Wachstum gegen den Trend
Vor einigen Jahren stand die Druckerei Sikora aus Offenburg vor
der Wahl, entweder mit überaltertem Equipment und viel
Glück zu bestehen oder sich mit neuen Maschinen im Wettbewerb
erfolgreich zu behaupten.
Das Familienunternehmen entschied sich für letzteres und
gilt heute als Vorzeigebetrieb. Mit der neuesten Anschaffung, einem
Klebebinder Eurobind 500, verfolgt das Unternehmen seine Linie
konsequent weiter: Fremdkosten sparen und Service aus einer Hand
bieten.
Bernd Sikora (57) ist Drucker aus Leidenschaft. Seit
über 25 Jahren ist er im Druckgeschäft und noch immer so
euphorisch wie am ersten Tag. In den 60er Jahren startete er als
Quereinsteiger bei einer Druckerei, druckte in seinem Keller erste
Kleinauflagen und machte sich 1978 selbständig. Heute erreicht
sein Unternehmen mit zehn Mitarbeitern und einem Azubi über
eine Million Euro Jahresumsatz.
Jahre zuvor stand Bernd Sikora vor einer wichtigen Entscheidung.
Der Maschinenpark war überaltert, weder wirtschaftlich noch in
der Qualität war Sikora-Druck konkurrenzfähig. Bernd
Sikora investierte in neue Maschinen und blickt heute auf ein
wachsendes Unternehmen.
Sikora-Druck präsentiert sich mittlerweile als ein
modernes, vollstufiges Druckdienstleistungsunternehmen.
Sämtliche Aufträge werden mittels Computer-to-Plate
bearbeitet. Der Druck läuft auf einer Heidelberg Speedmaster
SM 52-5 und einer Printmaster QM 46-2. Auch in der
Weiterverarbeitung ist Sikora bestens aufgestellt, unter anderem
mit der Taschenfalzmaschine Stahlfolder TD 52 sowie einer
Schneidanlage Polar 92 mit Lift, Rüttler und Transomat zum
kantengenauen Abstapeln. Mit dieser Technik bietet Sikora in seiner
Formatklasse alles, was auch die großen Druckereien im
großformatigen Druck anbieten.
Perfekte (Weiter-)Verarbeitung
Als vor wenigen Monaten ein Auftrag anstand, für den
eine perfekte Klebebindung gefragt war, musste sich Bernd Sikora
entscheiden. Sein 15 Jahre alter Klebebinder konnte die
gewünschte Qualität nicht liefern. Und so machte sich
Sikora auf die Suche nach einem neuen Klebebinder. Seine Wahl fiel
auf den Eurobind 500, denn "die Bedienung ist einfach, man kann
manuell nachjustieren und die Arbeit wird sauber", erklärt
Bernd Sikora. Der Klebebinder kommt bei hochwertigen Drucksachen
wie Geschäftsberichten von Banken und Großunternehmen,
Broschüren oder Arbeiten, die über 80 Seiten hinausgehen,
zum Einsatz. Die Auflagen liegen zwischen 200 und 2000. "Ein
idealer Einsatzbereich für den Eurobind 500", attestiert
Bernhard Gansert, Produktmanager Weiterverarbeitung bei Heidelberg,
und ergänzt: "Dies ist die optimale Maschine für kleine
Auflagen mit hohem qualitativen Anspruch und somit perfekt geeignet
für das Geschäftsmodell von Sikora-Druck."
Einfache Technik & Fehlerfreie Produktion
Bernd Sikora hat hohe Anforderungen an eine gute
Bindequalität. Einen wesentlichen Beitrag leistet der
Rüttler an der Blockeingabe. Für die saubere Beleimung
und ein hochwertiges Bindeergebnis sorgen zwei Auftragswalzen mit
Leimlängensteuerung am Buchrücken und ein angetriebenes
Scheibenseitenleimwerk. Der Umschlagsauganleger mit integriertem
Doppelrillwerk garantiert eine saubere Kante am Buchrücken.
"Das Handling ist einfach, der Einzug der Bogen verläuft
zuverlässig.
Wichtig für die Kaufentscheidung war auch die
Positionierung der vollstufigen Druckerei. Seit der
Umstrukturierung ist sie voll auf die unterschiedlichen Kunden mit
ihren vielseitigen Anforderungen ausgerichtet. Sikora bedient viele
regionale Kleinkunden aus verschiedenen Branchen und arbeitet auch
im Auflagenbereich mit 100 bis 500.000 Exemplaren sehr vielseitig.
Die guten Erfahrungen mit Heidelberg, vor allem auch im Service,
waren ein weiterer entscheidender Pluspunkt für den Kauf des
Eurobind 500. "Die Zusammenarbeit funktioniert seit Jahrzehnten
hervorragend und hat sich jetzt auch wieder bewährt, denn die
neue Maschine wurde sehr kurzfristig angeliefert, und wir konnten
praktisch sofort mit der Produktion des für uns so wichtigen
Auftrags beginnen.", so Bernd Sikora.
Klebebindungen vom Feinsten
"Seit wir diese Maschine haben, können wir noch
schneller und flexibler auf Kundenwünsche reagieren. Wir sind
unabhängig von Zulieferern und das bedeutet weniger Stress
für mich und meine Mannschaft.", berichtet Bernd Sikora.
"Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten erzielten wir im letzten
Jahr einen Umsatzzuwachs von rund 30 Prozent", bilanziert er.
Dieses Jahr mussten viele Unternehmen in unserer Region enorme
Umsatzeinbrüche verkraften oder sogar schließen,
während wir einen ähnlichen Umsatz erreichen, wie im
letzten Jahr. Darauf sind wir stolz, denn unsere Kunden kommen
gerne wieder, weil sie unseren Service und unsere Wertarbeit sehr
schätzen."
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