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Das Glossar der Heidelberg Website erklärt Ihnen in alphabetischer Reihenfolge eine Vielzahl von Fachausdrücken rund um das Thema Druck und einige Begriffe aus der Produktwelt von Heidelberg.

Klicken Sie einfach auf den Buchstaben Ihrer Wahl, um die gewünschten Informationen zu erhalten.

B2B
Geschäftsprozess im E-Commerce, über den Unternehmen ihre Waren und Dienstleistungen anbieten und vertreiben können.
B2C
Geschäftsprozess im E-Commerce, über den Verbraucher Waren und Dienstleistungen elektronisch über das Internet beziehen können.
Backbone
Netze mit besonders hoher Kapazität und Leistung.
Backup
Sicherungskopie zur Datensicherung, Funktionssicherung (Duplizierung).
Bandbreite
Bei der Datenübertragung mit dem Computer wird unter Bandbreite die Menge an Daten verstanden, die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes einen Übertragungskanal passieren kann. Die Bandbreite wird meist in "Bit pro Sekunde" ausgedrückt und auch als maximale Datenübertragungsrate verstanden.
Banding
Stufiger, sichtbarer Übergang von Grau- oder Farbwerten innerhalb eines Farbverlaufes.
Banner
Rechteckige, mit Text und Grafik gestaltete Teilflächen von Webseiten, die der Werbung dienen. Kennzeichnend für Banner ist, dass sie zur Interaktion einladen. Durch Anklicken mit der Maus des Computers gelangt man meist zu einem ausführlicheren Angebot, in der Regel auf der Website des Werbetreibenden. Seit Mitte der Neunziger Jahre werden Banner in größerem Unfang eingesetzt. In neuerer Zeit sind sie oft animiert, um die Aufmerksamkeit des Betrachters zu wecken.
Basel II
Eine Verordnung der Basler Bank für internationalen Zahlungsausgleich, die 2005 weltweit in Kraft trat. Sie macht die Kreditvergabe der Banken an dem Risiko der Kreditvorhaben fest: Je risikoreicher ein Geschäft, desto mehr Eigenkapital muss die Bank vorstrecken; als Folge davon kommen auf die Unternehmen höhere Zinsen zu.
Bedruckbarkeit
Die Bedruckbarkeit (englisch: printability) von Papier fasst alle Eigenschaften zusammen, die das Druckergebnis beeinflussen: Glanz, Glätte, Weißgrad, Opazität etc.
Belichtermatrix
Ausgangspunkt für die Erzeugung der Raster ist eine Matrix, die bei der RIP-Implementierung aus 128 x 128 Elementen besteht. In dieser Matrix ist die Punktform als12-Bit-Grauwert abgelegt. Eine Matrix ist eine imaginäre geometrische Form (Netz), die zur Erzeugung der Rasterpunkte aufgebaut wird. Back to top


Beschneiden
Dadurch erhält ein Buchblock, eine Broschüre oder eine Zeitschrift glatte Buchschnitte. Das Beschneiden eines Produktes erfolgt an den drei Seiten, an denen es nicht geheftet wird. Bei der Klebebindung wird an allen vier Seiten geschnitten. Außerdem werden die einzelnen Seiten von Druckbogen durch das Beschneiden voneinander getrennt, so dass sich das Buch beziehungsweise die Broschüre oder Zeitschrift aufschlagen lässt.
Beschneidungspfad
In der Bilddatei gesicherte Freistellmaske; ermöglicht im Layoutprogramm die Platzierung freigestellter Bilder vor einem Hintergrund.
Beschnitt
Papierrand eines Druckerzeugnisses, der über die für das Endprodukt vorgesehenen Maße hinausgeht. Dieser Rand ermöglicht es, im letzten Arbeitsgang durch Beschneiden alle Seiten eines Buches oder einer Zeitschrift auf gleiche Größe zu bringen.
