Jump to Navigation

Weltneuheit: Vollständige Integration aller Prozesse in einer Druckerei

23.02.2006


Prinect Integration System und Prinect Pressroom Manager führen Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung erstmals in einem Workflow zusammen

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) stellt auf der kommenden Ipex, die vom 4. bis 11. April 2006 in Birmingham stattfindet, zwei neu entwickelte Prinect Produkte zur Prozessintegration in Druckereien vor.

Das Prinect Integration System ermöglicht eine zentrale Datenhaltung innerhalb einer Druckerei auf Basis von JDF (Job Definition Format). Damit lassen sich alle Produktionsprozesse im Auftragsmanagement, Vorstufe, Drucksaal und in der Weiterverarbeitung vollständig in ein Workflow Management-System integrieren.

Der Prinect Pressroom Manager steuert und verwaltet als weltweit erstes rein JDF-basierendes Drucksaalsystem alle für die Druckproduktion not-
wendigen Daten. So lassen sich die Arbeitsabläufe an entscheidenden Stellen automatisieren und verbessern.

"Das Prinect Integration System in Verbindung mit dem Prinect Pressroom Manager ermöglicht maximale Transparenz in den Abläufen einer Druckerei sowie eine durchgehende Automation der Prozesse in Produktion und Management. Der bidirektionale Datenaustausch auf Basis von JDF über den ganzen Workflow hinweg bringt volle Kostenkontrolle. Damit besteht die Möglichkeit, die Prozessintegration innerhalb von Druckereien auf ein bisher nicht realisiertes Niveau zu heben. Die Skalierbarkeit der Lösungen ermöglicht es dem Kunden, seine Systeme an seinen Wachstumspfad anzupassen; die modulare Konzeption sichert seine Investition langfristig", so Dr. Jürgen Rautert, Vorstand Technik bei Heidelberg, im Rahmen der Vorstellung der neuen Workflowprodukte.
Prinect Integration System: Zentrale Plattform für den ganzen Workflow
Mit dem Prinect Integration System werden digitale Informationen über betriebswirtschaftliche Abläufe und technische Arbeitsprozesse in ein Workflow Management-System zusammengefasst. Gemeinsam mit dem Vorstufen-Workflow-System Prinect Printready System und dem neuen Prinect Pressroom Manager, die alle auf einer einheitlichen Technologiebasis arbeiten, verbindet das Prinect Integration System alle Bereiche der Druckerei. Das ermöglicht eine völlige Datenkonsistenz in den Produktionsprozessen.

Für jeden Auftrag erhält das Prinect Integration System ein zentrales Jobticket, welches die Auftragsidentifikation, Materialien und den Produktionsweg detailliert beschreibt. Jeder einzelne Teilprozess eines Auftrags wird im so genannten Prozessnetz abgebildet und vom Prinect Integration System automatisch durch ein intelligentes JDF-Routing an die Produktionsbereiche weitergeleitet. Dabei nutzen alle Produktionsbereiche die zentral verwalteten Stammdaten für eine eindeutige Zuordnung der Kunden- und Materialdaten.

Zusätzlich meldet die Produktion den Prozessfortschritt zurück, welcher ebenfalls ins zentrale JDF-Jobticket geschrieben wird. Prinect Integration System organisiert diese Datenströme und gewährleistet so den durch-
gängigen Informationsfluss. Über die offene JDF/JMF-Schnittstelle für Management Informationssysteme (MIS) empfängt das Prinect Integration System zentral alle Auftragsinformationen und stellt dem MIS alle verfügbaren Produktionsdaten, zum Beispiel zur Nachkalkulation, zur Verfügung.

Der aktuelle Produktionsprozess erscheint im Prinect Cockpit und macht die Produktion transparent und jederzeit nachvollziehbar. Alle Informationen über den Status eines Auftrages oder einer Druckmaschine stehen in Echtzeit allen berechtigten Mitarbeitern in identischer Form zur Verfügung. Somit ist man auch in der Druckvorstufe und im Drucksaal in der Lage, über den "Tellerrand" zu schauen. Aus der gewohnten Prinect Cockpit Umge-
bung werden zusätzlich Informationen wie "Platten fertig" im Drucksaal abrufbar oder die Druckvorstufe kann die einzelnen Joblisten und Druckmaschinenbelegungen im Drucksaal einsehen. Die Produktions-
planungen werden damit noch effektiver und sicherer.

"Die allgemeine Marktsituation fordert von Druckereien eine immer höhere Flexibilität, ein transparenteres Auftragsmanagement und ein effizienteres Zusammenarbeiten bisher weitestgehend "autonomer" Bereiche wie Druckvorstufe und Drucksaal. Jetzt gibt es dafür eine Lösung. Bildlich gesprochen reißt das System die Zäune zwischen den einzelnen Bereichen Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung nieder und ermöglicht jederzeit für jeden Mitarbeiter den ganzheitlichen Blick auf alle auftragsbezogenen Prozesse im Druckbetrieb. Noch nie gab es mehr Transparenz in einer Druckerei", bringt Jörg Bauer, Leiter Produkt Management Prinect bei Heidelberg, das Prinzip des neuen Prinect Workflow Management-Systems auf den Punkt.
Prinect Pressroom Manager: Vollständige Integration des Drucksaals
Der Prinect Pressroom Manager lässt sich auch als "Stand Alone-Lösung" für den Drucksaal einsetzen. Ist je-doch eine vollständige Produktions-lösung das Ziel, wird der Prinect Pressroom Manager gemeinsam mit dem Prinect Printready System in das Prinect Integration System eingebunden.

