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drupa 2012: Heidelberg präsentiert neuen Sammelhefter Stitchmaster ST 500 für höchste Flexibilität

02.05.2012


  • Universalmaschine fürs Sammelheften
  • Einzelantriebe setzen Maßstäbe bei der Rüstzeitverkürzung in dieser Klasse
  • Erstmals optionale Zusammentragfunktion für Klebebindungen mit einem Sammelhefter möglich
  • Neue Optionen ermöglichen kreative Anwendungen und steigern den Mehrwert in der Weiterverarbeitung
  • Integrierte Qualitätskontrolle sorgt für zuverlässige und stabile Produktion
  • Bewährte Sammelhefter-Baureihe deckt alle Anforderungen ab
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) stellt auf der drupa 2012 in Düsseldorf den neuen Sammelhefter Stitchmaster ST 500 vor. Mit seiner Einzelantriebstechnologie, einer zentralen Steuerung und vielfältigen Anlegervarianten ist er für industrielles Sammelheften universell und schnell einsetzbar. Kleine Auflagenhöhen, terminkritische Aufträge, unterschiedlich komplexe Produkte und viele Formatwechsel, aber genauso auch große Auflagen in kontrolliert hoher Qualität sind mit dem Stitchmaster ST 500 flexibel und trotzdem wirtschaftlich möglich. Weitreichende Automatisierungsoptionen für Anleger, Trimmer, Heftmaschine und Kreuzleger verkürzen die Rüstzeiten und sorgen für eine äußerst effiziente Produktion mit hoher Leistung. Der Stitchmaster ST 500 arbeitet mit einer mechanischen Maschinenleistung von bis zu 13.000 Takten pro Stunde und ist für alle Anforderungen von Akzidenzdruckereien und Buchbindereien optimal gerüstet.

Erstmals ist es mit dem Stitchmaster ST 500 möglich, Mehrlagenbroschuren als Vorbereitung für eine Klebebindung zusammenzutragen. Mit neuen Optionen wie dem dritten Bearbeitungsschritt im Trimmer werden Produkte mit Mehrwert in nur einem Arbeitsgang erstellt, die vorher zwei oder mehr Arbeitsschritte benötigten.

Der neue Sammelhefter Stitchmaster ST 500 wird auf der drupa in der Halle 1 im Bereich HEI Productivity präsentiert, in dem Heidelberg Lösungen für schlanke Produktion und maximale Produktivität zeigt. Verfügbar ist der Stitchmaster ST 500 ab Januar 2013.

"Die Marktanforderungen an industrielles Sammelheften sind hoch. Dazu muss eine Vielzahl von Aufgaben abgedeckt - und dabei wirtschaftlich rentabel sowie qualitativ hochwertige Produkte abgeliefert werden", erklärt Stephan Plenz, Vorstand bei Heidelberg für den Bereich Equipment. "Mit dem neuen Stitchmaster ST 500 sind Anwender bestens für alle Kundenanforderungen gerüstet. Sie sind in der Lage, schnell, flexibel und bedarfsgerecht auf die Wünsche des Endkunden einzugehen und können sich damit vom Wettbewerb abheben", so Plenz weiter.

Der Stitchmaster 500 verarbeitet unbeschnittene Formate von maximal 500 mm Rückenlänge und 330 mm Breite und beschnittene Formate von maximal 475 mm Rückenlänge und 315 mm Breite. Das kleinstmögliche Format (mit Zusatzeinrichtung) beträgt im Einzelnutzen 55 x 120 mm. Die maximale Produktdicke liegt bei 12 mm. Dies ermöglicht es, sowohl hochstandardisierte Produkte als auch kundenspezifische Sonderanwendungen wirtschaftlich zu produzieren.
Premiere in einem Sammelhefter: Zusammentragen für Klebebindungen möglich
Erstmals ist es mit dem Stitchmaster ST 500 möglich, Mehrlagenbroschuren für das Klebebinden zusammenzutragen und damit ein völlig neues Anwendungsgebiet für einen Sammelhefter zu eröffnen. Hierbei werden die Signaturen geschlossen übereinander gesammelt und als Buchblock-Satz für eine anschließende Klebebindung ausgegeben. Dabei werden die Falzbogen einzeln in aufeinanderfolgenden Sammelkettensegmenten abgelegt und lassen sich anschließend als Mehrlagenbroschur in der Fehlbogenauslage, der Schuppenauslage oder dem Kreuzleger sammeln.

Gerade kleinere und mittlere Unternehmen können damit ohne zusätzliche Investitionen in Zusammentragmaschinen ihre Angebotspalette über das reine Sammelheften hinaus deutlich erweitern. Mit dem universellen Einsatz des Stitchmaster ST 500 als Zusammentraglösung für Klebebindungen werden bestehende Maschinen im Bereich Sammelheften und Klebebinden deutlich besser ausgelastet, und die Wirtschaftlichkeit in der Weiterverarbeitung wird erhöht.

Neue Optionen ermöglichen kreative Anwendungen und steigern den Mehrwert in der Weiterverarbeitung
Als weitere Neuheit ist der Messerträger im Trimmer um eine dritte Traverse für einen zusätzlichen Bearbeitungsschritt erweitert. Damit eröffnet der Stitchmaster ST 500 neue Anwendungsmöglichkeiten. Beispielsweise können die Werkzeuge für den Mittelschnitt und die Lochstanzung gleichzeitig eingesetzt oder der Mittelschnitt mit zwei Trennschnitten, unabhängig von den Produktdicken, ausgeführt werden, etwa für Doppelnutzen mit einer Lochstanzung. Mit unterschiedlichen Werkzeugen lassen sich individuelle Druckprodukte herstellen, wie geheftete Kalender mit Kalenderlochung, Abheftlochungen oder auch Mehrfachnutzen mit flexiblen Trennschnitten.
Integrierte Qualitätskontrolle sorgt für zuverlässige und stabile Produktion
Der Stitchmaster ST 500 ist auf Zuverlässigkeit, Produktivität und optimale Qualität ausgelegt. So sind verschiedene Qualitätskontrollen integriert, die eine hochwertige Produktion sicherstellen. Verchromte Bogenführungsteile im Anlegerbereich vermindern das Markierungsrisiko und bieten höchste Qualität von Anfang an. Für exakte Schnitt-genauigkeit sorgen eine exakte Bogenführung und die Ausrichtung mittels Seitenstoßer im Trimmer.