Beta-Test
Test unter Realbedingungen (bei einem oder mehreren für die spätere Kernanwendungs- und/oder Kundengruppe typischen Unternehmen/Einsatzfall) als letzte Prüfung vor der Freigabe beziehungsweise Markteinführung eines Programmes.
Betriebsprogramm
Meist mit der Hardware mitgelieferte Programme zur Organisation von Datenein- und -ausgabe sowie Verwaltung und Verwendung von Speichern; Grundprogramm, um Anwenderprogramme (Applications Software) verwenden zu können. Betriebssystem, Organisations- und Steuerungs-Programm für wichtige Funktionen des Computers; Basis für weitere Programme (Anwenderprogramme User Software); Schnittstelle zwischen Programm und Computer.
Bézier-Kurven
Kurvenverläufe, die durch zwei Endpunkte einer Kurve und die Besonderheiten der an ihnen angelegten Tangenten definiert sind. Durch Unterteilung von Kurvenzügen lassen sich alle Kurven als Bézier-Kurven darstellen.
Bildbearbeitungsprogramm
Software, um digital codierte Bilder inhaltlich zu überarbeiten. Man unterscheidet zwischen äußerer Bearbeitung (Format, Positionierung und so weiter) und innerer Bearbeitung beziehungsweise Retusche (Zeichen-/Detailveränderung und vor allem Farbgebung, Graustufen und so weiter).
Bilderdruckpapier
Besteht aus Zellstoff, gegebenenfalls mit geringem Holzanteil und ist gestrichen, oft auch satiniert. Es bietet ähnliche Opazität wie holzhaltige Sorten sowie hohe Alterungsbeständigkeit und vergilbt nicht.
Bildschirmauflösung
Anzahl der Bildpunkte (Zeilenzahl x Punkte je Zeile); hoch auflösende Bildschirme: zurzeit 1024 x 768 Bildpunkte und mehr.
Bindexpert
Dient zur Weiterverarbeitung von Druckerzeugnissen. Als Klebebinder verfügt das Gerät über zwei austauschbare Leimbecken für Dispersionskleber oder Heißleim. Die Maschine verarbeitet Formate von DIN A6+ bis DIN A3+ sowie Zwischenformate. Der Bindexpert ist für eine maximale Bindelänge von 43 Zentimeter und eine Buchdicke bis vier Zentimeter ausgelegt. Außerdem bietet das Gerät eine Rückenbearbeitungsstation, mit der man kerben und fräsen kann. Der Bindexpert ist zur Verarbeitung vieler Papierarten konzipiert, darunter gestrichene, ungestrichene und laminierte. Back to top


Bit
Das Bit (englische Kurzform für binary digit - Binärziffer) ist die kleinstmögliche Informationseinheit. Ein Bit kann nur zwei Zustände einnehmen (1/0, ja/nein, an/aus etc.) und dient auch als Basis für das von allen Computern intern verwendete duale Zahlensystem. Damit ist das Bit die fundamentale Größe für die elektronische Datenverarbeitung und -kommunikation.
Bit-Rate
Anzahl übertragener Bits je Zeiteinheit (meist Sekunde) an einer Schnittstelle oder in einem/einer Bus/Leitung; Maß für Übertragungs- und Durchsatzgeschwindigkeiten.
Bitmap
Einfachstes Grafikformat, bei dem die Bildpunkte innerhalb eines zweidimensionalen Koordinatensystems mit einem x, y-Wert (Lage des Bildpunktes) und einem Farbwert beschrieben werden.
Bit-Tiefe
Anzahl von Bits, mit denen ein grafisches Ein- oder Ausgabegerät den Farbwert eines Bildelements darstellt. Grafikkarten von Computern arbeiten zum Beispiel mit Bit-Tiefen von bis zu 24 Bit. Sie haben damit für jede der drei Farbkomponenten Rot, Grün und Blau in der RGB-Kodierung acht Bit zur Verfügung und können damit 224 oder rund 16,7 Millionen Farbtöne darstellen. Moderne Scanner bieten häufig Bit-Tiefen von 30 und mehr Bit.
