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Speedmaster SM 102 - Anwenderbericht: Druckerei Conrad

Im Besprechungszimmer von Conrad
Im Besprechungszimmer von Conrad
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Die Kunst zu drucken
In der Druckerei Conrad in Berlin treffen Kunst und Druck unmittelbar aufeinander, denn Kunden und interessierte Besucher können in der Druckerei wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Künstler bewundern. Dahinter steht Matthias Fuhrmann, der gemeinsam mit Karl-Heinz Zahn Inhaber der Druckerei Conrad ist und sich gleichzeitig als Galerist und Sammler engagiert. Neben der Druckerei betreibt Matthias Fuhrmann zwei Galerien im Nordosten Deutschlands, die sich auf die Ausstellung und den Verkauf von Werken zeitgenössischer Künstler konzentrieren. Der Standort der Druckerei in Berlin bietet dazu den direkten Kontakt zur lebhaften Kunstszene der deutschen Hauptstadt. Aktuell schmücken bei Conrad Bilder des Malers Horst Hussel die Räume.

Dieses Engagement findet sich auch in der Auftragsstruktur der Druckerei wieder, die häufig Plakate, Kataloge und Programme für kulturelle Einrichtungen druckt. In diesem Segment hat sich der Name Conrad mittlerweile etabliert und ist zur bevorzugten Adresse geworden, wenn es um anspruchsvolle Drucksachen geht. Das bisherige Highlight war die Produktion eines Ausstellungskataloges für das Metropolitan Museum of Art in New York anlässlich einer Ausstellung des Künstlers Neo Rauch. Qualität und Schnelligkeit waren auch hier gefordert und so wurden die ersten Exemplare von Herrn Fuhrmann persönlich nach New York gebracht.

Auch Agenturen und zahlreiche Dienstleistungsunternehmen schätzen die Kompetenz Conrads von der grafischen Gestaltung, über den Druck bis zur Weiterverarbeitung, egal ob es sich um 1.000 Plakate oder 100.000 Flyer handelt, lackiert oder unlackiert, gefalzt, geschnitten, gestanzt oder genutet. Eine Digitaldruckerei in der Berliner Stadtmitte vervollständigt das Angebot von Conrad. "Wir beschäftigen hier mittlerweile 3 Vollzeitmitarbeiter mit ständig steigender Auslastung".
Matthias Fuhrmann an der neuen Speedmaster SM 102-8-P+L
Matthias Fuhrmann an der neuen Speedmaster SM 102-8-P+L
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Angefangen hat alles, als Matthias Fuhrmann und Karl-Heinz Zahn die Druckerei 1991 gekauft haben, damals beschäftigten sie zwei Drucker. Mittlerweile ist das Unternehmen auf rund 50 Mitarbeiter angewachsen. Im Drucksaal wird ausschließlich auf Maschinen von Heidelberg gedruckt. Drei Speedmaster im Format 70x100 und eine Speedmaster SM 52 schaffen ausreichend Kapazität und Flexibilität um sich im Markt zu behaupten.

Zuletzt wurde in eine Speedmaster SM 102-8-P+L der neuesten Generation investiert. Die Maschine ersetzte eine Speedmaster SM 102-6-P+L und hat die Kapazität und Wettbewerbsfähigkeit der Druckerei deutlich erhöht. "Wir sind mit der Maschine äußerst zufrieden, sie hat die von Heidelberg zugesagte Leistungsfähigkeit sogar noch übertroffen", so Fuhrmann. "Es ist schwer eine einzelne Komponente hervorzuheben, da das Gesamtsystem perfekt harmoniert. Angefangen beim Preset Plus Anleger, der auch voluminöse Werkdruckpapiere mit seinen voreingestellten Format- und Luftwerten problemlos verarbeitet, über die Druckwerke und das Lackwerk, die den Bogen mit stabiler Färbung und kratzfrei transportieren bis hin zum verlängerten Ausleger, der auch die beidseitig bedruckten und lackierten Bögen sicher und abschmierfrei kantengenau auf den Stapel ablegt."

Die Speedmaster SM 102-8-P+L ist der Allrounder im Drucksaal. Der 4/4-farbige Druck bildet zwar den Schwerpunkt der Produktion, aber auch die Flexibilität bis zu 8 Farben in einem Durchgang zu drucken und zu lackieren ist wichtig, ca. 35% der Aufträge werden mit fünf oder mehr Farben 1-seitig  bedruckt und lackiert. Darüber hinaus nutzt Conrad die Möglichkeit die Druckbögen inline zu stanzen und zu perforieren. "Das ist die wirtschaftlichste Methode diese Aufträge zu fertigen, in einem Arbeitsgang und mit über 10.000 Bogen pro Stunde", so Fuhrmann. Dabei wird die fast 20 Meter lange Speedmaster meist von nur von einem Drucker alleine bedient, der am Prinect Press Center mit Wallscreen alle relevanten Maschinendaten im Blick hat. Unter dem Strich steht damit die Flexibilität und Wirtschaftlichkeit, die eine moderne Druckerei benötigt, um sich im Wettbewerb durchzusetzen. Heidelberg hatte bei der damals anstehenden Investition den Zuschlag erhalten aufgrund der Leistungsfähigkeit der Maschine sowie aufgrund der Kompetenz und Zuverlässigkeit des Serviceteams.
Vor allem Künstlern ist es wichtig, die Farben beim Andruck selbst abzustimmen, während der Auflage wird die Färbung dann mit Hilfe von Prinect Image Control gemessen und gegebenenfalls vollautomatisch korrigiert. Prinect Image Control ist das einzige Messgerät am Markt, das den gesamten Druckbogen ausmisst und nicht nur einen Kontrollstreifen. Besonders vorteilhaft ist diese Eigenschaft beim Print Colour Management. Bei Conrad werden in regelmäßigen Abständen Testformen gedruckt um die Kennlinien auf eventuelle Änderungen anzupassen. Das Ausmessen der zahlreichen Testfelder und der Abgleich mit den Sollwerten ist mit Prinect Image Control lediglich eine Sache von Minuten.

Wirtschaftlichkeit ist auch eine Frage vom Umgang mit Ressourcen. Vor allem im Papier liegt enormes Potential, denn jeder Millimeter kostet - sowohl Geld als auch Ressourcen bei der Herstellung. "Beim Weissrand gehen wir schon mal auf bis zu 7mm herunter, mit den dynamischen Bogenbremsen im Ausleger ist dies möglich auch ohne Einschränkungen bei Druckqualität und -geschwindigkeit", so Fuhrmann.

Matthias Fuhrmann sieht die Druckerei gut positioniert und ist zuversichtlich für die zukünftige Entwicklung. "Die permanente Modernisierung der Technik ist die Grundvoraussetzung um wettbewerbsfähig zu bleiben, mindestens genauso wichtig ist aber das Erkennen der eigenen Stärken und nicht zuletzt - die Freude am Beruf." Nicht umsonst war und ist dies das Motto der Druckerei Conrad.

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Druckerei Conrad GmbH

Oranienburger Str. 172,
13437 Berlin (Wittenau) druckereiconrad.de

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