JDF-basiertes Bindeglied zwischen dem Prinect Workflow und den
Digitaldruck-Systemen von Xerox und HP Indigo
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) gibt auf
der Ipex 2006, die vom 4. bis 11. April in Birmingham stattfindet,
das bereits auf der Print 05 in Chicago als Techologie-Demo
vorgestellte Prinect Modul Prinect Digital Print Manager 1.0 zum
Vertrieb frei.
Prinect Anwendern, die neben ihren Offsetdruckmaschinen auch
Digital-
drucksysteme betreiben, eröffnet Heidelberg damit die
Möglichkeit, die Vorteile des vollständig integrierten
Prinect Workflow flexibel für beide Druckverfahren zu nutzen.
Um eine maximale Anzahl an Digitaldruck-Konfigurationen
führender Hersteller wie Xerox, HP Indigo oder im
nächsten Schritt Kodak NexPress anbinden zu können,
kommuniziert der Prinect Digital Print Manager mit den JDF- und
JMF-fähigen Workflow-Komponenten dieser Hersteller. Da die
jeweils eingesetzte Digitaldruck-Konfiguration ihre
Fähigkeiten und Eigenschaften dem Digital Print Manager
zugänglich machen, lassen sich ausgabespezifische Parameter
für Dokumente bereits in der Vorstufe einstellen. Hierzu
zählen die Druckauflage, die Wahl des Bedruckstoffes, der ein-
oder beidseitige Druck, die Auslageart, sowie, wenn vorhanden,
In-line Finishing-Parameter. Ebenso fließen mit Hilfe des
Prinect Digital Print Managers Produktionsdaten der
Digitaldruck-Systeme in den Prinect Workflow zurück. So lassen
sich nicht nur Offset- sondern auch Digital-
druckprozesse im Prinect Workflow verfolgen und
beispielsweise Folgearbeitsgänge in der Weiterverarbeitung
zeitgerecht steuern. Prinect Anwender können somit eine neue
digitale Druckmaschine ebenso in ihren Workflow integrieren wie
etwa einen Plattenrekorder oder einen Proofer.
Ein einheitlicher Workflow bietet viele Vorteile:
Durch den Wegfall redundanter Workflows lassen sich Offset-
und Digitaldruck einheitlich steuern und verwalten. Die durch
Prinect ermöglichte Workflow-Standardisierung und
-Automatisierung führt auch für den Digitaldruck zu einer
höheren Produktionssicherheit, kürzeren Durchlauf-
zeiten und damit zu einer Erhöhung der Margen. Sowohl
Investitionen in den Workflow wie für Druckmaschinen sind
somit nachhaltig gesichert. Im einheitlichen Prinect Workflow kann
der Produktionsleiter Aufträge bei Bedarf noch in letzter
Minute auf das jeweils andere Druckverfahren verlagern oder auf
beide Druckverfahren verteilen, was sich insbesondere bei
Kleinauflagen, Vorabauflagen und
Print-on-Demand-Aufträgen bezahlt macht.
"Mit der JDF basierenden Integration von
Digitaldrucksystemen in den Prinect Workflow schließt
Heidelberg eine wichtige Lücke auf dem Weg zur integrierten
Druckerei. Dem Prinect Anwender wird es ermöglicht, in der
Produktion flexibel zwischen den Druckprozessen zu wechseln und so
den jeweils optimalen Produktionsweg zu wählen. So lassen sich
Prozesse in einer Druckerei vereinheitlichen und Kosten weiter
senken", erläutert Dr. Peter Leu, Vice President Product
Management Prinect, die Vorteile des neuen Prinect Digital Print
Manager.
Der Prinect Digital Print Manager wird in der Version 1.0 ab
Mitte diesen Jahreslieferbar sein. Diese Version wird folgende
Integrationsfähigkeiten aufweisen:
- Kompatibilität zu Xerox
Digitaldruckmaschinen/Frontend-Kombi-
nationen via Xerox FreeFlow Print Manager ab der Version
4.0
- Kompatibilität zu HP Indigo Digitaldruckmaschinen via HP
Production Flow ab der Version 1.03, sowie direkt zu einem HP
Indigo press 5000 system
Heidelberg plant, die Integrationsfähigkeit des Prinect
Digital Print Manager in einer Folgeversion um die
Kompatibilität zu allen Kodak NexPress Digital-
druckmaschinen, die über die Kodak NexStation
angesteuert werden können, zu erweitern.
Bild:
Integration von Digitaldruckmaschinen mit dem Prinect Digital
Print Manager.
Für weitere Informationen für Journalisten:
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