Was also für den Gesamtbetrieb das Prinect Integration System ist, ist für den Drucksaal der Prinect Pressroom Manager. Die vom Management Informationssystem im JDF-Ticket angelegten vollständigen Auftragsdaten sind überall im Drucksaal abrufbar: das heißt Auftrags- und Produktions-
daten auf dem Schreibtisch des Drucksaalleiters, des Auftragssach-
bearbeiters oder an der Druckmaschine. Das beschleunigt den Produktionsfluss und ermöglicht eine hohe Prozesssicherheit. Das intelligente JDF-Routing ermöglicht, aus der Vielzahl der Aufträge die für jeden einzelnen Druckjob notwendigen Informationen direkt und ohne weiteren manuellen Eingriff an die jeweilige Druckmaschine zu schleusen.

Schnelle Auftragsvorbereitung: Direkte Anbindung an die Druckmaschine
Das Prinect CP2000 Center oder das Prinect Online Kit zeigt dem Drucker automatisch aus dem Prozessnetz eine für seine Druckmaschine spezifische Auftragsliste. Diese enthält alle wichtigen Informationen wie Bedruckstoff, Format, Farben und Mengen. Ist die Druckproduktion angelaufen, werden aktuelle Statusinformationen des laufenden Auftrags ergänzt. Gemeldet werden zum Beispiel Einrichte-, Start- und Endzeiten sowie Stillstandzeiten oder die Zählerstände der Druckmaschinen immer aktuell zu dem Zeitpunkt der jeweiligen Aktion. Alle automatisch und manuell erfassten Betriebsdaten werden über die offene JMF-Schnittstelle auch dem MIS bereitgestellt. Auch nicht automatisierte Maschinen oder Fremd-
maschinen lassen sich über das Prinect Data Terminal, ein komplett in den Workflow integriertes Betriebsdatenerfassungsterminal, einbinden.

Das Prinect Cockpit: Die Steuerzentrale für den gesamten Drucksaal
Die Prinect Cockpits zeigen alle im Drucksaal angebundenen Maschinen und ihre Jobbelegung. Für alle verfügbaren Aufträge ist eine Liste mit den wichtigsten administrativen Daten und Teilfertigmeldungen abrufbar. Die einzelnen Arbeitsschritte werden übersichtlich dargestellt. Der Nutzer kann so jederzeit exakt nachvollziehen, in welchem Stadium sich ein Auftrag gerade befindet und wie weit er abgearbeitet ist - und zwar an jedem beliebigen in das Workflow Management-System eingebundenen Rechner, ohne selbst im Drucksaal vor Ort zu sein.

Preset Point: Voreinstelldaten direkt an die Maschine
Das Modul Preset Point ist eine Funktion, die auf Basis digitaler Druckvor-
stufendaten die Flächendeckungswerte pro Farbzone automatisch errechnet und an das Prinect Cockpit sowie an das Prinect CP2000 Center der Druckmaschine weiterleitet. Voreingestellte Parameter wie Papier-
klassen und Farbsorten zur Kennlinienauswahl werden ebenfalls weitergegeben. Preset Point erzeugt zusätzlich für beide Bogenseiten Vorschaubilder, anhand derer der Drucker den jeweiligen Druckjob sicher identifizieren kann. Durch die Übertragung der LAB-Werte von Sonder-
farben an das Prinect CP2000 Center ist eine "echte" Darstellung der Farbe möglich. Die Folge ist eine einfachere Farbzuordnung, Verwechslungen lassen sich somit vermeiden.

Analyze Point: Detaillierte Auswertungen der Druckaufträge
Analyze Point ist eine Option des Prinect Pressroom Managers, die den aktuellen Stand aller Aufträge und Druckmaschinen am Bildschirm visualisiert. Graphisch darstellbar sind der Maschinenstatus, die Druckgeschwindigkeit, verschiedene Job- und Zählerinformationen wie Position, Typ und Größe sowie der aktuell geladene Job. Das Modul verfasst zudem Auftragsreports, anhand derer sich die letzten 15.000 produzierten Aufträge auswerten und graphisch visualisieren lassen. So ist es möglich, sowohl den Prozessstatus als auch den Prozessfortschritt - das heißt die jeweiligen Kurven von Druckgeschwindigkeit sowie Anzahl der Gutbogen und Makulatur - darzustellen.

Intelligentes und modulares Workflowsystem:
Alle Prinect Komponenten sind aufeinander abgestimmt und auf best-
mögliche Interaktion ausgelegt. Fremdsysteme wie zum Beispiel Management Informationssysteme lassen sich über offene und standardisierte JDF/JMF-Schnittstellen anbinden. Mit passenden Upgrade-Angeboten für bestehende Workflowlösungen und Wartungsverträgen für die neuen Produkte sichert Heidelberg langfristig die Investition seiner Kunden in den Prinect Workflow.

Bild:
Graphik Prinect Central JDF Integration

Weitere Informationen für Journalisten:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Matthias Hartung
Tel.: +49 (0)6221 92 50 77
Fax: +49 (0)6221 92 50 46
E-Mail: matthias.hartung@heidelberg.com

Back to top

 Druckversion

 
rtf-Dokument

Falls das Dokument ange- zeigt wird, wählen Sie bitte 'Speichern unter' aus dem Menüpunkt 'Datei'. Download (693 KB)

© Heidelberger Druckmaschinen AG 

   Deutsch|English