Jump to Navigation

Schnell informiert auf einen Klick

Das Glossar der Heidelberg Website erklärt Ihnen in alphabetischer Reihenfolge eine Vielzahl von Fachausdrücken rund um das Thema Druck und einige Begriffe aus der Produktwelt von Heidelberg.

Klicken Sie einfach auf den Buchstaben Ihrer Wahl, um die gewünschten Informationen zu erhalten.

Lackieren
Aufbringen einer farblosen, glänzend oder matt trocknenden Lackschicht als letzte Druckphase, entweder als Drucklack durch die Druckmaschine oder als Dispersionslack auf wässriger Basis durch ein eigenes Drucklackwerk. Lackieren verbessert das Aussehen eines Druckprodukts und erhöht besonders bei mattem Papier die Abriebfestigkeit der Druckfarben.
Laminieren
In der Druckweiterverarbeitung zählt das Laminieren, auch Folienkaschieren genannt, zu den Veredelungsverfahren, die dem Schutz und einer erhöhten Attraktivität des Druckerzeugnisses dienen. Dabei erhalten Drucke, Einbände etc. eine durchsichtige Schutzfolie (zumeist aus Polyester). Im Alltag findet man laminierte Materialien häufig bei Getränke- und Speisekarten. Bei Flüssigkeitsverpackungen verwendet die Industrie Folien, die auch das Aroma des Produkts schützen.
LAN (Local Area Network)
Netzwerk, dessen Ausdehnung in der Regel auf zehn Kilometer begrenzt ist.
Landkartenpapier
Papier mit einer besonders guten Dimensionsstabilität.
Laserbelichter
Ausgabeeinheit, bei der ein von einer Laserlichtquelle erzeugter Lichtstrahl über Optik und/oder Spiegel auf ein fotosensitives Material gelenkt wird; durch vorgeschaltete, mit der Ablenkeinheit zeitlich koordinierte An-/Aus-Schalter werden einzelne Punkte (Spots) erzeugt; der Zusammenhang der Punkte wird von einem Programm beziehungsweise einer Seitenbeschreibungssprache und dem Treiber des Laserbelichters gesteuert.
Laserdiode
Eine durch Laserstrahlen angesteuerte punktförmige Lichtquelle beziehungsweise Lichtaustrittsöffnung.
Laserdrucker
Arbeitet mit einer sich drehenden Trommel, deren Oberfläche bei Lichteinfall leitfähig wird. Diese Trommeloberfläche wird zunächst elektrisch aufgeladen. Dann schreibt ein Laser-Lichtstrahl über ein rotierendes Spiegelrad die Druckinformation zeilenweise auf die Trommel. Dort, wo Licht auf die Trommeloberfläche trifft, wird sie entladen. Anschließend aufgebrachtes Farbpulver haftet dadurch nur an den unbeleuchteten Stellen. Auf Papier übertragen und durch Wärme fixiert, erzeugt es das gewünschte Druckbild.
Laserdruckpapier
Dient zur Verwendung im Laserdrucker. Es hat eine gleichmäßige, speziell präparierte Oberfläche für eine höchstmögliche Tonerhaftung und zur sofortigen elektrischen Entladung im Laserdrucker.
Laufrichtung
Richtung, in der Papier durch die Papiermaschine läuft. Dies ist in der Regel auch die bevorzugte Faserrichtung im Papier, und in dieser Richtung ist es meist steifer und dimensionsstabiler. Auf Bogenpaketen ist die Laufrichtung des Papiers oft durch einen Pfeil gekennzeichnet.
Layout
Entwurf, nach dem ein Druckerzeugnis gestaltet wird. Dazu gehören das Aussehen und die Anordnung von Texten, Bildern und anderen grafischen Elementen sowie die Typografie. Auch der Vorgang der grafischen Gestaltung von Druckerzeugnissen selbst wird als Layout bezeichnet. Back to top


