Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) stellt auf der IPEX
2010 ihr Lösungsangebot an modernsten Technologien und
Dienstleistungen in den Fokus einer wirtschaftlichen und
umweltgerechten Produktion von Druckerzeugnissen. Heidelberg
präsentiert unter dem Motto
HEI Performance - HEI Value sein Lösungsportfolio
für die gesamte Wertschöpfungskette im Werbe- und
Verpackungsdruck inklusive Workflowintegration,
Verbrauchsmaterialien sowie umfassender Beratungsleistungen. Zudem
zeigt das Unternehmen Möglichkeiten für neue
Geschäftsoptionen bei den Themen Web-to-Print, Differenzierung
durch kreative Printanwendungen, Short-Run Printing und
Verpackungsproduktion. Mit diesem breiten Spektrum bietet
Heidelberg auf der IPEX 2010 das mit Abstand größte
Informationsangebot unter den Anbietern für den
Bogenoffsetdruck. Den Umweltgedanken unterstreicht Heidelberg
ebenfalls und hat seinen gesamten IPEX Messeauftritt über die
komplette Messedauer von acht Tagen klimaneutral gestellt -
inklusive der An- und Abreise des Messepersonals und des
verwendeten Papiers in den Praxisvorführungen auf der Messe.
"Zwei Fragen sind für Druckereien in der momentanen
Marktsituation entscheidend: Wie organisiere ich meinen Betrieb
möglichst effizient, und wie drucke ich möglichst
umweltbewusst? Heidelberg gibt dazu auf der wichtigsten
Branchenmesse in diesem Jahr mit einem weiterentwickelten
Lösungsangebot zum besten Preis-Leistungsverhältnis die
passenden Antworten", so Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender
von Heidelberg.
Effiziente Druckproduktion mit dem Druckerei-Workflow
Prinect
Dass bei der wirtschaftlichen Produktion von
Druckerzeugnissen der Bereich Workflow eine Schlüsselfunktion
innehat, unterstreicht Heidelberg mit den Messeneuheiten innerhalb
des
Druckerei-Workflows Prinect. So zeigt das Unternehmen ein
verbessertes Farb- und Qualitätsmanagement sowie Module
für eine höhere Transparenz. Vorgestellt werden eine
Reihe von
Neuerungen im Bereich der Farbmess- und Regelsysteme, deren
Leistungsspektrum noch zielgerichteter auf Wirtschaftlichkeit und
Qualität ausgerichtet ist und die das Farb- und
Qualitätsmanagement in Druckereien weiter verbessern.
Völlig neu ist
Prinect Easy Control, ein Farbmesssystem der Einstiegsklasse
für die Speedmaster Maschinen SM 52 und SM 74. Für
Druckereien bedeutet Prinect kürzere Rüstzeiten,
konstantere Druckqualität und bessere Maschinenleistungen.
Zudem wartet Prinect mit neuen Funktionen in allen Bereichen
der Produktion auf. Heidelberg stellt zwei Partnerprogramme vor,
die Prinect Anwendern den Einstieg in neue Geschäftsoptionen
erleichtern und die Effizienz in Druckereien weiter erhöhen.
So ermöglicht
ein Partnerprogramm mit sechs Anbietern von
Web-to-Print-Lösungen Prinect Anwendern den raschen und
bedarfsgerechten Einstieg in die verschiedenen
Geschäftsmodelle der onlinegestützten Produktion und
Vermarktung von Druckereierzeugnissen. Ein weiteres
Partnerprogramm zur Zusammenarbeit mit Herstellern von
Management-Informationssystemen (MIS) verfolgt das Ziel, die
bereits in erfolgreichen Kundenprojekten implementierten
Schnittstellen zwischen MIS-Systemen von Drittanbietern und dem
Druckerei-Workflow Prinect von Heidelberg weiter zu verbessern, so
dass der Anwender zusätzliche Produktivitätspotenziale
ausschöpfen kann.
Mit
Prinect-S stellt Heidelberg
eine kompakte Workflow-Integrationslösung vor, die
besonders kleinen und mittleren Druckereien den Einstieg in die
schlanke Druckproduktion ermöglicht.
Eine
neue Version des Prinect Pressroom Managers erleichtert dem
Anwender, den Drucksaal effektiv an die Druckvorstufe bzw. an das
Managementinformations-System (MIS) eines Drittanbieters
anzubinden. Zudem bietet Prinect künftig ein erweitertes
Produktivitäts-Reporting und eine umfassende Dokumentation der
CO2-Bilanz.
