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Das Glossar der Heidelberg Website erklärt Ihnen in alphabetischer Reihenfolge eine Vielzahl von Fachausdrücken rund um das Thema Druck und einige Begriffe aus der Produktwelt von Heidelberg.

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Abbildungsmaßstab
Verhältnis zwischen der Abbildungsgröße und der Größe eines Gegenstandes. Diese wird als Verhältniszahl oder Dezimalbruch angegeben.
Abbreviatur
Mit Abbreviaturen (lateinisch: Abkürzungen) bezeichnet man in der Typographie Zeichen, die durch das Zusammenziehen von Buchstaben entstehen. Ein Beispiel dafür ist das Zeichen "&", eine Kombination der Buchstaben "e" und "t" zu "et" (lateinisch "und").
Ablation
Thermische Verdampfung. Technologie für das thermische Bebildern von Offsetplatten. Bei diesem Plattentyp erfolgt die Bebilderung durch Ablation, das heißt durch das Abtragen (eine Art Mikro-Explosion) einer Ablationsschicht. Diese Platten benötigen nur noch eine mechanische Behandlung und in manchen Fällen eine Wasserspülung. Das Hauptproblem dieser Technik liegt darin, dass staubähnliche Rückstände des Ablationsvorgangs mit leistungsfähigen Systemen ("Staubsaugern") aus dem CtP-System entfernt werden müssen.
Absatzformat
Gestaltungsanweisung beziehungsweise Druckerbefehl hinsichtlich Schrift, Zeilenmaß etc., der auf einen Absatz (englisch: "paragraph") in einem Text wirkt.
Acrobat
Programm von Adobe, mit dem Dokumentenseiten erzeugt werden, die mit Hilfe eines Readers (kostenloses Programm) auf jeder gängigen Rechnerplattform angesehen und auf PostScript-Druckern gedruckt werden können. Wesentlicher Vorteil: Es bleiben alle Schriften, Farben und Formen des Dokumentes absolut identisch erhalten, auch wenn die Schriften oder das Programm, mit der die Seite oder das Dokument erzeugt wurde, nicht auf dem Rechner des Betrachters vorhanden ist; weltweiter Standard im Dokumentenmanagement.
Acronym
Künstliches Wort (keine Abkürzung) aus den Anfangsbuchstaben seiner Einzelworte.
Additive Farben
Entstehen durch die Addition von Licht unterschiedlicher Farbe. Mit den so genannten Grundfarben Rot, Grün und Blau lassen sich in der Theorie alle sichtbaren Farben bilden, wobei alle drei Farben zu gleichen Teilen übereinander projeziert Weiß ergeben. Das farbige Sehen des Menschen arbeitet mit rot-, grün- und blauempfindlichen Sinneszellen. Treffen beispielsweise rote und grüne Lichtstrahlen auf die entsprechenden Empfangszellen des Auges, so ergibt dies die Mischfarbe Gelb. Werden alle drei Farbempfänger erregt, dann sieht das Auge weiß. Das gängige, vor allem bei Bildschirmen und Scannern eingesetzte additive Farbmodell RGB verwendet diese Grundfarben. Durch Mischen von je zwei dieser Farben zu gleichen Anteilen entstehen als Sekundärfarben Cyan, Magenta und Gelb, die ihrerseits die Grundfarben des subtraktiven Farbmodells CMYK bilden.
Additive Farbmischung
Erzeugung von Farben durch die Addition von Licht unterschiedlicher Farbe. Bildschirme verwenden dazu verschiedenfarbige Lichtpunkte, die durch das begrenzte Auflösungsvermögen des menschlichen Auges zu einem Farbeindruck zusammenfließen, welcher der Summe der Einzelfarben entspricht.
Administrator
Systemverwalter in einem Netzwerk, der über alle Zugriffsrechte verfügt und für die Betreuung des Netzwerks zuständig ist.
