Prinect Pressroom Manager: Vollständige Integration des
Drucksaals
Der Prinect Pressroom Manager lässt sich auch als
"Stand Alone-Lösung" für den Drucksaal
einsetzen. Ist je-doch eine vollständige
Produktions-lösung das Ziel, wird der Prinect Pressroom
Manager gemeinsam mit dem Prinect Printready System in das Prinect
Integration System eingebunden.
Was also für den Gesamtbetrieb das Prinect Integration
System ist, ist für den Drucksaal der Prinect Pressroom
Manager. Die vom Management Informationssystem im JDF-Ticket
angelegten vollständigen Auftragsdaten sind überall im
Drucksaal abrufbar: das heißt Auftrags- und Produktions-
daten auf dem Schreibtisch des Drucksaalleiters, des
Auftragssach-
bearbeiters oder an der Druckmaschine. Das beschleunigt den
Produktionsfluss und ermöglicht eine hohe Prozesssicherheit.
Das intelligente JDF-Routing ermöglicht, aus der Vielzahl der
Aufträge die für jeden einzelnen Druckjob notwendigen
Informationen direkt und ohne weiteren manuellen Eingriff an die
jeweilige Druckmaschine zu schleusen.
Schnelle Auftragsvorbereitung: Direkte Anbindung an die
Druckmaschine
Das Prinect CP2000 Center oder das Prinect Online Kit zeigt
dem Drucker automatisch aus dem Prozessnetz eine für seine
Druckmaschine spezifische Auftragsliste. Diese enthält alle
wichtigen Informationen wie Bedruckstoff, Format, Farben und
Mengen. Ist die Druckproduktion angelaufen, werden aktuelle
Statusinformationen des laufenden Auftrags ergänzt. Gemeldet
werden zum Beispiel Einrichte-, Start- und Endzeiten sowie
Stillstandzeiten oder die Zählerstände der Druckmaschinen
immer aktuell zu dem Zeitpunkt der jeweiligen Aktion. Alle
automatisch und manuell erfassten Betriebsdaten werden über
die offene JMF-Schnittstelle auch dem MIS bereitgestellt. Auch
nicht automatisierte Maschinen oder Fremd-
maschinen lassen sich über das Prinect Data Terminal,
ein komplett in den Workflow integriertes
Betriebsdatenerfassungsterminal, einbinden.
Das Prinect Cockpit: Die Steuerzentrale für den gesamten
Drucksaal
Die Prinect Cockpits zeigen alle im Drucksaal angebundenen
Maschinen und ihre Jobbelegung. Für alle verfügbaren
Aufträge ist eine Liste mit den wichtigsten administrativen
Daten und Teilfertigmeldungen abrufbar. Die einzelnen
Arbeitsschritte werden übersichtlich dargestellt. Der Nutzer
kann so jederzeit exakt nachvollziehen, in welchem Stadium sich ein
Auftrag gerade befindet und wie weit er abgearbeitet ist - und zwar
an jedem beliebigen in das Workflow Management-System eingebundenen
Rechner, ohne selbst im Drucksaal vor Ort zu sein.
Preset Point: Voreinstelldaten direkt an die Maschine
Das Modul Preset Point ist eine Funktion, die auf Basis
digitaler Druckvor-
stufendaten die Flächendeckungswerte pro Farbzone
automatisch errechnet und an das Prinect Cockpit sowie an das
Prinect CP2000 Center der Druckmaschine weiterleitet.
Voreingestellte Parameter wie Papier-
klassen und Farbsorten zur Kennlinienauswahl werden ebenfalls
weitergegeben. Preset Point erzeugt zusätzlich für beide
Bogenseiten Vorschaubilder, anhand derer der Drucker den jeweiligen
Druckjob sicher identifizieren kann. Durch die Übertragung der
LAB-Werte von Sonder-
farben an das Prinect CP2000 Center ist eine
"echte" Darstellung der Farbe möglich. Die Folge ist
eine einfachere Farbzuordnung, Verwechslungen lassen sich somit
vermeiden.
Analyze Point: Detaillierte Auswertungen der
Druckaufträge
Analyze Point ist eine Option des Prinect Pressroom Managers,
die den aktuellen Stand aller Aufträge und Druckmaschinen am
Bildschirm visualisiert. Graphisch darstellbar sind der
Maschinenstatus, die Druckgeschwindigkeit, verschiedene Job- und
Zählerinformationen wie Position, Typ und Größe
sowie der aktuell geladene Job. Das Modul verfasst zudem
Auftragsreports, anhand derer sich die letzten 15.000 produzierten
Aufträge auswerten und graphisch visualisieren lassen. So ist
es möglich, sowohl den Prozessstatus als auch den
Prozessfortschritt - das heißt die jeweiligen Kurven von
Druckgeschwindigkeit sowie Anzahl der Gutbogen und Makulatur -
darzustellen.
Intelligentes und modulares Workflowsystem:
Alle Prinect Komponenten sind aufeinander abgestimmt und auf
best-
mögliche Interaktion ausgelegt. Fremdsysteme wie zum
Beispiel Management Informationssysteme lassen sich über
offene und standardisierte JDF/JMF-Schnittstellen anbinden. Mit
passenden Upgrade-Angeboten für bestehende
Workflowlösungen und Wartungsverträgen für die neuen
Produkte sichert Heidelberg langfristig die Investition seiner
Kunden in den Prinect Workflow.
Bild:
Graphik Prinect Central JDF Integration
Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Matthias Hartung
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