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NexTreme - Neue Geschäftsmöglichkeiten für Druckdienstleister

08.04.2002


Die NexPress 2100 nutzt als erste digitale Druckmaschine den neuen offenen VDX-Standard für den personalisierten und individualisierten Druck.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat auf der Ipex erstmals Einzelheiten zu NexTreme bekannt gegeben. NexTreme ist die erste Software-Anwendung für die Datenausgabe im neuen PPML/VDX Standard, den das "Committee for Graphic Arts Technologies Standards" (CGATS) entwickelt hat.

Die Software wurde für die NexPress 2100 entwickelt, um eine höhere Produktivität und Effizienz beim Druck von personalisierten, individualisierten und Internet-basierten Drucksachen zu erzielen.

Für Produktivität ausgelegt
NexTreme erlaubt eine sehr effiziente, wirtschaftliche Produktion, denn sie nutzt die Leistung und Möglichkeiten des NexStation Front End optimal aus. Im Gegensatz zu bisherigen Anwendungen für den variablen Datendruck, die einzelne Seiten vollständig nacheinander verarbeiten, profitiert NexTreme von der Multi-Bit- und Batch-Verarbeitung der NexStation. Dadurch kann sie komplette Druckaufträge mit hoher Geschwindigkeit zusammenstellen, was eine flexiblere Arbeitsplanung, höhere Volumen und größere Auflagen in kürzerer Zeit ermöglicht.

NexTreme arbeitet mit den gängigen DTP-Anwendungen QuarkXPress und Adobe InDesign. Der Anwender muss kein neues Seitenlayoutprogramm erlernen, um mit der Gestaltung von Drucksachen zu beginnen. Die Designer können bekannte Programme verwenden und mit NexTreme variable Texte, Bilder und Grafiken integrieren und somit personalisierte, individuell auf den Empfänger zugeschnittene Drucksachen erstellen. NexTreme ist die erste Lösung, mit der sich - lokal oder dezentral - Softproofs jeder einzelnen Seite eines Auftrags herstellen lassen, bei denen alle Elemente der variablen Inhalte richtig platziert sind. Diese Softproofs werden als plattformunabhängige PDF-Dateien erzeugt und können auf jedem Computer angezeigt werden. Durch die Verwendung von PDF-Dateien können alle Beteiligten in den Workflow eingebunden und dadurch wertvolle Produktionszeit und Kosten gespart werden.

Offenes Design
NexTreme arbeitet mit dem neuen offenen PPML/VDX-Standard und vereint daher die Möglichkeiten von PODIs Personalized Print Mark-up Language (PPML) zur Codierung des Layouts mit variablen Daten mit den Vorteilen von Adobes PDF. Zur Eingabe variabler Daten kann NexTreme eine ganze Reihe unterschiedlicher Datenbankformate übernehmen, angefangen von ASCII-Dateien und der direkten Integration mit ODBC-Datenbanken über direkte Programmierung und sogenannte "tagged" Dateiformate bis hin zu COM-Schnittstellen automatischer Fulfillment-Systeme. NexTreme läuft auf Apple Macintosh- und PC-Plattformen.

"Heidelberg war stets ein Befürworter offener Standards in der Industrie und hat die Ansicht vertreten, dass es keine Patentlösung für die verschiedenen Anwendungen mit variablen Daten geben kann", erklärte Wolfgang Pfizenmaier, Vorstand Digital bei Heidelberg. "Wir unterstützen VDX als offenen Standard und möchten andere ermutigen, VDP-Anwendungen zu entwickeln. Letztendlich erhalten die Kunden so Drucksachen, die höhere Rücklaufquoten und bessere Renditen erzielen, was wiederum zum Wachstum der Druckbranche beiträgt."

Konfigurationen und Verfügbarkeit
Die NexTreme-Software lässt sich problemlos erweitern und damit dem erwarteten Wachstum eines Druckereibetriebs anpassen, ohne dass bisherige Investitionen verloren sind.

Die NexTreme-Software wird in drei miteinander kompatiblen Versionen angeboten:

  • NexTreme 50 für das Einrichten der Produktion, die Proofherstellung und geringe Auftragsvolumen
  • NexTreme 100 für Aufträge mit höherem Volumen und eine schnellere Zusammenführung der Daten
  • NexTreme 1000 für die serverbasierte Zusammenführung variabler Daten.
NexTreme 50 wird in drei Monaten verfügbar sein und im Paket mit der NexPress 2100 angeboten. Für Fragen in Zusammenhang mit der Aufrüstung von NexTreme können sich Druckereibetriebe an Heidelberg wenden.

Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Matthias Hartung
Tel.: +49 (0)6221 92 50 77
Fax: +49 (0)6221 92 50 47
E-Mail: matthias.hartung@heidelberg.com

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