Blaupause (auch Blueprint oder Ozalid-Kopie)
Monochrome Lichtpausen fertiger Druckvorlagen. Heute werden entsprechende einfache Schwarzweiß-Ausdrucke ebenfalls als Blaupausen bezeichnet. Sie dienen als Kontrollmittel (Proof) für Vollständigkeit, Position und Inhalt der einzelnen grafischen Elemente (Texte, Bilder etc.).
Blindmuster
Muster eines Druckerzeugnisses, das die herstellungstechnischen Merkmale eines Produktes wie Format, Umfang, Papierqualität, Verarbeitung und Bindung demonstrieren soll. Dabei fehlt der eigentliche Druckvorgang, das heißt die Seiten sind unbedruckt.
Blindprägung
Papierverarbeitung innerhalb des Druckprozesses, bei der eine Gravur und eine passend gegenüberliegende Matrize unter hohem Druck eine Prägung im Papier erzeugen. Prägungen mit erhabenem Motiv heißen Hochprägungen, solche mit vertieftem Motiv Tiefprägungen. Daneben gibt es mehrstufige Prägungen, bei dem das Motiv verschiedene Ebenen enthält, und Reliefprägungen, die mit dreidimensionalen Verläufen einen räumlichen Effekt erzeugen. Durch Auftragen und Einschmelzen spezieller Pulvermaterialien lässt sich eine Hochprägung auch simulieren.
Blindtext
Text ohne oder mit unsinnigem Inhalt, der in gestalteten Seiten den beabsichtigten typografischen Eindruck vermitteln soll oder als Platzhalter dient. Blindtext sollte unmittelbar als ungültig erkennbar sein, andernfalls kann es - wie es zuweilen tatsächlich geschieht - dazu kommen, dass er fälschlicherweise als gültiger Text stehen gelassen und gedruckt wird.
Blitzer
Unbedruckte, weiße Stellen zwischen anstoßenden Farbflächen bei Druckerzeugnissen. Das Papier ist hier sichtbar. Solche Stellen treten durch ungenaue Einrichtung der Druckmaschine oder durch Formveränderung des Papiers während des Drucks auf. Um die Gefahr von Blitzern zu verringern, kann man Flächen überdrucken oder geringfügig überlappen (überfüllen). Auch Schneidefehler an angeschnittenen Bildern oder Flächen können zu Blitzern führen.
Bogenanlage
Bereich einer Bogenoffsetmaschine oder auch der Druckweiterverarbeitung, an dem der Bogen in Vorder- und Seitenmarken ausgerichtet wird. Die Anlage hat die Funktion, die schuppenförmig oder als Einzelbogen ankommenden Bogen vorauszurichten und exakt zu positionieren, bevor sie von Greifersystemen übergeben werden. Back to top


Bogenoffsetmaschine
Den Offsetdruck als heute meistverwendetes Flachdruckverfahren setzt man in den zwei Varianten Bogenoffset und Rollenoffset ein. Dabei bedrucken Bogenoffsetmaschinen einzelne, geschnittene Bogen. Nach dem in der Größe maximal verwendbaren Bogenformat teilt man diese Maschinen in folgende Formatklassen ein: (Formatklasse x Format) 500 x 700 Millimeter, 560 x 830 Millimeter, 610 x 860 Millimeter, 650 x 965 Millimeter, 720 x 1.020 Millimeter, 780 x 1.120 Millimeter, 890 x 1.260 Millimeter, 1.000 x 1.400 Millimeter, 1.100 x 1.600 Millimeter, 1.400 x 2.000 Millimeter.
Bogensignaturen
Wie auch Flattermarken für die Verarbeitung von Buchblöcken unentbehrlich, um die richtige Reihenfolge der Bogen, Bogenteile und Heftlagen herzustellen.
