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Das Glossar der Heidelberg Website erklärt Ihnen in alphabetischer Reihenfolge eine Vielzahl von Fachausdrücken rund um das Thema Druck und einige Begriffe aus der Produktwelt von Heidelberg.

Klicken Sie einfach auf den Buchstaben Ihrer Wahl, um die gewünschten Informationen zu erhalten.

WAN (Wide Area Network)
Netzwerk, das im Unterschied zu LANs (Local Area Network) geografisch entfernte Standorte verbindet.
Wasserlack (auch Dispersionslack)
Basieren auf Wasser und trocknen durch Verdunsten des Wassers relativ schnell, sind geruchsfrei und vergilben nicht. Aufgetragen werden Wasserlacke zumeist mit Lackwerken, in manchen Fällen auch mit dem Farbwerk der Druckmaschine. Die Schichtdicke des Lacks erreicht drei µm. Sein Glanzwert liegt unter dem von UV-Lacken.
Wasserloser Offsetdruck
Verwendet Druckplatten, bei denen die nicht druckenden Bereiche im Gegensatz zum herkömmlichen Offsetdruck nicht durch Auftragen eines Feuchtmittels auf Wasserbasis farbabweisend gemacht werden müssen, sondern aus Silikon bestehen, das von sich aus die ölige Druckfarbe abstößt. Im Unterschied zum normalen Offsetprozess gilt das Druckverfahren als umweltfreundlicher, weil es ohne Feuchtmittel auskommt. Darüber hinaus lassen sich damit qualitativ bessere Druckergebnisse wie brillantere Farben erzielen und feinere Raster einsetzen.
Wasserzeichen
Zeichnungen im Papier, die durch unterschiedliche Papierstärke hervorgerufen werden. Das echte Wasserzeichen entsteht durch Verdrängung ("Licht"-Wasserzeichen) oder Anreicherung der Fasermasse ("Schatten"-Wasserzeichen) schon in der Siebpartie der Papiermaschine mit Hilfe einer Wasserzeichenwalze (Egoutteur). Halbechte Wasserzeichen (Molette-Wasserzeichen) werden nach dem Verlassen der Siebpartie in das immer noch nasse Papier eingeprägt. Die "unechten" Wasserzeichen entstehen außerhalb der Papiermaschine durch Bedrucken mit farblosem Lack oder durch Prägen.
WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning)
Standardentwurf RFC 2518: HTTP Extensions for Distributed Authoring der Internet-Arbeitsgruppe IETF (Internet Engineering Task Force). WebDAV erweitert das Internetprotokoll HTTP in der Weise, das man über das Internet direkt auf die Inhalte von Dokumenten zugreifen und dabei im Team den Inhalt und die Struktur eines Dokuments bearbeiten kann. Das WebDAV-Verfahren ermöglicht es beispielsweise Partnern in der Printmedien-Industrie, gleichzeitig auf ein PDF-Dokument zuzugreifen und Korrekturanweisungen anzubringen.
Wegschlagen
Eindringen von Binde- und Lösungsmittelanteilen der Druckfarbe in das Papier während der Trocknung. Pigmente und Harzanteile bleiben an der Oberfläche und bilden eine zusammenhängende Farbschicht, die später verhärtet.
Weichzeichnen
Weichzeichnen (englisch blur: verwischen) ist der Oberbegriff für Bildveränderungen, die die Bildschärfe herabsetzen oder die Konturenschärfe eines Bildes verringern. Bildbearbeitungsprogramme bieten eine Fülle von Weichzeichnungsfiltern zur Auswahl an. Am bekanntesten ist der Gaußsche Weichzeichner.
Weißgrad
Kennzeichnet die Intensität des Weißeindruckes von Papier.
Weißpunkt
Definiert im Zusammenhang mit der Fotografie und Bildbearbeitung den hellsten neutralen Bereich eines Bildes und wird zur Einstellung der anderen Bildbereiche genutzt (Referenzpunkt). Dies bedeutet, dass dieses als hellster Punkt eines Bildes definierte Segment zur Bezugsgröße für die Helligkeit aller anderen Punkte wird und dem reinen Weiß entspricht.
Weiterverarbeitung
Arbeitsgänge, die nach dem eigentlichen Druckvorgang zu dem fertigen Druckerzeugnis führen. Je nach Art des Produkts gehören dazu das Falten, Zusammenlegen und Beschneiden der bedruckten Bogen sowie das Binden und gegebenenfalls Verpacken. Back to top


Wellpappe
Das Verpackungsmaterial besteht in seiner einfachsten Form aus einer gewellten Papierbahn, die mit zwei ineinander greifenden, geriffelten Walzen mit Druck und Hitze hergestellt wird, und aufgeklebten glatten Papierbahnen auf einer oder beiden Seiten. Wellpappe wurde 1871 in den USA erfunden und fand wegen seiner guten Verpackungseigenschaften (hohe Steifigkeit bei geringem Gewicht) schnell weite Verbreitung.
Werkdruck
Druck von Büchern und Broschüren, die im Wesentlichen Text und nur zum geringen Teil Bilder enthalten.
Werkdruckpapier
Papier mit höherem Volumen zur Herstellung von Büchern. Es existieren holzfreie und holzhaltige Sorten.
Werkschrift (auch Brotschrift)
Schrift für den normalen Mengensatz eines Druckerzeugnisses.
Wickelfalz
Falzart, bei der jeder Bruch parallel und in gleicher Richtung erfolgt, so dass je nach Anzahl der Brüche eine Wicklung entsteht. Der Wickelfalz ist ein Parallelfalz. Zwei oder mehrere gleich breite Teile des Falzbogens werden um ein Bogenteil gefalzt. Ein Zweibruch-Wickelfalz ergibt demnach drei Blatt (sechs Seiten), ein Dreibruch-Wickelfalz vier Blatt (acht Seiten).
Widerdruck
Der zweite Druckgang, bei dem die Rückseite des Druckbogens bedruckt wird, heißt Widerdruck. Den ersten Durchgang bezeichnet man als Schöndruck.
Wiegendrucke
Buchdrucke mit beweglichen Lettern, die bis ins 15. Jahrhundert entstanden. Die Gesamtzahl der damaligen Titel wird auf bis zu 40.000 geschätzt. Sie haben in der Regel kein Titelblatt, und es fehlt häufig ein Hinweis auf den Drucker, den Druckort und das Erscheinungsjahr. Da man davon ausgeht, dass die frühen Drucker zugleich auch ihre eigenen Schrifttypen herstellten, erfolgt die Herkunftsbestimmung von Wiegendrucken unter anderem über einen Vergleich der verwendeten Schriften.
Workflow
Verfahren zur Computer gestützten Organisation von Arbeitsabläufen, das darin besteht, Dokumente in geordneter Weise von einer Arbeitsstufe zur nächsten zu bewegen. Dies kann beispielsweise durch Transport der Dokumente in einem Netzwerk geschehen.
Workflow Management
Steuerung des Arbeitsablaufes in Netzwerken und deren angeschlossenen Rechner und anderen Funktionsgeräte. Im weiteren Sinne alle Arbeiten, die notwendig sind, um einen grafischen Produktionsbetrieb mit seinen Computer und Netz basierten Produktionseinheiten in Gang zu halten, zu managen und zu kontrollieren.
Wysiwyg (Abkürzung "What you see is what you get")
Sinngemäß übersetzt: Was man als Bildschirmdarstellung sieht, bekommt man ausgedruckt. Wysiwyg ist eine Funktionsweise von Computerprogrammen, die bei Desktop Publishing-Systemen unabdingbare Voraussetzung für die Arbeit ist. Back to top


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