Eigentlich sind Sie ganz zufrieden. Ihr Betrieb schreibt
schwarze Zahlen, Ihre Kunden schätzen die Qualität und
Termintreue und loben Ihren Service. Alles scheint bestens,
wären da nicht die kleinen "Schönheitsfehler",
die Zeit und Geld kosten: der aufwändige Papierkram oder das
langwierige Einrichten der Druckmaschine. Ein klarer Fall für
Prinect.
Fast jede Druckerei kämpft mit kleinen
"Schönheitsfehlern". Ganz einfach deshalb, weil die
Ansprüche der Kunden ständig wachsen: immer exquisiter,
immer schneller, und dies in immer kleineren Auflagenhöhen.
"Viele Firmen drückt irgendwo der Schuh. Doch meist wird
erst einmal versucht, das Problem konventionell zu lösen,
beispielsweise durch Überstunden, weil das Einrichten der
Maschine langwierig ist oder die Angebotserstellung
überhandnimmt", berichtet Lucia Dauer, Produktmanagerin
Prinect bei Heidelberg.
Welcher Typ bin ich?
Prinect unterstützt Druckereien dabei, das Optimum aus
den vorhandenen Ressourcen herauszuholen. Die Lösungsbausteine
automatisieren und beschleunigen die Abläufe in einer
Druckerei. Doch bevor es ans Optimieren geht, gilt es erst einmal
zu klären, welche Prinect Lösungen überhaupt zum
jeweiligen Betrieb passen, sprich, welche Geschäftsstrategie
verfolge ich: Strebe ich an, unter den Besten zu sein, was die
Qualität anbelangt? Möchte ich beim Preis beziehungsweise
bei den Kosten unschlagbar sein? Oder aber möchte ich als
Full-Service-Provider an der Spitze mitspielen? Die
Unternehmensstrategie gibt grob die Richtung vor: ob es eher in
Richtung Automatisation und kontinuierliches Verkürzen der
Durchlaufzeiten gehen soll wie beim Kostenführer; oder aber,
ob eher Maßnahmen in Frage kommen, die helfen, die
Qualität weiter zu verbessern. Beim Full-Service-Anbieter
wiederum spielt die Integration über alle Services hinweg die
Hauptrolle.
Typgerechte Lösungen
Sind die Unternehmensziele definiert, folgt die Analyse:
Wo liegen die Schwachstellen? Wie finde ich heraus, was mich der
Auftrag tatsächlich gekostet hat? Oder wie verbessere ich die
Abstimmung zwischen Proof und Druck? Mit den Workflow-Lösungen
von Prinect lassen sich solche Probleme relativ schnell in den
Griff bekommen. Die Lösungen decken sämtliche Aufgaben in
einer Druckerei ab. Sie lassen sich daher gezielt einsetzen, um
Abläufe zu verbessern. Der Vorteil dabei: "Weil die
Lösungsbausteine modular und skalierbar sind, können sie
exakt auf die Bedürfnisse der Druckerei abgestimmt werden,
ganz gleich ob es sich um eine Zwei-Mann-Druckerei oder einen
vollstufigen Betrieb handelt", erklärt Dauer.
Siebenmal besser werden
Die Lösungsbausteine von Prinect adressieren sieben
Anwendungsfelder, die den Produktionsfluss in einer Druckerei
widerspiegeln. Das erleichtert es den Betrieben, sich auf genau die
Bereiche und Abläufe zu konzentrieren, die verbessert werden
sollen. Die sieben Anwendungsfelder sind:
- Online-Kundenanbindung (z.B. Remote-Proofen)
- Druckerei Management (z.B. Nachkalkulation)
- Workflow für den Digitaldruck
- Vorstufen-Workflow (z.B. Ausschießen, Proofen)
- Rüstzeiten optimieren (z.B. Voreinstellen der
Druckmaschinen)
- Farb- und Qualitätsmanagement (z.B. Farbmessungen oder
Drucken nach dem Prozess-Standard Offsetdruck)
- Maschinenbedienung (z.B. Ergonomie, Remote Control)
Schritt für Schritt zum Ziel
"Wichtig ist es, bei der Einführung der
Lösungen schrittweise vorzugehen und nicht auf einen Schlag
von 0 auf 100 zu beschleunigen. Ansonsten überfordert
man seine Mitarbeiter. Weniger aufgrund der Technik, sondern
vielmehr darum, weil sich auch die Abläufe im Betrieb
ändern", gibt Dauer zu bedenken. Sie rät daher,
einen Stufenplan zu entwickeln: "Hierzu und wie Druckereien
ihre Ressourcen optimal nutzen können, bietet Heidelberg
Beratungsgespräche an."
In den folgenden Ausgaben von Heidelberg Online berichten wir
darüber, wie Druckereien von Kopf bis Fuß, über die
gesamte Wertschöpfungskette hinweg, das Beste aus ihrem Typ
machen können.