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Technologieführerschaft gehalten
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Ein-Knopf-Bedienung in drei Formatklassen
eingeführt
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Wichtiges Alleinstellungsmerkmal Prinect: neue
Anwendungen
Unseren Vorsprung als Qualitäts- und
Technologieführer der Branche stellen wir sicher, indem wir
kontinuierlich in die Forschung und Entwicklung investieren. Wie
die Übersicht rechts zeigt, lagen die Investitionen für
die Entwicklung unserer komplexen mechatronischen Systeme, die
Softwareentwicklung und die Serienpflege unseres Produktportfolios
im Berichtsjahr unter dem Vorjahreswert.
Neuvorstellungen (nicht nur) zur drupa 2008: für jede
Zielgruppe das Richtige
Auf der drupa 2008 stellten wir die neuen Produkte vor, die
wir entsprechend der mittel- und langfristigen Entwicklungs-Roadmap
entwickelt haben. Zum Beispiel haben wir im Berichtsjahr die
komplette Steuerungsplattform aller Bogenoffsetmaschinen
ausgewechselt und durch "Sheetfed Control" ersetzt, das
in jeder Hinsicht auf dem technisch neuesten Stand ist. Die
Gesamtkosten der Eigenentwicklung von Sheetfed Control lagen
deutlich unter dem Kauf einer vergleichbaren Lösung - was
die hohe Kompetenz unserer Mitarbeiter im Entwicklungs- und
Produktionsbereich unterstreicht. Sheetfed Control ermöglicht
den Einsatz modernster Analysewerkzeuge und hochautomatischer
"Ein-Knopf-Funktionen", die wir gleichzeitig bei der
Speedmaster XL75, der XL105 und bei der XL145 und XL162 auf dem
Markt einführen werden. Die Ein-Knopf-Wartung
"eCall", ein neuer Bestandteil unserer Remote Services,
haben wir erstmals im Herbst des Berichtsjahrs auf der Messe
"Graph Expo" in Chicago präsentiert, wo sie zu den
"must-sees" der Messe gekürt wurde. Dank dieser
internetbasierten Serviceplattform können wir
Maschinenstillstandzeiten und Maschinenausfälle weitestgehend
verhindern; gleichzeitig werden Service und Wartung sowohl für
den Kunden als auch für uns erheblich günstiger.
Hoch qualifizierte Mitarbeiter: 158 neue Patente angemeldet
Aus gutem Grund hat unser Alleinstellungsmerkmal Prinect
in der Forschung und Entwicklung eine hohe Bedeutung: Im
Berichtsjahr arbeiteten knapp 400 F&E-Mitarbeiter im
Softwarebereich. Insgesamt sind 1.582 Mitarbeiter in der Forschung
und Entwicklung beschäftigt, das entspricht nach wie vor
rund acht Prozent der gesamten Belegschaft. Ihre
Arbeitsschwerpunkte verteilen sich gleichmäßig auf die
Mechanik und die Elektrotechnik, den Softwarebereich sowie
unterstützende Tätigkeiten. Mehr als die Hälfte der
F&E-Mitarbeiter verfügen über einen
Hochschulabschluss. Um zu gewährleisten, dass unsere
Mitarbeiter immer auf dem neuesten Wissensstand bleiben, bieten wir
ihnen vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten: Wir laden
Professoren zu Vortragsreihen ein - mit Vorliebe von den
Universitäten, mit denen wir im Rahmen von
Entwicklungspartnerschaften zusammenarbeiten. Zu Schwerpunktthemen,
beispielsweise Anwendungsmöglichkeiten des CAD-Systems,
veranstalten wir Schulungen im Haus; spezielle Schulungen und
Weiterbildungen werden extern durchgeführt. Ein deutliches
Zeichen für die Leistung unserer Mitarbeiter ist, dass
wir - nach 153 Patentanmeldungen im Vorjahr - im
Berichtsjahr 158 neue Erfindungen zum Patent anmelden konnten;
insgesamt verfügte Heidelberg zum 31. März 2008 über
5.400 angemeldete und erteilte Patente auf der ganzen Welt.
Entwicklungspartnerschaften mit Instituten und Lieferanten
Die Zahl unserer Patente spiegelt nur einen Teil unseres
Wissens und unserer Erfahrung wider: Wir arbeiten sehr eng und
langfristig mit unseren Systempartnern zusammen und beziehen diese
Lieferanten früh in Entwicklungsprozesse mit ein. Auf Basis
von Wirtschaftlichkeitsanalysen kaufen wir Know-how teilweise zu,
beteiligen uns an interessanten Unternehmen oder schließen
andere Entwicklungspartnerschaften. Aus Wettbewerbsgründen
bewahren unsere Partner, ebenso wie wir, in der Regel
Stillschweigen über den aktuellen Stand und den genauen Inhalt
gemeinsamer Projekte. Partnerschaften mit Universitäten und
Instituten ergänzen unsere interne Grundlagenforschung, in die
wir jährlich im Schnitt rund fünf Prozent unseres
F&E-Aufwands investieren.