Mit einer Komplettlösung aus dem digitalen Drucksystem
Digimaster 9110, der Output-Management-Software DataXceed und einem
umfassenden Service-Konzept unterstützt die Heidelberger
Druckmaschinen AG (Heidelberg) den Wiesbadener Lebensversicherer
Gerling E & L dabei, die wachsende Zahl an hochvolumigen
Druckaufträgen zuverlässig abzuwickeln.
"Heidelberg stellt uns ein leistungsfähiges
Gesamtsystem aus Hardware, Software und Servicekompetenz zur
Verfügung", sagt Kai Seim, Bereichsleiter
Informationstechnologie bei Gerling E & L. Neben dem
Drucksystem selbst waren die Softwarelösung DataXceed und vor
allem das Systemservice-Konzept entscheidende Gründe für
den Zuschlag an Heidelberg. So wurde vereinbart, dass die
Heidelberg Experten im Falle einer Störung innerhalb eines
fest definierten Zeitrahmens reagieren und das Problem kurzfristig
innerhalb eines ebenfalls festgelegten Zeitraums lösen.
Mit DataXceed erhält Gerling E & L eine offene
Software-Lösung, mit der sich unterschiedliche Rechnersysteme
und Druckformate integrieren lassen. "DataXceed hat uns
unabhängig gemacht von proprietären Protokollen und
dadurch unser Output-Management verbessert. Druckaufträge
können wir heute beispielsweise flexibler auf unsere beiden
Digimaster 9110, aber auch auf andere Drucksysteme verteilen",
erläutert Seim. Ein weiterer Vorteil: Es entfallen bisher
bestehende Kanalanbindungen zu Host-Systemen, die dazu
führten, dass die Drucker in der Nähe der Rechner stehen
mussten. Heute sind Druck und Versand räumlich vom
Rechenzentrum getrennt. Der Prozess läuft deshalb effizienter
und ohne Störung des Rechenzentrumsbetriebs ab.
"Das Projekt rund um das Output-Management bei Gerling E
& L ist ein Beispiel dafür, dass sich Heidelberg als
Lösungsanbieter neue Märkte erschließt, indem das
Unternehmen seine Kunden wettbewerbsfähiger macht.", sagt
Wolfgang Pfizenmaier, Vorstandsmitglied der Heidelberger
Druckmaschinen AG. Für Heidelberg seien Rechenzentren in der
Versicherungswirtschaft und anderen Branchen mit
regelmäßigen Massendruckaufträgen eine wichtige
Zielgruppe mit Wachstumspotenzial.
Steigende Informations- und Dokumentationspflichten
Initiativen des Gesetzgebers wie die Riester-Rente, hohe
Vertragsbestände und immer variantenreichere Produkte sind
einige der Gründe, warum die Rechenzentren von
Versicherungsunternehmen immer mehr und immer höhervolumige
Druckaufträge sicher abwickeln müssen. Gerling E & L,
die nach Prämieneinnahmen und Vertragsbestand zu den zehn
größten Lebensversicherern in Deutschland gehört,
druckt beispielsweise allein am Standort Wiesbaden monatlich
zwischen 700.000 und einer Million Prints. "Mit der weiteren
Ausdifferenzierung der Policen und kontinuierlich steigenden
Vertragsbeständen - wir wachsen seit Jahren jeweils um
zweistellige Prozentzahlen - nehmen auch unsere Informations- und
Dokumentationspflichten zu. Wir benötigen deshalb höchste
Verfügbarkeit unserer Drucksysteme", sagt Seim.
Bei den Aufträgen geht es meist um den zeitkritischen
Druck von Versi- cherungspolicen, Nachträgen oder
Abrechnungen. So soll eine bis elf Uhr ausgelöste
Korrespondenz noch am gleichen Tag gedruckt und auf den Postweg
gebracht werden. "Mit Heidelberg halten wir - im Gegensatz zur
früheren Xerox-Lösung - unsere selbst gesteckten
Servicelevels ein", sagt Seim, der sich für die Zukunft
noch höhere Druckleistung und noch mehr Flexibilität im
Output Management wünscht: "Wir wollen Druckaufträge
noch schneller und einfacher auf unterschiedliche Systeme
verteilen, um so unsere internen Kunden schneller und flexibler
bedienen zu können."
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Matthias Hartung
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