Eine weitere Stärke des Stitchmaster ST 500 ist die bedienerfreundliche Steuerung per Touchscreen, die mit Hilfe des Einrichteassistenten durch alle Prozessschritte führt. Das verkürzt die Rüstzeit zusätzlich, ermöglicht die einfache Nachkalkulation einzelner Aufträge und trägt entscheidend dazu bei, schnell und wirtschaftlich in Produktion zu kommen.

Bewährte Sammelhefter-Baureihe deckt alle Anforderungen ab
Mit dem Stitchmaster ST 500 erweitert Heidelberg seine Sammelhefter-Baureihe für leistungsstarke und kreative Anwendungen. Den Einstieg ins professionelle Sammelheften ermöglicht der Stitchmaster ST 100. Mit maximal 9.000 Takten pro Stunde und Produktformaten bis A4-Überformat eignet er sich als Basismodell für Buchbindereien und Druckereien, die sich Kapazitäten im Bereich Sammelheften aufbauen wollen. Der Stitchmaster ST 100 ist besonders für kleinere und mittlere Auflagen mit häufigem Formatwechsel ausgelegt. Er ist sehr kompakt und platzsparend. Die Rüstzeit für das Umstellen auf ein anderes Format ist auf ein Minimum reduziert.

Zur drupa 2004 stellte Heidelberg den Sammelhefter Stitchmaster ST 350 vor, der für ein breites Einsatzspektrum im Leistungsbereich bis 12.000 Takte pro Stunde ausgelegt ist. Die Maschine gewährleistet eine hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit im Prozess bei hohem Bedienkomfort. Darüber hinaus ist sie über JDF in den Workflow integrierbar. Der Stitchmaster ST 350 ist die kostengünstige und flexibel einsetzbare Variante für industrielle Drucker und Weiterverarbeitungsspezialisten, die beispielsweise Hochglanzprospekte für Industrie und Werbung fertigen.

Der Stitchmaster ST 450 ist der produktivste und vielseitigste Sammelhefter in seiner Leistungsklasse. Seine hohe Produktivität sorgt bei allen Auflagen für mehr Nettoleistung und eine erhöhte Wirtschaftlichkeit. Sein weitreichender Automatisierungsgrad erlaubt es, auch mit kleinen Auflagen und häufigem Auftragswechsel durch kurze Rüstzeiten profitabel zu arbeiten. Und mit seinen mobilen Anlegern bietet er eine einzigartige Flexibilität, um bei einem besonders breiten Anwendungsspektrum zeitnah auf Marktanforderungen reagieren zu können.

Bild 1: Der neue Sammelhefter Stitchmaster ST 500 von Heidelberg ist mit seiner modularen Bauweise, einer zentralen Steuerung, flexiblen Anlegern und hoher Automatisierung die Universalmaschine für industrielles Sammelheften, die schnell für unterschiedlichste Aufgaben einsetzbar ist.

Bild 2: Für jeden Bedarf die passende Anlegerkombination: Für eine maximale Produktions¬flexibilität kann der Stitchmaster ST 500 mit Stehend-, Liegendbogen- und Umschlagfalzanlegern ausgestattet werden.

Bild 3: Beim Stitchmaster ST 500 verkürzen Automatisierungsoptionen für Anleger, Trimmer, Heftmaschine - hier die Schnellwechseleinrichtung der Heftköpfe - und Kreuzleger die Rüstzeiten und sorgen für eine äußerst effiziente Produktion mit hoher Leistung.

Bildmaterial sowie weitere Informationen über das Unternehmen stehen im Presseportal der Heidelberger Druckmaschinen AG unter www.heidelberg.com zur Verfügung.

Heidelberg auf der drupa 2012

Moderne Printmedien-Dienstleister agieren in einem dynamischen und anspruchsvollen Markt. Wer in einem solchen Umfeld erfolgreich wirtschaften will, muss sein Geschäftsmodell optimieren: Es gilt, Markttrends der Industrie erfolgreich aufzugreifen und gewinnbringend umzusetzen.

Auf der drupa 2012 präsentiert Heidelberg vom 3. bis 16. Mai in der Halle 1 ein weiterentwickeltes Produkt- und Lösungsangebot, das konsequent auf aktuelle Marktanforderungen zugeschnitten ist. Unter dem Leitmotto "Discover HEI" stehen die schlanke Produktion (HEI Productivity), ökologisches Drucken (HEI Eco), Web-to-Print (HEI Integration), Short-Run-Printing (HEI Flexibility), Differenzierung durch Print-Veredelung (HEI Emotions), Zukunft im Verpackungsdruck (HEI End) und Vorsprung durch aktuelles Fachwissen (HEI School) im Mittelpunkt des Messeauftritts. Damit zeigt das Unternehmen Lösungen, mit denen Druck- und Weiterverarbeitungsdienstleister die aktuellen Marktanforderungen meistern können.

www.drupa.heidelberg.com

Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Hilde Weisser
Tel.: +49 (0)6221 92-5066
Fax: +49 (0)6221 92-5069
E-Mail: hilde.weisser@heidelberg.com

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