Adobe
Adobe Systems Incorporated mit Sitz in San José/Kalifornien ist ein führender Software-Hersteller im Bereich Grafik und Bildbearbeitung. Zu den Produkten des 1982 gegründeten Unternehmens zählen das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop, das Zeichenprogramm Illustrator sowie die Desktop-Publishing-Programme Indesign und Pagemaker. Von Adobe stammen auch die Seitenbeschreibungssprache Postscript sowie das geräteunabhängige Datenformat PDF (Portable Document Format). Back to top


Affichenpapier
Papiersorten für großformatige Plakate, meist holzhaltig und stark geleimt.
Akkolade
In der Typographie bezeichnet man die geschweifte Klammer "{ }" mit Akkolade.
Akzidenz
Lateinisch accidens - das Zufällige, das Veränderliche. Bezeichnung für Drucksachen kleineren Umfangs für Privatpersonen, Betriebe, Verwaltungen etc. Zeitungen, Zeitschriften und Werke sind keine Akzidenzen. Die Bezeichnung Akzidenz erklärt sich dadurch, dass Drucker im 15. Jahrhundert in der Regel hauptsächlich mit der Herstellung von Büchern beschäftigt waren und Akzidenzarbeiten nur gelegentlich anfielen. Die vermutlich älteste Akzidenzdrucksache und das älteste gedruckte Formular sind die Ablassbriefe der Römischen Kirche im 15. Jahrhundert.
Algorithmus
Struktur, Grundschema, Muster; zum Beispiel bei einem Programm, einer Verarbeitungs- beziehungsweise Entscheidungsfunktion oder der Wiederholung definierter Elemente und Vorgänge.
Alphakanal
Für Maskierungen reservierter acht Bit tiefer Speicherbereich bei Bildbearbeitungsprogrammen. Auch: in Bildbearbeitungsprogrammen und Bilddatenformaten eingebautes Feature, um neben reinen Bildinformationen auch Behandlungsroutinen und Besonderheiten (zum Beispiel transparenter Hintergrund) zu speichern.
Altarfalz
Auch Gatefold oder Fensterfalz genannt. Bei dieser Falzart wird ein Blatt so gefaltet, dass zwei Flügel entstehen, die von einer weiteren Seite zu öffnen sind. Man unterscheidet zwischen Zwei- und Dreibruchfalz.
Altpapier
Für Recyclingzwecke zur Papierfabrik zurückgeführte Papierabfälle aus Produktion, Handel, Haushalten, etc.
AM-Rastertechnik
Siehe Amplitudenmodulierter Raster.
Amplitudenorientierter Raster
Rasterverfahren, bei dem die Rasterpunkte gleiche Abstände besitzen und die Halbtöne durch unterschiedliche Größen der Rasterpunkte erzeugt werden - wird auch "autotypischer Raster" genannt. Mehrere Farbformen im Zusammendruck müssen bei diesem Rasterverfahren in genau einzuhaltenden Rasterwinkeln zueinander verdreht werden, um die Entstehung von Moiré zu verhindern.
Andruck
Auch Maschinen-Proof genannt dient er dazu, das zu erwartende Druckergebnis gleichsam in einem Probelauf unmittelbar an der Druckmaschine zu kontrollieren. Back to top


Andruckskala
Bei einem Andruck als Qualitätsprüfung dient eine Andruckskala zur Beurteilung der Farben auf dem Bedruckstoff. Dazu werden auf einer kleinen Fläche beim Vierfarbdruck die vier Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz allein und in verschiedenen Kombinationen zusammen gedruckt.
Anilindruck
Als ältere Bezeichnung für den Flexodruck bezieht der Anilindruck seinen Namen von den verwendeten alininhaltigen Farben. Die nach diesem Verfahren arbeitenden Druckmaschinen nutzen elastische Gummiwalzen als Hochdruckform und drucken mit schnell trocknenden, dünnflüssigen Farben. Anfang des 20. Jahrhunderts kamen die ersten Maschinen dieser Art auf den Markt. Mit ihnen bedruckte man vor allem Verpackungsmaterial.