Schlanke und umweltbewusste Druckproduktion ergänzen sich
zukunftsweisend
Im Rahmen von Live-Vorführungen der wichtigsten
Messeneuheiten können sich Besucher auf dem Heidelberg Stand
in Halle 8 davon überzeugen, dass sich Umweltbewusstsein und
Wirtschaftlichkeit nicht ausschließen:
Im Bereich der
Druckvorstufe ist für Nutzer des Suprasetter A 52 bzw.
A 75 ein
Dual-Top Loader erhältlich, der den vollautomatischen
Platteneinzug für zwei unterschiedliche
Plattengrößen ermöglicht und damit den
Automatisierungsgrad der Baureihe weiter erhöht. Gleichzeitig
verbrauchen die Geräte der Baureihe deutlich weniger Strom als
vergleichbare Wettbewerbsmodelle.
Weltpremiere feiert die neue Speedmaster CX 102. Diese
Druckmaschine für den industriellen Offsetdruck ist auf eine
Produktionsgeschwindigkeit von 16.500 Bogen pro Stunde ausgelegt
und reiht sich zwischen der Speedmaster SM 102 / CD 102 und der
Speedmaster XL 105 ein. Heidelberg komplettiert so sein Angebot im
Format 70 x 100 cm und bietet damit für jede Anforderung an
Maschinengeschwindigkeit und Produktivität die passende
Lösung.
Anwendern der
Speedmaster XL 105 steht am Ausleger künftig ein
Non-Stop-System zur Verfügung, das die Produktivität
und Prozesssicherheit der Maschine nochmals deutlich steigert. Das
Stapelmanagement ist vom Bediener abgekoppelt, und der Stapel
gelangt direkt in die Weiterverarbeitung. Durch diese
Vorgehensweise lassen sich Waschaufwände minimieren. Bei den
Gummitüchern lassen sich beispielsweise, in Abhängigkeit
vom jeweiligen Druckjob, leicht zwei Waschzyklen einsparen und
somit 40 Prozent der Anlaufmakulatur nach dem Waschen vermeiden.
Der zusammen mit anderen Speedmaster Modellen bereits seit
längerem verfügbare
CleanStar ist nun auch für die Speedmaster XL 75
erhältlich. Damit lässt sich die Feinstaubbelastung im
Drucksaal um bis zu 80 Prozent reduzieren. Gleichzeitig steigt die
Verfügbarkeit der Maschine aufgrund des geringeren
Reinigungsaufwands.
Im Bereich
Short-Run Printing präsentiert Heidelberg eine
Speedmaster SM 52 Anicolor mit neuem Lackierwerk und
Hochausleger mit dem neu entwickelten Trockner DryStar Coating.
Die Maschine für den besonders wirtschaftlichen Einstieg in
die Veredelungstechnologie ist damit über 80 Zentimeter
kürzer und benötigt weniger Platz und weniger Energie.
Im Bereich der Folienveredelung präsentiert das
Unternehmen ein
FoilStar-Modul, das erstmals eine Taktung beim
Folientransport ermöglicht. Damit lassen sich
Materialeinsparungen von bis zu 0,09 Euro pro Druckbogen erzielen.
Durch den reduzierten Folienverbrauch kann der Anwender bei
einer jährlichen Druckleistung von beispielsweise sechs
Millionen Bogen rund 200 Tonnen CO2 einsparen. Gleichzeitig
können sich Anwender durch neue Druckerzeugnisse im Markt
differenzieren.
Höhere Produktivität auch in der
Weiterverarbeitung
In der Weiterverarbeitung zeigt Heidelberg Neuheiten, die den
Automatisierungsgrad in diesem Bereich weiter erhöhen: So
präsentiert das Unternehmen erstmals den Sammelhefter
Stitchmaster ST 450 mit den neu entwickelten Anlegern und dem
neuen Streamfeeder für die automatisierte Beschickung. Als
einziger Anbieter von Stehend¬bogenanlegern hat Heidelberg
deren Ergonomie durch einen höhenverstellbaren
Aufstoßtisch nochmals verbessert. Die Anwender erhalten eine
bessere Verarbeitungs-qualität und eine höhere
Produktivität.
Erstmals auf einer Messe zu sehen ist die
neue pneumatische Doppelstromweiche an der
Taschenfalzmaschine Stahlfolder TD 94. Durch zwei Schritte
lässt sich die Produktivität dieser Maschinen deutlich
steigern: einen einfachen Dreh um 90 Grad der zu falzenden Bogen am
Anleger zusammen mit der pneumatischen Doppelstromweiche vor der
zweiten Falzstation. Sie ermöglicht, die Falzbogen auf der
zweiten Falzstation parallel an zwei Linealen auszurichten und zu
transportieren. Durch die geringere Einlauflänge des Bogens
bei gleicher Maschinengeschwindigkeit liegt die
Leistungssteigerung, abhängig vom Bogenformat, bei etwa 30 bis
40 Prozent.
Der
CutManager von POLAR ermöglicht jetzt die
Online-Anbindung von Schnellschneidern an den Prinect Postpress
Manager und damit die Integration in den gesamten Prinect
Druckerei-Workflow.
