Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) stellt auf der
kommenden Fachmesse IPEX, die vom 18. bis 25 Mai 2010 in
Birmingham, Großbritannien, stattfinden wird, ihr umfassendes
Lösungsangebot von State-of-the-art-Technologien in den Fokus
einer wirtschaftlichen und umweltgerechten Produktion von
Druckerzeugnissen. Heidelberg präsentiert unter dem
Motto HEI Performance - HEI Value sein Lösungsportfolio
für die gesamte Wertschöpfungskette im Werbe- und
Verpackungsdruck inklusive Workflowintegration,
Verbrauchsmaterialien sowie umfassender Service- und
Beratungsleistungen. Zudem zeigt das Unternehmen Möglichkeiten
für neue Geschäftsoptionen bei den Themen Web-to-Print,
Differenzierung durch kreative Printanwendungen, Short Run Printing
und Verpackungsproduktion. Mit diesem breiten Spektrum bietet
Heidelberg auf der Ipex 2010 mit Abstand das größte
Informationsangebot unter den Anbietern für den
Bogenoffsetdruck.
"Zwei Fragen sind für Druckereien in der momentanen
Marktsituation entscheidend: Wie organisiere ich meinen Betrieb
möglichst effizient, und wie drucke ich möglichst
umweltbewusst? Heidelberg gibt dazu auf der wichtigsten
Branchenmesse in diesem Jahr mit einem weiterentwickelten
Lösungsangebot zum besten Preis-Leistungsverhältnis die
passenden Antworten", so Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender
von Heidelberg.
Effiziente Druckproduktion mit dem Druckerei-Workflow
Prinect
Dass bei der wirtschaftlichen Produktion von
Druckerzeugnissen der Bereich Workflow eine Schlüsselfunktion
innehat, unterstreicht Heidelberg mit den Messeneuheiten innerhalb
des
Druckerei-Workflows Prinect. So zeigt das Unternehmen ein
verbessertes Farb- und Qualitätsmanagement sowie Module
für eine höhere Transparenz. Vorgestellt werden eine
Reihe von
Neuerungen im Bereich der Farbmess- und Regelsysteme, deren
Leistungsspektrum noch zielgerichteter auf Wirtschaftlichkeit und
Qualität ausgerichtet ist und die das Farb- und
Qualitätsmanagement in Druckereien weiter verbessern. Für
Druckereien bedeutet dieses Angebot kürzere Rüstzeiten,
konstantere Druckqualität und bessere Maschinenleistungen.
Zudem wartet Prinect mit neuen Funktionen in allen Bereichen
der Produktion auf. Unter anderem erleichtert eine
neue Version des Prinect Pressroom Managers dem Anwender,
den Drucksaal effektiv an die Druckvorstufe bzw. an das
Managementinformations-System (MIS) eines Drittanbieters
anzubinden. Zudem bietet Prinect künftig ein erweitertes
Produktivitäts-Reporting und eine umfassende Dokumentation der
CO2-Bilanz.
Schlanke und umweltbewusste Druckproduktion ergänzen sich
zukunftsweisend
Im Rahmen von Live-Vorführungen der wichtigsten
Messeneuheiten können sich Besucher auf dem Heidelberg Stand
in Halle 8 davon überzeugen, dass sich Umweltbewusstsein und
Wirtschaftlichkeit nicht ausschließen:
Im Bereich der
Druckvorstufe ist für Kunden des Suprasetter A 52 bzw.
A 75 zukünftig ein
Dual-Top Loader erhältlich, der den vollautomatischen
Platteneinzug für zwei unterschiedliche
Plattengrößen ermöglicht und damit den
Automatisierungsgrad der Baureihe weiter erhöht. Gleichzeitig
verbrauchen die Geräte der Baureihe deutlich weniger Strom als
vergleichbare Wettbewerbsmodelle.