LDAP (Lightweight Directory Access Protocol)
Standardverfahren zur Abfrage von Adressverzeichnissen im Internet.
Leim
Dient dazu, Papier beschreibbar zu machen und besondere Eigenschaften zu erzielen. Meist wird der Leim der Papiermasse bereits vor der Verarbeitung beigegeben (Stoffleimung), für spezielle Papiersorten gibt es jedoch auch eine nachträgliche Oberflächenleimung innerhalb der Trockenpartie der Papiermaschine.
Leporellofalzung
Fortlaufende parallele Falzung von Broschüren und ähnlichen Druckerzeugnissen nach Art einer Handharmonika, bei der die Falzung abwechselnd nach vorn und hinten erfolgt. Der Begriff leitet sich von einer Liste der Geliebten von Don Juan in Mozarts Oper "Don Giovanni" ab, die dessen Diener Leporello anlegte.
Letterset
Indirekter Hochdruck. Bei diesem Druckverfahren wird die Druckfarbe von der Druckform über einen Gummituchzylinder ohne Feuchtung auf den Bedruckstoff übertragen. Fälschlicherweise spricht man auch von Trockenoffset, so dass es zur Verwechselung mit dem wasserlosen Offsetdruck kommt. Das Letterset-Verfahren findet unter anderem beim Endlosformular und beim Verpackungsdruck Anwendung.
Lichtechtheit
Unempfindlichkeit von Farben - speziell auch von Druckfarben - gegenüber dem Einfluss von Licht des natürlichen Sonnenspektrums. Nach der Norm DIN 54003/4 sind in der so genannten Wollskala acht Stufen von "sehr gering" bis "hervorragend" definiert. Stufe drei - mäßig lichtecht - bedeutet etwa, dass man die Farbe im Sommer vier bis acht Tage und im Winter zwei bis vier Wochen lang dem Tageslicht aussetzen kann, ohne dass eine merkliche Ausbleichung eintritt.
Lichter
Hellste Töne eines Bildes.
Ligatur
Doppelbuchstaben wie "ff" oder Kombinationen wie "fl" oder "ft", die wie ein Zeichen behandelt werden.
Linotype
Als erste funktionierende und bis heute unübertroffene Zeilensetzmaschine revolutionierte die von Ottmar Mergenthaler 1882 patentierte Linotype das Druckwesen, insbesondere die Zeitungsherstellung. 1886 erstmals bei der Zeitung New York Tribune eingesetzt, blieb die Linotype in ihren Grundfunktion bis zu ihrer Ablösung durch elektronische Setzverfahren gleich: Mit einer Schreibmaschinen ähnlichen Tastatur bedient, stellt sie Metallmatrizen von Buchstaben und anderen Zeichen sowie Zwischenräumen zu Druckzeilen zusammen, die in einem automatischen Vorgang mit einer Bleilegierung ausgegossen werden. Auf diese Weise entstehen Schriftzeilen, die man dann zu Textkolumnen zusammenstellen kann.
Linux
Open Source-Betriebssystem, das auf UNIX System V und BSD UNIX basiert.
Lithografie (griechisch Schreiben auf Stein)
Von Alois Senefelder 1789 erfunden, ist die Lithografie ein Verfahren zur Herstellung von Druckformen für den Steindruck. Die Druckvorlage wird mit spezieller Tinte oder Kreide direkt auf einen glatt geschliffenen Steinblock aus kohlensaurem Kalk übertragen. Vor dem Einfärben mit öliger Druckfarbe wird der Steinblock angefeuchtet. Die beschriebenen Stellen nehmen anschließend die ölige Druckfarbe an, während der unveränderte Kalkstein die Farbe abstößt. Mit Lithografien bezeichnet man umgangssprachlich auch Kopiervorlagen für den Offsetdruck. Back to top


Logging
Protokollierung der sich ändernden Aktionen auf der Datenbank. Dieses Protokoll wird zum Beispiel für den Wiederanlauf und die Wiederherstellung einer Datenbank zwingend benötigt.
Lumbeck-Verfahren
Fadenlose Klebebindung für Broschüren, Bücher etc. Der Bund des Buchblocks wird geschnitten, sodass einzelne Blätter entstehen. Nach Einklemmen des Buchblocks wird der herausragende Bund nach einer Seite aufgefächert und mit Klebstoff bestrichen. Der Vorgang wiederholt sich beim Auffächern des Blocks zur anderen Seite. Benannt ist das Verfahren nach dem Buchbindermeister Emil Lumbeck (1886 bis 1979).
Lumen (lateinisch Licht)
Als Einheit für den Lichtstrom ist 1 Lumen die Lichtmenge, die eine Lichtquelle mit der Lichtstärke 1 Candela in die Raumwinkeleinheit 1 Steradiant abstrahlt. Heute wird die Einheit Lumen zumeist in einer vom American National Standards Institute definierten Form (ANSI-Lumen) verwendet. Dazu bildet man den Durchschnitt aus den Helligkeitswerten, die man an neun Punkten einer beleuchteten Fläche misst und ermittelt den Lichtstrom.
LWC, MWC und Co.
Für Rollenoffset- und Tiefdruckpapiere haben sich durch die Globalisierung der Papierindustrie eine Reihe englischer Bezeichnungen eingebürgert. Je nach Flächengewicht gibt es für gestrichene Papiere die Klassen HWC, MWC, LWC und ULWC - jeweils holzhaltig und in verschiedenen Varianten, auch satiniert. MFC-Papier ist gestrichen, überwiegend aus Holzschliff hergestellt, mit einem Flächengewicht von 48 bis 80 Gramm pro Quadratmeter, teilweise mit höherem Volumen. LLWC ist besonders leicht gestrichenes Papier für den Rollenoffsetdruck. Bei SC-Papier handelt es sich um satiniertes, holzhaltiges Naturpapier, überwiegend aus Holzschliff und Altpapier. Back to top


Glossar in PDF-Format (Acrobat Reader)

327 KB

 Druckversion

 

© Heidelberger Druckmaschinen AG 

   Deutsch|English