Kunden profitieren vom umfassendsten Dienstleistungsangebot der
Branche
Im Zentrum des Messestandes können sich Besucher
über das umfassende Dienstleistungsangebot informieren, das
einerseits auf die permanente Verfügbarkeit der Maschinen und
andererseits auf eine gesteigerte Produktivität des
Druckereibetriebs insgesamt zielt. Dienstleistungen, die für
eine hohe Verfügbarkeit sorgen, sind der Maschinenservice beim
Kunden vor Ort, Remote-Service-Funktionen, die Ersatzteilversorgung
und die Systemserviceverträge. Für eine höhere
Produktivität stehen im Wesentlichen das Beratungsangebot rund
um die Themen einer schlanken und ökologischen Produktion
sowie einer effizienten Gesamtorganisation des Druckereibetriebes;
darüber hinaus das Trainingsangebot der Print Media Academy.
Für all diese Themen stehen dem Messebesucher die Experten vom
Heidelberg Team als Ansprechpartner zur Verfügung.
Ausführlich können sich Besucher zudem von der
Leistungsfähigkeit der
Saphira Verbrauchsmaterialien überzeugen und
informieren. Sie erfahren, wie sich mit Saphira Produkten und dem
Serviceangebot das Potenzial der Maschinen vollständig
ausschöpfen und gleichzeitig die Umwelt schonen lässt:
beispielsweise mit der
Saphira Chemfree Platte, die schneller in der Belichtung ist
und ohne Chemie auskommt; mit dem
Anicolor Performance Kit, das die Makulatur von
Druckmaschinen mit Anicolor Technologie nochmals reduziert.
Darüber hinaus stehen
für die unterschiedlichsten Anwendungen Wasch- und
Feuchtmittel sowie Farben und Lacke auf natürlicher Basis
zur Verfügung.
Generell gilt: Alle Saphira Produkte erfüllen die
gesetzlichen Vorgaben zum Umweltschutz. Manche übertreffen
diese Standards sogar. Immer mehr Saphira Produkte tragen ein
Eco-Label und garantieren damit dem Anwender, dass
Lieferanten nach dem Umweltstandard ISO9001/ISO14001 zertifiziert
sind. Dennoch müssen Anwender keine Abstriche bei der
Maschinenverträglichkeit, der Leistungsfähigkeit ihrer
Maschine oder der Druckqualität machen.
Innovative Anwendungen verbinden Druck und digitale Medien
Besucher des Heidelberg Messestandes können sich auch
darüber informieren, wie sich mit kreativen Anwendungen die
Welt des Druckens mit neuen bzw. digitalen Medien verknüpfen
lässt.
So stellt Heidelberg als Konzeptstudie "Prinect Mobile" vor.
Damit können sich Prinect Anwender, die einen Prinect
Pressroom Manager mit Analyze Point in ihrer Druckerei im Einsatz
haben, über ihr Smartphone jederzeit den Status ihrer
Druckaufträge anzeigen lassen; ebenso können sie
Informationen über die aktuelle Produktivität der
Druckerei abrufen. Heidelberg möchte damit zeigen, was heute
technisch möglich ist, und das Interesse möglicher
Anwender testen.
Im Bereich der Druckanwendungen stellt Heidelberg einen
hochveredelten aus 365 Einzelblättern bestehenden und von
japanischen Designern entworfenen Kalender vor, den sich iPod- bzw.
iPhone-Benutzer als sogenanntes 'App' aus dem Internet auf ihr
Mobiltelefon herunterladen können und somit jeden Tag einen
neuen originell designten Bildschirmhintergrund erhalten.
George Clarke, Managing Director von Heidelberg UK und
Präsident der IPEX 2010, fasst zusammen: "Die IPEX 2010 ist in
diesem Jahr die beste Gelegenheit, um sich über die neuesten
Technologien der Branche zu informieren und auf dieser Basis eine
Investitionsentscheidung zu treffen. Die Messe ist Treffpunkt und
Plattform für ein internationales Publikum und ihr Zeitpunkt
der richtige, um sich für den nächsten Aufschwung zu
rüsten."
Bild (Hallenplan): Auf der IPEX 2010 präsentiert die
Heidelberger Druckmaschinen AG ihre Lösungen im Fokus der
wirtschaftlichen und ökologischen Produktion von
Druckerzeugnissen in Halle 8.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
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