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Preis für nachhaltigstes Druckunternehmen geht an The
John Roberts Company in den USA
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Preis für zukunftsweisende Einzellösung erhält
Vega Press aus Australien
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Unabhängige und internationale Jury bestätigt
deutlichen Trend zur Nachhaltigkeit
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Rolle von Heidelberg als Vorreiter für nachhaltiges
Drucken bestätigt
Die Gewinner des zweiten Heidelberg ECO Printing Awards wurden
am 6. Juli 2011 bei einer Feier in der Print Media Academy (PMA) in
Heidelberg geehrt. Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg)
hatte diesen internationalen Nachhaltigkeitspreis für
Bogenoffset-Druckereien ausgeschrieben. Michael Keene, CEO von The
John Roberts Company, USA, nahm den mit 30.000 Euro dotierten Preis
für das nachhaltigste Druckunternehmen entgegen. Einen Scheck
über 20.000 Euro für die zukunftsweisendste
Einzellösung erhielt Rob Nugent von der australischen
Druckerei Vega Press. Darüber hinaus erhielten die Sieger
Gutscheine für Seminare der PMA. 45 Betriebe aus 19
Ländern und vier Kontinenten reichten diesmal ihre Bewerbungen
ein, darunter erstmals auch Druckereien aus Italien, Brasilien,
Indonesien und den Philippinen. Eine unabhängige
internationale vierköpfige Jury bestimmte die Gewinner
für die nachhaltigste Gesamtlösung und die innovativste
Einzellösung. Das Urteil für die Gewinner fiel bei den
Jurymitgliedern einstimmig aus. "Die eingereichten
Vorschläge der Umweltaktivitäten in der Branche haben
sich weiter verbessert und sind in diesem Jahr deutlich breiter
gefächert als noch im Jahr 2009. So sind die nachhaltigen
Gesamtlösungen gegenüber innovativen Einzellösungen
eindeutig in der Überzahl gewesen", bestätigte
Jurysprecher Dr. Achim Schorb vom Institut für Energie- und
Umweltforschung Heidelberg (ifeu). Die Jurymitglieder William
D'Alessandro, Chefredakteur des amerikanischen Crosslands
Bulletin on Business, Law and the Environment, Anne-Marie De Noose
vom europäischen Druckverband Intergraf in Brüssel und
Rainer Litty von der Umweltstiftung World Wide Fund For Nature
(WWF) waren ebenfalls von den bemerkenswert innovativen Umwelt- und
Nachhaltigkeitsleistungen der Druckereien sehr angetan.
"Gemeinsam mit unseren Kunden verfolgen wir konsequent
das Ziel einer nachhaltigen Druckindustrie. Die eingesandten
Bewerbungen zeigen, dass die Kunden wirtschaftlichen Erfolg,
ökologische Verantwortung und deutlich verstärktes
soziales Engagement in einem Nachhaltigkeitsmanagement
integrieren", erklärte Stephan Plenz, Vorstand für
den Bereich Equipment bei Heidelberg, bei der Preisverleihung. Als
Redner bei den Feierlichkeiten referierte Dr. Eckart Würzner,
Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, über die
Umwelthauptstadt Heidelberg. Die Keynote hielt Beatrice Klose,
Generalsekretärin des europäischen Druckereiverbandes
Intergraf, zum Thema "Zukunft der Printmedien-Industrie".
Umweltengagement zahlt sich aus
Heidelberg hat zur drupa 2008 den ersten internationalen
Umweltpreis Heidelberg ECO Printing Award ausgeschrieben, um
Anreize für Bogenoffset-Druckereien zu geben, die besonderen
Wert auf Nachhaltigkeit legen. Die Gewinner sollen Vorbild für
die gesamte Branche sein und Impulse geben, im eigenen Unternehmen
selbst nachhaltig zu agieren. Heidelberg bietet der Druckindustrie
eine Plattform zum Dialog, mit der dieses Know-how an den Markt und
die interessierten Kunden gegeben werden kann. "Wir sehen uns
in der Verantwortung, das Thema Nachhaltigkeit in der Branche zu
treiben und nehmen hier mit all unseren Maßnahmen eine
Vorreiterrolle ein", bestätigt Stephan Plenz. "Nur
ein ganzheitlicher Ansatz führt zur Verbesserung der
Umweltbilanz. Das beginnt bei uns bereits bei der Entwicklung und
Produktion unserer Maschinen und führt über den
Druckprozess zum umfassenden Dialog mit unseren Kunden", so
Plenz weiter. All die kreativen Lösungen und Einreichungen zum
Heidelberg ECO Printing Award zeigen auch, dass Ökologie und
Ökonomie Hand in Hand gehen.
Am Heidelberg ECO Printing Award können alle Druckereien
teilnehmen, die mindestens eine Bogenoffsetdruckmaschine im Einsatz
haben. Die Anzahl der Druckmaschinen ist zur Teilnahme genauso
unerheblich wie Produktionsumfang, Fertigungstiefe und
Größe der Druckerei. Es gibt weder eine geografische
Einschränkung, noch ist relevant, welcher Bedruckstoff
eingesetzt wird (Papier, Karton oder Folien). Bewertet werden die
Einreichungen zum nachhaltig wirtschaftenden Druckunternehmen und
als weitere Kategorie die zukunftsfähige, innovative
Einzellösung. Als Auswahlkriterien gelten beispielsweise die
Teilnahme am Umwelt- und Qualitätsmanagement, ein nachhaltiger
und sparsamer Energie-, Material- und Medieneinsatz,
umweltschonende Logistiklösungen sowie soziales und
gesellschaftliches Engagement.