Anilox-Hochdruck
Mit Anilox-Hochdruck bezeichnet man ein Hochdruckverfahren, das mit einer aus der Tiefdrucktechnik entlehnten, sehr einfachen Farbzuführung arbeitet. Eine nach Art eines Rasters mit kleinen Vertiefungen überzogene Farbwalze ("Aniloxwalze") wird im Überschuss eingefärbt, und eine Rakel entfernt anschließend die überschüssige Farbe. Dies führt sofort zu einem sehr gleichmäßigen Farbfilm, so dass im Farbwerk keine weiteren Walzen zur Farbverteilung erforderlich sind. Als Vorteile des Verfahrens gelten die einfache Konstruktion des Farbwerks und die leichte Steuerbarkeit der Farbzufuhr.
Animation
Sammelbegriff für die Kombination von Bild, Text, Grafik und zum Teil Bewegtbild (Video) innerhalb eines Files beziehungsweise Darstellung auf dem Computerbildschirm; allgemein "bewegte Bilder".
Ankerpunkt
Ein Pfad besteht aus einem oder mehreren Segmenten. Ankerpunkte, die den Anfangs- und Endpunkt jedes Pfadsegmentes bestimmen, "verankern" den Pfad an einer bestimmten Stelle. Durch das Verschieben von Ankerpunkten werden Pfadsegmente verändert und damit die Form des Pfads.
Anlage
Bezeichnung für Dateien, die UUencodiert (UUencode), nach dem MIME-Standard oder in anderen Kodierungen als Teil einer E-Mail verschickt werden. Jede Art von Datei kann als Anlage verschickt werden; zumeist werden Anlagen zu einem Archiv gepackt, vor allem, wenn es sich um große Dateien handelt. Die größte Gefahr eines Virenbefalls durch über das Internet empfangene E-Mails geht von den Anlagen aus.
Anlegemarken
Im Bogendruck nennt man Anlegemarken am vorderen und einem seitlichen Rand gedruckte Markierungen, die zur optischen Kontrolle dienen, wenn der Bogen zum Falzen oder Schneiden angelegt wird. An den Markierungen lässt sich erkennen, an welchen Seiten der gedruckte Bogen anzulegen ist, damit er standrichtig gefalzt und beschnitten werden kann.
Anlegen
Schneidgutpositionierung in der Maschine.
Antiqua-Schrift
Schriftarten, deren Buchstaben an den Strichenden kleine Endstriche (Serifen) tragen. Die Grundform der Antiqua-Schriften geht direkt auf die antike römische Capitalis-Schrift zurück: Die Großbuchstaben sind der römischen Schrift entlehnt, die Kleinbuchstaben (Gemeine) stammen von der karolingischen Minuskel. Neben den Serifen ist wechselnde Strichstärke ein häufiges Merkmal der Antiqua-Schriften. Ihr Vorteil: Sie lassen sich in Lauftexten besonders gut lesen. Berühmte Beispiele sind die Times (als klassisches Vorbild), die Bodoni und die Garamond.
Anwenderprogramm
Ein vom unmittelbaren Computernutzer oder -käufer für seine Zwecke verwendetes Programm mit spezifischer Funktion; Gegensatz zu Betriebsprogramm, das interne Angelegenheiten des Computers regelt; Anwenderprogramm ist jedes Programm. Back to top


Application Server
Server im Netzwerk, auf dem alle benötigten Programme installiert werden. Die Clients des Netzwerkes bekommen keine eigene Installation, sondern erhalten Zugriffsrechte auf das Programm des Servers. Hierdurch kann man den Lizenzbedarf exakt einhalten, da die Clients meist auch keine eigene Festplatte besitzen, was die Installation von so genannten Raubkopien unterbindet. Ferner kann man mit einem einzigen Update auf dem Server alle Rechner des Netzwerkes auf den neuesten Versionsstand bringen.
AP-Papier
Papier aus 100 Prozent Altpapier nennt man AP-Papier.
