Bundesarbeitsminister Walter Riester und Bernhard Schreier,
Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG
(Heidelberg) eröffneten gestern in der Print Media Academy in
Heidelberg eine von der Initiative für Beschäftigung im
Rhein-Neckar-Dreieck organisierte Projektmesse.
Mit dieser Projektmesse präsentierte die Initiative
für Beschäftigung einen Querschnitt ihrer Arbeit. Acht
dazu ausgewählte Projekte zum Thema Beschäftigung
zeigten, wie durch lokale Kooperation Stellen entstehen und dem
Arbeitsmarkt positive Impulse gegeben werden. Publikum der
Veranstaltung waren über 150 Teilnehmer wie Personalleiter,
Unternehmensvertreter, Betriebsräte, Personalberater und
Repräsentanten von Berufsverbänden.
"Die Heidelberger Druckmaschinen AG versucht als innovativer
Arbeitgeber mit gutem Beispiel voranzugehen", betonte Schreier
anlässlich einer Pressekonferenz zur Eröffnung der
Projektmesse. "Unsere gesellschaftliche Verantwortung manifestiert
sich in der Patenschaft von zwei Projekten im Rahmen der Initiative
für Beschäftigung. Das ist zum einen die Gründung
des media.net Rhein-Neckar-Dreieck, einer Kontaktbörse und
Schulungsinstitution für die IT-Branche in der Region und zum
anderen die Teilzeit-Offensive". Die Heidelberger
Druckmaschinen AG habe das Thema Teilzeit positiv besetzt und in
die Öffentlichkeit getragen. Über 200 verschiedene
Arbeitszeitmodelle zeigten das Vertrauen der Mitarbeiter und die
Flexibilität des Unternehmens. Durch die Teilnahme von
Bundesarbeitsminister Riester an dieser Veranstaltung werde
deutlich, dass die Pionierarbeit der Initiative für
Beschäftigung bundesweit für Aufmerksamkeit sorge.
Riester lobte die von Prof. Dr. Jürgen Strube,
Vorstandsvorsitzender der BASF Aktiengesellschaft, ins Leben
gerufene Initiative für Beschäftigung. Wenn jeder im
Rahmen seiner Möglichkeiten so handle wie die Initiative
beispielhaft vorgebe, sei schon viel getan. Er räumte ein,
dass die Arbeitsämter mehr Freiräume erhalten
müssten. Dafür wolle er sich einsetzen. Die bundesweite
in 19 Regionen erfolgreich arbeitende Initiative für
Beschäftigung sei eine willkommene Ergänzung zu den
Anstrengungen der Politik - etwa im Bündnis für Arbeit.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
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