Bookmarks
Persönlich, individuell in einem Internet Browser angelegte Liste von Internetadressen als Merker.
Books on Demand (Bücher auf Anfrage)
Entstehen nicht in einem Produktionslauf mit festgelegter Auflage, sondern werden einzeln aufgrund von Bestellungen produziert und ausgeliefert. Dieses durch Digitaldruck ermöglichte Vorgehen kann zum einen bei kleineren Auflagen Kosten sparen, da der Aufwand für Lagerung und nicht verkaufte Exemplare entfällt. Zum anderen ist es möglich, aus vorgegebenen Teilen individuelle Bücher zusammenzustellen.
Breitbahn
Bezeichnung der Faserlaufrichtung im Papier. Die lange Seite des Papiers liegt parallel zur Faserlaufrichtung.
Bristolkarton
Karton aus drei oder mehreren Lagen, bei dem die äußeren Lagen holzfrei sind, das innere Material dagegen Holz enthalten kann. Bristolkarton ist nicht gestrichen und damit ein Naturkarton, er ist stabil und lässt sich gut im Offsetverfahren bedrucken sowie weiterverarbeiten. Typische Einsatzbereiche sind Postkarten, Umschläge und Verpackungen.
Broschur
Der Begriff stammt aus der Druckweiterverarbeitung und bezeichnet ein Buchbindeverfahren, bei dem der Umschlag direkt mit dem ein- oder mehrlagigen Block am Rücken verklebt oder geheftet ist. Der Umschlag hat dabei im Allgemeinen dasselbe Format wie der Buchblock und besteht aus gleichartigem Material wie der Innenteil oder aus Karton. Ursprünglich galt die Broschur als provisorische Einbandform, die man verwendete, bevor sich der Käufer des Buches für einen hochwertigen und oftmals sehr teuren Bucheinband entschied. Heute ist diese Bindetechnik als kostengünstige maschinelle Produktion auf eine endgültige Gebrauchsform des Druckerzeugnisses (Broschüre) abgestimmt.
Brotschrift
Die für den Lauftext eines Druckerzeugnisses verwendete Schriftart. Der Begriff wird darauf zurückgeführt, dass in Zeiten des Bleisatzes die im Akkord entlohnten Schriftsetzer mit Texten in dieser Schrift den Großteil ihres Verdienstes erzielten.
Broschüre
Nicht periodisch erscheinende Publikation, die fünf bis 48 Seiten umfasst und einen Papier- oder Kartonumschlag besitzt.
Buntpapier
Bezeichnung für farbige, lackierte, gemusterte, velourierte, bronzierte oder marmorierte Papiere.
Büttenpapier
Von Hand mit einem Sieb "aus der Bütte" geschöpftes Papier mit einem typischen, ungleichmäßigen und verlaufenden Rand. Heute existieren auch maschinell hergestellte Imitate.
Byte
Das Byte ist die kleinste adressierbare, das heißt einzeln ansprechbare Speichermenge in einem Computer. Ein Byte besteht aus acht Bit und kann damit 28 oder 256 verschiedene Werte annehmen. Damit lassen sich auch die Zeichensätze der meisten Sprachen in einem Byte kodieren. Daneben gewinnt die Kodierung von Zeichensätzen mit zwei Byte je Zeichen (Unicode) zunehmend an Bedeutung. Zwei Byte können zusammen 65.536 (216) verschiedene Werte annehmen, genug für sämtliche Zeichen aller wichtigen Sprachen der Welt. Die Kapazität von Speichermedien wird in Vielfachen von 210 beziehungsweise 1.024 Byte angegeben: 1 KByte = 1.024 Byte, 1 MByte = 1.024 KByte, 1 GByte = 1.024 MByte etc.
Bytemap (Halbton)
Farb- oder Graustufe, die durch Rastern erzeugt wird. Back to top


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