Aräometer
Als Gerät zur Bestimmung der Dichte von Flüssigkeiten dient das Aräometer (genauer: Skalenaräometer, auch Senkwaage oder Spinde genannt) in der Drucktechnik unter anderem dazu, die Konzentration von Alkohol in wasserhaltigen Prozessflüssigkeiten zu messen. Zu diesem Zweck besteht die Vorrichtung aus einer verschlossenen, mit Luft gefüllten Glasröhre mit einem Gewicht an einem Ende. Taucht man das Aräometer in die zu prüfende Flüssigkeit, so schwimmt es je nach dessen Dichte höher oder tiefer. An einer Skala lässt sich dann die Dichte ablesen. Dies erfolgt in speziellen Einheiten (Bé nach Baumé oder Brix) oder bei spezialisierten Aräometern direkt in der zu messenden Konzentration (Alkoholkonzentration beim Alkoholometer, Zuckeranteil beim Saccharimeter etc.). Da sich die Dichte von Flüssigkeiten mit ihrer Temperatur ändert, bezieht sich die Skala eines Aräometers stets auf eine bestimmte Temperatur. Um korrekte Messungen zu erleichtern, enthalten manche Ausführungen zusätzlich ein Thermometer.
Aschegehalt
Mit dem Aschegehalt eines Papiers bezeichnet man die Anteile an anorganischen Substanzen, die beim Verbrennen des Papiers als Asche zurückbleiben.
ASCII
Der in den USA standardisierte American Standard Code for Information Interchange, abgekürzt ASCII dient dazu, Buchstaben und Zahlzeichen zur elektronischen Speicherung und Verarbeitung als Zahlen zu kodieren. Dies erfolgte zunächst mit Binärzahlen mit sieben Ziffern (sieben Bit), mit denen sich insgesamt 128 Zeichen darstellen lassen, später mit 8-Bit-Zahlen, welche die Darstellung von 256 Zeichen erlauben. In letzter Zeit setzt sich die Unicode-Darstellung mit 16-Bit-Zahlen durch. Damit lassen sich 65.536 verschiedene Zeichen darstellen.
Asphaltlack
Mit Asphaltlack bezeichnet man eine dunkelbraune bis schwarze Mischung aus Wachs, Harz und Asphalt, die leicht schmelzbar ist und sich in organischen Lösungsmitteln wie Benzin, Petroleum oder Terpentin löst. Wegen seiner Beständigkeit gegen Säuren wird Asphaltlack als Abdeckschicht in Ätzprozessen bei der Herstellung von Druckformen verwendet.
Asymmetrische Bruchlage
Wird in unbestimmte Teile des Ausgangsformates eingeteilt. Bei einem Bruch zum Beispiel im Verhältnis 3:1. Diese Bruchlage wird für Wickelfalzprodukte und Leporellos eingesetzt.
Ästhetikprogramm
Als Funktion eines Layout-Programms soll ein Ästhetikprogramm dafür sorgen, dass der laufende Text nach gängigen typographischen Regeln optisch ansprechend gestaltet wird. Dazu gehören unter anderem die individuelle Einstellung des Abstands zwischen bestimmten Buchstabenpaaren (englisch: Kerning) und Korrekturen an der Position von Zeilenanfängen (zum Beispiel muss eine Zeile, die mit einem "A" beginnt, geringfügig nach außen gerückt werden).
AT
Technik, die 1984 von IBM eingeführt wurde. Der AT-Computer, Nachfolger des XT-Computers, basierte auf einem 80286-Prozessor der Firma Intel. Heute wird jeder mit einem 16- oder 32-Bit-Prozessor (processor) arbeitende PC als AT-Computer bezeichnet.
