Betriebliches Vorschlagswesen sparte rund 3,2 Millionen Euro im
abgelaufenen Geschäftsjahr ein
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) verloste
am Freitag intern 110 Preise in der Print Media Academy, um sich
bei ihren Mitarbeitern für rund 5.500
Verbesserungsvorschläge zu bedanken, die im vergangenen
Geschäftsjahr eingereicht wurden. Der erste Preis - ein VW
Lupo - ging an Karl-Otto Mielke vom Standort Mühlhausen.
Im Geschäftsjahr 2001/2002 wurden rund 4000 der
eingereichten Ideen umgesetzt. Die Einreicher erhielten je nach
Höhe der erzielten Einsparung ein Los des Unternehmens und bei
höheren Beträgen zusätzlich eine Geldprämie.
Dank der Mitarbeitervorschläge sparte das Unternehmen
insgesamt 3,2 Millionen Euro ein, wobei rund 1,7 Millionen Euro aus
Ideen des abgelaufenen Geschäftsjahres resultierten. Eine
halbe Million Euro wurde an die Mitarbeiter als Prämien
ausbezahlt.
251 Verbesserungsvorschläge - damit hat Holger Baron,
Mitarbeiter in der Halle 12 im Werk Wiesloch, alle anderen
übertroffen und sich einen Sonderpreis verdient. Seine
Vorschläge zur Betriebsmittelbereitstellung wurden alle als
positiv bewertet und somit umgesetzt. Arbeitsabläufe zu
optimieren und Kosten zu sparen, das ist das Ziel für den
36-jährigen, der seit 1985 für das Unternehmen tätig
ist. "Ein bisschen Eigennutzen ist natürlich auch
dabei", gibt er zu, denn für jeden positiv bewerteten
Vorschlag gibt es ein Los mit dem einer der 110 Hauptpreise
gewonnen werden kann.
Einen weiteren Sonderpreis für den
Verbesserungsvorschlag mit der höchsten Einsparung erhielt
Timm Mohr vom Standort Kiel, tätig im Service Prepress.
Aufgrund seiner Idee konnte die Workflow-Anbindung des
Plattenbelichters Topsetter 102 optimiert werden. Heidelberg kann
allein dadurch im ersten Anwendungsjahr 700.000 Euro einsparen.
Innovationen und kontinuierliche Verbesserungen von
Produkten, Prozessen und Dienstleistungen gewährleisten und
sichern die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Heidelberger
Druckmaschinen AG. Dabei stellen die Ideen aller Mitarbeiter ein
enormes Potenzial dar. Die Heidelberg Mitarbeiter können neue
Ideen bei ihren Vorgesetzten einreichen und leisten so einen
aktiven Beitrag zu besagtem Verbesserungsprozess. Gewohntes soll in
Frage gestellt und verbessert, Kompliziertes vereinfacht und Kosten
reduziert werden.
Dr. Klaus Spiegel, Vorstand der Heidelberger Druckmaschinen
AG, betonte die Bedeutung des Vorschlagswesens für die
Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. "Niemand kennt die
Verbesserungspotenziale am Arbeitsplatz besser als die Mitarbeiter
selbst. Unabhängig von Stellung und Bereich beteiligen sich
viele Kollegen aktiv an der Verbesserung der Produkte und Prozesse.
Das ist sehr wichtig, denn nur die Summe der großen und
kleinen Ideen macht den Erfolg eines Unternehmens aus."
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Barbara Kattge
Tel.: +49 (0)6221 92 50 41
Fax: +49 (0)6221 92 50 58
E-Mail:
barbara.kattge@heidelberg.com