Erstmalig zur IPEX 2010 zeigt die Heidelberger Druckmaschinen AG
(Heidelberg) den Sammelhefter Stitchmaster ST 450 mit den neu
entwickelten Stehend- und Liegendbogenanlegern und dem neuen
Heidelberg Streamfeeder für automatisierte Beschickung.
Als einziger Anbieter von Stehendbogenanlegern an
Sammelheftern hat Heidelberg deren Ergonomie durch einen
höhenverstellbaren Aufstoßtisch nochmals verbessert. Der
Tisch lässt sich in der Arbeitshöhe einstellen und
gestattet somit ein bequemeres Arbeiten für alle
Körpergrößen.
Die Entwickler von Heidelberg haben die Anleger hinsichtlich
Funktionalität und Design überarbeitet. Neue Materialien
sorgen für einen noch schonenderen Transport der Bogen im
Anleger. Vorteilhaft ist dies besonders bei schwierig zu
verarbeitenden Papieren wie Recyclingpapieren, um statische
Aufladung zu vermeiden, oder bei empfindlichen, druckfrischen
Papieren, die nun ebenfalls eine schnelle Weiterverarbeitung bei
hoher Qualität zulassen.
Beim neuen Anleger wird das Vakuum elektronisch über ein
Ventil gesteuert. Im Gegensatz zur bisherigen mechanischen
Steuerung wird der Zeitpunkt zum Ansaugen der Bogen im Magazin
jetzt an die Maschinengeschwindigkeit angepasst. Diese Optimierung
macht die Vereinzelung der Bogen noch sicherer und
zuverlässiger und wird automatisch vom Stitchmaster ST 450
vorgenommen. Die Anwender erhalten eine bessere
Verarbeitungsqualität über ein breiteres Produktspektrum
und eine höhere Produktivität. Verfügbar sind die
neuen Anleger ab Mitte 2010.
Umweltfreundlich: Neue Anleger verbessern Energiebilanz des
Stitchmaster ST 450
Bei den neuen Anlegern konnte eine deutliche Einsparung der
benötigten Druckluft erreicht werden. So benötigt eine
typische Maschinenkonfiguration des Stitchmaster ST 450 mit sieben
Anlegern inklusive Kreuzanleger in Summe bis zu zehn Prozent
weniger Druckluftvolumen. Die Energiebilanz lässt sich
verbessern, indem die Druckluftversorgung kleiner ausgelegt
beziehungsweise der Energieaufwand für die Druckluftversorgung
gesenkt werden kann.
Weiterhin punktet der Stitchmaster ST 450 durch ein
energiesparendes Antriebssystem. Die separaten Servoantriebe jedes
Anlegers ermöglichen ein sofortiges Stoppen - so
entsteht kein zusätzlicher Papierabfall, dessen
CO2-Fußabdruck die Klimabilanz eines Druckproduktes
verschlechtern würde. Bei einem angenommenen Durchsatz von 15
Millionen 36-seitigen A4-Broschüren macht sich dies pro Jahr
in einer Papiereinsparung von rund fünf Tonnen (entspricht 5,5
Tonnen CO2) bemerkbar.
Neuer Streamfeeder von Heidelberg verbessert die
Beschickungsleistung um 150 Prozent
Heidelberg hat einen eigenen Streamfeeder für die
automatisierte Beschickung der Horizontalanleger des Sammelhefters
Stichmaster ST 450 entwickelt, der Anfang 2011 verfügbar sein
wird. Durch seine einfache Bedienung und durch eine kontinuierliche
Beschickung der Anleger mit Stangen kann die
Produktivität deutlich gesteigert werden. Sowohl
manuelle Beschickung als auch eine Beladung mit Stangen ist
möglich, was speziell für Rollendrucker und
Weiterverarbeiter interessant ist. Kombiniert man Streamfeeder und
Stangen, erhöht sich die Beschickungsleistung um 150 Prozent
gegenüber der Handanlage. Beim Streamfeeder werden die
stehenden Bogen zu Schuppen vereinzelt und horizontal in das
Anlegermagazin befördert. Die Stapelhöhe im Magazin wird
durch eine einstellbare Lichtschranke geregelt, und damit ist eine
hohe Verarbeitungssicherheit gewährleistet. Der Streamfeeder
ist auf Rollen gelagert und kann flexibel eingesetzt werden.
Stitchmaster ST 450: große Flexibilität und
Integrationsfähig
Heidelberg hat den Sammelhefter Stitchmaster ST 450 auf
der Ipex 2006 vorgestellt. Diese Maschine zeichnet sich durch hohe
Automatisierung, große Flexibilität und
Produktivität aus. Der Sammelhefter ermöglicht eine
Vielzahl von Anwendungen, da er sich konsequent an das jeweilige
Produkt anpassen lässt. Das besondere Merkmal für diese
außergewöhnliche Flexibilität sind die mobilen
Anleger. Mit einer Leistung von bis zu 14.000 Takten pro Stunde
verarbeitet der Sammelhefter unbeschnittene Papierformate von 85 x
128 Millimetern bis zu 320 x 480 Millimetern und eine maximale
Produktdicke von 12 Millimetern. Durch seine kurze Rüstzeit
meistert der Stitchmaster ST 450 häufige Formatwechsel, kleine
wie große Auflagen, vom Standard- bis zum individuell
gefertigten Druckerzeugnis und ist daher zugeschnitten für die
Zielgruppe der industriellen Drucker und
Weiterverarbeitungsspezialisten. Über die JDF-fähige
Maschinensteuerung ist der Stitchmaster ST 450 nahtlos in den
Prinect Workflow von Heidelberg integrierbar.
Bild: Gesamtaufnahme Stitchmaster ST 450
Der Sammelhefter Stitchmaster ST 450 zeichnet sich durch hohe
Automatisierung, große Flexibilität und
Produktivität aus. Zur IPEX 2010 wird die Maschine mit neuen
Anlegern gezeigt.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Hilde Weisser
Telefon: +49 (6221) 92 5066
Telefax: +49 (6221) 92 5069
E-Mail:
Hilde.Weisser@heidelberg.com
Heidelberg auf der IPEX 2010:
Unter dem Leitmotto
HEI Performance und
HEI Value stellt Heidelberg sein umfassendes
Lösungsangebot von State-of-The-Art Technologien und Services
in den Fokus einer wirtschaftlichen und umweltgerechten Produktion
von Druckerzeugnissen. Auf der Messe zeigt das Unternehmen
praxisnah, wie Mediendienstleister, Druckereien und
Weiterverarbeiter aktuelle Markttrends aufgreifen und das eigene
Angebot erfolgreich darauf ausrichten können. Über die
gesamte Wertschöpfungskette des Bogenoffsetdrucks hinweg zeigt
Heidelberg, wie sich Geschäfts- und Produktionsprozesse
optimieren und Umweltbelastungen auf ein Minimum reduzieren lassen.
In zahlreichen Praxisvorführungen können sich
Messebesucher darüber hinaus informieren, wie sie im Bereich
von Kleinauflagen mit hochwertigen Druckanwendungen wirtschaftlich
erfolgreich sein können, wie man sich über kreative
Druckanwendungen differenzieren kann und wie sich das Internet in
die eigene Geschäftsstrategie integrieren lässt.