Anwendern der
Speedmaster XL 105 steht am Ausleger künftig ein
Non-Stop-System zur Verfügung, das die Produktivität
und Prozesssicherheit der Maschine nochmals deutlich steigert. Das
Stapelmanagement ist vom Bediener abgekoppelt, und der Stapel
gelangt direkt in die Weiterverarbeitung. Bei den Gummitüchern
lassen sich abhängig vom jeweiligen Druckjob leicht zwei
Waschzyklen einsparen, was 40 Prozent weniger Anlaufmakulatur nach
dem Waschen bedeutet.
Der zusammen mit anderen Speedmaster-Modellen bereits seit
längerem verfügbare
CleanStar ist nun auch für die Speedmaster XL 75
erhältlich. Damit lässt sich die Feinstaubbelastung im
Drucksaal um bis zu 80 Prozent reduzieren. Gleichzeitig steigt die
Verfügbarkeit der Maschine aufgrund des geringeren
Reinigungsaufwands.
Im Bereich
Short Run Printing präsentiert Heidelberg eine
Speedmaster SM 52 Anicolor mit neuem Lackierwerk und
Hochausleger mit dem neu entwickelten Trockner DryStar Coating
vor. Die Maschine für den besonders wirtschaftlichen Einstieg
in die Veredelungstechnologie ist damit über 80 Zentimeter
kürzer und benötigt weniger Platz und weniger Energie.
Im Bereich der Folienveredelung präsentiert das
Unternehmen ein
FoilStar-Modul, das erstmals eine Taktung beim
Folientransport ermöglicht. Damit lassen sich
Materialeinsparungen von bis zu 0,09 Euro pro Druckbogen erzielen.
Durch den reduzierten Folienverbrauch kann der Anwender bei
einer jährlichen Druckleistung von beispielsweise sechs
Millionen Bogen rund 200 Tonnen CO2 einsparen. Gleichzeitig
können sich Anwender durch neue Druckerzeugnisse im Markt
differenzieren.
Höhere Produktivität auch in der
Weiterverarbeitung
In der Weiterverarbeitung zeigt Heidelberg Neuheiten, die den
Automatisierungsgrad in diesem Bereich weiter erhöhen: So
präsentiert das Unternehmen erstmals den Sammelhefter
Stitchmaster ST 450 mit den neu entwickelten Anlegern und dem
neuen Streamfeeder für die automatisierte Beschickung. Als
einziger Anbieter von Stehendbogenanleger hat Heidelberg deren
Ergonomie durch einen höhenverstellbaren Aufstoßtisch
nochmals verbessert. Die Anwender erhalten eine bessere
Verarbeitungsqualität und eine höhere Produktivität.
Erstmals auf einer Messe zu sehen ist die
neue pneumatische Doppelstromweiche an der
Taschenfalzmaschine Stahlfolder TD-94. Durch zwei Schritte
lässt sich die Produktivität dieser Maschinen deutlich
steigern: einen einfachen Dreh um 90 Grad der zu falzenden Bogen am
Anleger zusammen mit der pneumatischen Doppelstromweiche vor der
zweiten Falzstation. Sie ermöglicht, die Falzbogen auf der
zweiten Falzstation parallel an zwei Linealen auszurichten und zu
transportieren. Durch die geringere Einlauflänge des Bogens
bei gleicher Maschinengeschwindigkeit liegt die Leistungssteigerung
abhängig vom Bogenformat bei etwa 30 bis 40 Prozent.
Der
CutManager von POLAR ermöglicht jetzt die
Online-Anbindung von Schnellschneidern an den Prinect Postpress
Manager und damit die Integration in den gesamten
Prinect-Druckerei-Workflow.
