
Die Anfänge der Heidelberger Druckmaschinen AG sind vor allem mit einem Namen verbunden: Andreas Hamm. Der gelernte Glockengießer gründet 1850 im pfälzischen Franken- thal eine Fabrik, die neben Glocken auch Guss- und Schmiedeteile, Mühl- werke und Dampfmaschinen herstellt. Zusammen mit dem Maschinenbauer Andreas Albert beschließt Hamm wenige Jahre später, Schnellpressen und "sonstige in Buchdruckereien verwendbare Maschinen" ins Programm zu nehmen. Ende des 19. Jahrhunderts siedelt die Firma nach Heidelberg um und firmiert in den folgenden Jahren unter dem Namen Schnellpressenfabrik AG Heidelberg.
Schon früh hatte das Unternehmen von Andreas Hamm und Andreas Albert einen hervorragenden Namen. Die Frankenthaler Zeitung schwärmte 1864: "Dieses Geschäft hat sich einen Ruf erworben, der sich weit über Deutschland hinaus erstreckt. So gehen in nächster Zeit Druckmaschinen nach Odessa am Schwarzen Meer und nach Cherson in den Pontischen Steppen."