Das Team von Heidelberg Business Consulting unterstützt
Druckereien dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen
und die Gewinnspanne zu steigern. Denn Einsparpotenziale verbergen
sich häufig dort, wo sie gar nicht vermutet werden.
Die Überraschung steht Friedhelm Spohr und Josef Miebach
von der Moeker Merkur Druck GmbH & Co. KG ins Gesicht
geschrieben: "Mit einem so hohen Verbesserungspotenzial hatten wir
nicht gerechnet", staunt die Geschäftsleitung. Das vollstufige
Unternehmen in Köln wusste zwar, dass einige Abläufe
nicht rund liefen. Einen Produktivitätsspielraum von 20
Prozent durch optimierte Prozesse und eine zusätzliche Senkung
der Produktionskosten hatte es jedoch nicht erwartet. "Dabei sind
die Produktivitätspotenziale in der Regel viel höher",
berichtet Fritz Jaeger, Leiter Heidelberg Business Consulting. So
komme es häufig vor, dass eine Druckerei eine neue Maschine
kaufe, ohne die Prozesse anzupassen. Die Folge: Wertvolles
Potenzial, beispielsweise zur Reduzierung der Kosten oder
Durchlaufzeiten, wird verschenkt. Doch die aktuelle Wirtschaftslage
führt zu einem Umdenken. "Viele unserer Kunden optimieren
jetzt ihre Prozesse, um nach der Krise voll durchstarten zu
können", stellt Jaeger fest.
Mitarbeiter mit ins Boot holen
"Niemand kennt seinen Arbeitsplatz besser als der
Mitarbeiter selbst. Deshalb ist es wichtig, jeden Kollegen von der
Idee bis zur Umsetzung in den Veränderungsprozess
einzubinden", betont Jaeger. So definieren die Mitarbeiter ihre
täglichen Aufgaben und standardisieren ihre
Arbeitsabläufe im Rahmen einer Verbesserungsmaßnahme
selbst. "Unklare Verantwortlichkeiten und gewachsene Prozesse sind
die Hauptursachen für nichtwertschöpfende Arbeitsschritte
und zeitraubende Abstimmungen zwischen den Abteilungen",
erklärt Jäger. "Bei alledem ist es jedoch wichtig, klare,
erreichbare Ziele zu definieren und in kleine Schritte aufzuteilen.
Nur schnelle Erfolge motivieren die Mitarbeiter, nachhaltig
Verbesserungen voranzutreiben."
Schwachstellen aufdecken und eliminieren
In einer Ist-Analyse nehmen die Berater von Heidelberg
Business Consulting die betrieblichen Abläufe unter die Lupe.
Anschließend werden die identifizierten Schwachstellen
gemeinsam mit der Druckerei analysiert, und ein Umsetzungsplan mit
Maßnahmen zur Leistungssteigerung wird erarbeitet: Wo lassen
sich schnelle Erfolge erzielen, und wo müssen Abläufe
grundlegend verbessert werden? "Dank unserer Erfahrung und
Objektivität können wir an vielen Hebeln ansetzen",
erläutert Jaeger. Hierzu zählen der Informations- und
Materialfluss, die logistischen Abläufe, eine Analyse des
Maschinenparks oder die Reihenfolge der Auftragsabwicklung sowie
maßgeschneiderte Trainings für die Drucker oder zur
Standardisierung der Rüstprozesse.
Langfristig immer besser werden
Damit die beschlossenen Maßnahmen greifen,
müssen die Führungskräfte eine Vorbildfunktion
übernehmen. Entscheidend ist auch, die Ergebnisse
kontinuierlich zu messen und die Mitarbeiter regelmäßig
über erreichte Ziele oder Defizite zu informieren. "Erst
dadurch wird Verbesserung als fortlaufender Prozess gelebt und eine
erfolgreiche Unternehmenskultur nachhaltig etabliert", betont
Jäger.
Ein erster Schritt zur Verbesserung ist die Methode "5 S":
1. Sortieren:
Alle Gegenstände, die am Arbeitsplatz nicht
benötigt werden, markieren und nach einer Schonfrist entfernen
oder entsorgen. Haben alte Bedienungsanleitungen und ausgeblichene
Farbmusterkarten noch etwas in der Schreibtischschublade verloren?
2. Systematisch ordnen:
Alle Arbeitsmaterialien übersichtlich und entsprechend
ihrer Wichtigkeit ("häufig" bis "selten gebraucht")
aufbewahren. Das "Shadowboard" zeigt mit seinen Umrissen an, welche
Werkzeuge an der Maschine benötigt werden, und informiert vor
allem, wenn sie fehlen.
3. Säubern:
Den Arbeitsplatz reinigen. Ein Wartungsplan mit kleinen,
regelmäßigen Wartungsaufgaben für jede Schicht
erhöht langfristig die Lebensdauer der Maschine und senkt die
Ausfallwahrscheinlichkeit.
4. Standardisieren:
Die Ordnung zur Regel machen und dokumentieren. Klar
gekennzeichnete Palettenstellplätze verringern die
Suchvorgänge und mindern das Beschädigungsrisiko beim
Transport.
5. Selbstdisziplin:
Alle vier Punkte einhalten und ständig verbessern.
Für Druckereien, die ihre Abläufe verbessern
wollen, aber ihre Optimierungspotenziale noch nicht im vollen
Umfang kennen, bietet Heidelberg Business Consulting das
"Unternehmensbarometer" an. Die Berater durchleuchten dabei einen
Tag lang die Betriebsabläufe und erarbeiten
Verbesserungsmaßnahmen, die die Druckerei auf die Schnelle
selbst umsetzen kann. "Es war beeindruckend, wie rasch die Berater
unproduktive Abläufe erkannt und uns mit pragmatischen
Verbesserungsvorschlägen kurzfristig zu einer
Leistungssteigerung verholfen haben", berichtet die
Geschäftsleitung von Moeker Merkur Druck.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Business Consulting
Fritz Jaeger
Telefon: +49 (0)6221 92 4800
E-Mail:
fritz.jaeger@heidelberg.com