Kunden profitieren vom umfassendsten Serviceangebot der
Branche
Im Zentrum des Messestandes können sich Besucher
über das umfassende Serviceangebot informieren, das einerseits
auf die permanente Verfügbarkeit der Maschinen und
andererseits auf eine gesteigerte Produktivität des
Druckereibetriebs insgesamt zielt. Services, die für eine hohe
Verfügbarkeit sorgen, sind der Maschinenservice beim Kunden
vor Ort, Remote-Service-Funktionen, die Ersatzteilversorgung und
die Systemserviceverträge. Für eine höhere
Produktivität stehen im Wesentlichen das Beratungsangebot rund
um die Themen einer schlanken und ökologischen Produktion
sowie einer effizienten Gesamtorganisation des Druckereibetriebs;
darüber hinaus das Coaching- und Trainingsangebot der Print
Media Academy. Für all diese Themen stehen dem Messebesucher
die Experten vom Heidelberg Service-Team als Ansprechpartner zur
Verfügung.
Ausführlich können sich Besucher zudem von der
Leistungsfähigkeit der
Saphira Verbrauchsmaterialien überzeugen und
informieren. Sie erfahren, wie sich mit Saphira Produkten und dem
Serviceangebot das Potenzial der Maschinen vollständig
ausschöpfen und gleichzeitig die Umwelt schonen lässt:
beispielsweise mit der
Saphira Chemfree Platte, die schneller in der Belichtung
ist, ohne Chemie auskommt und weniger Wasser verbraucht; mit dem
Anicolor Performance Kit, das die Makulatur von
Druckmaschinen mit Anicolortechnologie nochmals reduziert.
Darüber hinaus stehen
für die unterschiedlichsten Anwendungen Wasch- und
Feuchtmittel sowie Farben und Lacke auf natürlicher Basis
zur Verfügung.
Generell gilt: Alle Saphira Produkte erfüllen die
gesetzlichen Vorgaben zum Umweltschutz. Manche übertreffen
diese Standards sogar. Immer mehr Saphira Produkte tragen ein
Eco-Label und garantieren damit dem Anwender, dass
Lieferanten nach dem Umweltstandard ISO9001/ISO14001 zertifiziert
sind. Dennoch müssen Anwender keine Abstriche bei der
Maschinenverträglichkeit, der Leistungsfähigkeit ihrer
Maschine oder der Druckqualität machen.
George Clarke, Managing Director von Heidelberg UK und
Präsident der Ipex 2010, fasst zusammen: "Die Ipex 2010 ist in
diesem Jahr die beste Gelegenheit, um sich über die neuesten
Technologien der Branche zu informieren und auf dieser Basis eine
Investitionsentscheidung zu treffen. Die Messe ist Treffpunkt und
Plattform für ein internationales Publikum und ihr Zeitpunkt
der richtige, um sich für den nächsten Aufschwung zu
rüsten.
Bild (Hallenplan): Auf der IPEX 2010 präsentiert die
Heidelberger Druckmaschinen AG ihre Lösungen im Fokus der
wirtschaftlichen und ökologischen Produktion von
Druckerzeugnissen in Halle 8.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Matthias Hartung
Telefon: +49 (6221) 92 5077
Telefax: +49 (6221) 92 99 5077
E-Mail:
matthias.hartung@heidelberg.com
Heidelberg auf der IPEX 2010:
Unter dem Leitmotto
HEI Performance und
HEI Value stellt Heidelberg sein umfassendes
Lösungsangebot von State-of-The-Art Technologien und Services
in den Fokus einer wirtschaftlichen und umweltgerechten Produktion
von Druckerzeugnissen. Auf der Messe zeigt das Unternehmen
praxisnah, wie Mediendienstleister, Druckereien und
Weiterverarbeiter aktuelle Markttrends aufgreifen und das eigene
Angebot erfolgreich darauf ausrichten können. Über die
gesamte Wertschöpfungskette des Bogenoffsetdrucks hinweg zeigt
Heidelberg, wie sich Geschäfts- und Produktionsprozesse
optimieren und Umweltbelastungen auf ein Minimum reduzieren lassen.
In zahlreichen Praxisvorführungen können sich
Messebesucher darüber hinaus informieren, wie sie im Bereich
von Kleinauflagen mit hochwertigen Druckanwendungen wirtschaftlich
erfolgreich sein können, wie man sich über kreative
Druckanwendungen differenzieren kann und wie sich das Internet in
die eigene Geschäftsstrategie integrieren lässt.