgaben der Schriftenreihe "Druck & Umwelt" (Nr. 7 und Nr. 8), die kostenlos bestellt werden können, erscheinen. Der amerikanische Standort Dayton erhält den erstmalig vergebenen lokalen "Pollution Prevention Award". Erfolgreiche Aufnahme der Heidelberger Druckmaschinen AG in die Dow Jones Sustainability Indizes STOXX und WORLD. Der Standort Rochester wird erfolgreich nach ISO 14001 zertifiziert. 2002- Schaffung einer Kommission zur nachhaltigen Entwicklung bei Heidelberg. Erster Platz beim Deutschen Umwelt-Reporting Award in der Kategorie "Beste Nachhaltigkeitsberichte" für den Report 2000/2001. 2003 - Heidelberg eröffnet das neue Environmental Information Center (EIC) im Foyer der Hauptverwaltung in Heidelberg. Die Leitlinie zu Umweltschutz, Arbeitsschutz und Produktsicherheit wird verabschiedet. Zertifikat "Optimierter UV-Druck" für die Speedmaster CD 74 UV; dieses Zeichen beinhaltet das Zertifikat "Emission geprüft" und das GS-Zeichen. "Environmental Leadership Award 2003" des nordamerikanischen Fachverbandes der Etikettendrucker (Tag&Label Manufacturers Institute, TLMI) für die Gallus Ferd. Rüesch. AG. 2004 - Gesamter Bogenoffset ist ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert.
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Gesamter Bogenoffset ist ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert
Der gesamte Bogenoffset mit den fünf Standorten Amstetten, Brandenburg, Heidelberg, Kiel und Wies-loch ist gemäß der ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und der ISO 14001 (Umweltma-nagement) zertifiziert. Im Jahr 2004 begutachteten Auditoren vom TÜV SÜD stichprobenartig die Organi-sation und Prozesse und zeigten positive Ergebnisse und Möglichkeiten zur Ver-besserung auf. Damit hat Heidelberg alle Bereiche ent-lang der Wertschöpfungs-kette vom Marketing über Entwicklung, Beschaffung, Produktion bis hin zum Ser-vice sowie unterstützende Funktionen in einem gemein-samen Kombi-Zertifikat zu-sammengefasst.
Zertifikat
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