Auflösung
In der Optik ist die Auflösung ein Maß für die Fähigkeit von Ein- und Ausgabegeräten oder auch fotografischen Filmen, zwei benachbarte Punkte noch getrennt voneinander darzustellen. Die Auflösung hängt von den physikalischen Eigenschaften des darstellenden, beziehungsweise aufnehmenden Geräts oder Materials ab und findet zumeist ihre Grenze in der Wellenlänge des verwendeten Lichts. Man gibt die Auflösung in der Regel mit Punkten pro Zoll (dots per inch - dpi) oder in Linien pro Millimeter an. Back to top


Ausgabefrequenz (auch Ausgabeauflösung)
Entspricht im Bereich der Drucktechnik der Auflösung der Bilddaten. Sie gibt an, wie viele Bildpunkte pro Längeneinheit (zum Beispiel Zentimeter) digitalisiert wurden. Für den mehrfarbigen Offsetdruck mit einer Rasterfrequenz von 60 Punkten pro Zentimeter (entspricht 150 Punkte pro Inch) sollte die Ausgabefrequenz bei 300 Punkte pro Inch liegen. Dabei liegen für die Erzeugung des Rasterpunktes jeweils vier Bildpunkte (zwei in jeder Richtung) vor. Bei Schwarz-Weiß-Abbildungen kommt es durch die Notwendigkeit einer Detaildarstellung zu Ausgabefrequenzen bis zu 2.400 Punkten pro Inch. Abhängig von notwendigen Maßstabsänderungen der Vorlage zur Reproduktion sind die notwendigen Auflösungen im Scanner auch deutlich höher oder niedriger.
Außentrommelbelichtung
Bei dieser sitzt der Schreibkopf außerhalb der Trommel. Der Film oder die Druckplatte wird außen auf die Trommel gespannt und über ein Vakuum fixiert. Während der Belichtung rotiert die Trommel und der Schreibkopf bewegt sich mit zeilenweisem Vorschub über das zu bebildernde Material.
Ausschießform
Beinhaltet die fertig platzierten Seiten (Anordnung) der Druckform. Je nach Seitenumfang variieren die Seitenzahlen (Paginierung) auf den einzelnen Ausschiessformen.
Aussparen
Ausgrenzen von Objektteilen, die unter anderen Objekten verborgen sind (Gegenteil von Überfüllung). Aussparen verhindert, dass sich eine Farbfläche ungewollt mit einer anderen überschneidet. Wird zum Beispiel eine gelbe Überschrift auf eine magentafarbene Fläche gedruckt, so mischen sich diese beiden Farben und es entsteht Orange. Man spricht dann von Überdrucken. Die einzige Farbe, die auf "Überdrucken" gestellt werden darf, ist schwarz. Wenn man aber will, dass die Schrift gelb und der Hintergrund magenta bleiben, muss man die gelbe Überschrift im Magenta aussparen. Durch das Aussparen können aber unschöne "Blitzer" entstehen. Dies wird mit dem Trapping (Überfüllung) korrigiert.
Auszeichnen
In der Typographie bedeutet das Auszeichnen von Text die Festlegung optischer Merkmale von Schrift innerhalb einer gegebenen Schriftfamilie: Größe, Schriftschnitt etc.
Autograph
Der Begriff stammt aus dem Griechischen ("selbst geschrieben") und bezeichnet ein Schriftstück, das sein Verfasser mit eigener Hand geschrieben oder zumindest eigenhändig unterschrieben hat. Seit dem Ende des 16. Jahrhunderts existieren Sammlungen von Autographen bekannter Persönlichkeiten und auch ein entsprechender Handel mit diesen Dokumenten.
Autotypie
Ein durch Rasterung für den Druck aufbereitetes Halbtonbild. Es handelt sich dabei eigentlich um eine reine Schwarz-Weiß- beziehungsweise Volltonvorlage, bei der die Rasterung Halbtöne vortäuscht. Als Erfinder der Autotypie gilt der Nürnberger Georg Meisenbach (1841-1912), der 1882 ein von ihm produziertes Raster zum Patent anmeldete (DRP 22244).
Autotypische Farbmischung
Bezeichnet die Art und Weise, wie beim Drucken gerasterter farbiger Bilder der Farbeindruck entsteht. Die einzelnen Rasterpunkte - beim Vierfarbdruck in den CMYK-Grundfarben - werden teils nebeneinander, teils übereinander gedruckt. Daher findet sowohl additive als auch subtraktive Farbmischung statt. Auch unbedruckte, in der Regel weiße Bildstellen tragen zum Farbeindruck bei. Back to top


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