Die NexPress 2100 nutzt als erste digitale Druckmaschine den
neuen offenen VDX-Standard für den personalisierten und
individualisierten Druck.
Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat auf der Ipex erstmals
Einzelheiten zu NexTreme bekannt gegeben. NexTreme ist die erste
Software-Anwendung für die Datenausgabe im neuen PPML/VDX
Standard, den das "Committee for Graphic Arts Technologies
Standards" (CGATS) entwickelt hat.
Die Software wurde für die NexPress 2100 entwickelt, um
eine höhere Produktivität und Effizienz beim Druck von
personalisierten, individualisierten und Internet-basierten
Drucksachen zu erzielen.
Für Produktivität ausgelegt
NexTreme erlaubt eine sehr effiziente, wirtschaftliche
Produktion, denn sie nutzt die Leistung und Möglichkeiten des
NexStation Front End optimal aus. Im Gegensatz zu bisherigen
Anwendungen für den variablen Datendruck, die einzelne Seiten
vollständig nacheinander verarbeiten, profitiert NexTreme von
der Multi-Bit- und Batch-Verarbeitung der NexStation. Dadurch kann
sie komplette Druckaufträge mit hoher Geschwindigkeit
zusammenstellen, was eine flexiblere Arbeitsplanung, höhere
Volumen und größere Auflagen in kürzerer Zeit
ermöglicht.
NexTreme arbeitet mit den gängigen DTP-Anwendungen
QuarkXPress und Adobe InDesign. Der Anwender muss kein neues
Seitenlayoutprogramm erlernen, um mit der Gestaltung von
Drucksachen zu beginnen. Die Designer können bekannte
Programme verwenden und mit NexTreme variable Texte, Bilder und
Grafiken integrieren und somit personalisierte, individuell auf den
Empfänger zugeschnittene Drucksachen erstellen. NexTreme ist
die erste Lösung, mit der sich - lokal oder dezentral -
Softproofs jeder einzelnen Seite eines Auftrags herstellen lassen,
bei denen alle Elemente der variablen Inhalte richtig platziert
sind. Diese Softproofs werden als plattformunabhängige
PDF-Dateien erzeugt und können auf jedem Computer angezeigt
werden. Durch die Verwendung von PDF-Dateien können alle
Beteiligten in den Workflow eingebunden und dadurch wertvolle
Produktionszeit und Kosten gespart werden.
Offenes Design
NexTreme arbeitet mit dem neuen offenen PPML/VDX-Standard und
vereint daher die Möglichkeiten von PODIs Personalized Print
Mark-up Language (PPML) zur Codierung des Layouts mit variablen
Daten mit den Vorteilen von Adobes PDF. Zur Eingabe variabler Daten
kann NexTreme eine ganze Reihe unterschiedlicher Datenbankformate
übernehmen, angefangen von ASCII-Dateien und der direkten
Integration mit ODBC-Datenbanken über direkte Programmierung
und sogenannte "tagged" Dateiformate bis hin zu COM-Schnittstellen
automatischer Fulfillment-Systeme. NexTreme läuft auf Apple
Macintosh- und PC-Plattformen.
"Heidelberg war stets ein Befürworter offener
Standards in der Industrie und hat die Ansicht vertreten, dass es
keine Patentlösung für die verschiedenen Anwendungen mit
variablen Daten geben kann", erklärte Wolfgang
Pfizenmaier, Vorstand Digital bei Heidelberg. "Wir
unterstützen VDX als offenen Standard und möchten andere
ermutigen, VDP-Anwendungen zu entwickeln. Letztendlich erhalten die
Kunden so Drucksachen, die höhere Rücklaufquoten und
bessere Renditen erzielen, was wiederum zum Wachstum der
Druckbranche beiträgt."
Konfigurationen und Verfügbarkeit
Die NexTreme-Software lässt sich problemlos erweitern
und damit dem erwarteten Wachstum eines Druckereibetriebs anpassen,
ohne dass bisherige Investitionen verloren sind.
Die NexTreme-Software wird in drei miteinander kompatiblen
Versionen angeboten:
- NexTreme 50 für das Einrichten der Produktion, die
Proofherstellung und geringe Auftragsvolumen
- NexTreme 100 für Aufträge mit höherem Volumen
und eine schnellere Zusammenführung der Daten
- NexTreme 1000 für die serverbasierte
Zusammenführung variabler Daten.
NexTreme 50 wird in drei Monaten verfügbar sein und im
Paket mit der NexPress 2100 angeboten. Für Fragen in
Zusammenhang mit der Aufrüstung von NexTreme können sich
Druckereibetriebe an Heidelberg wenden.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Matthias Hartung
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