Wechsel an der Führungsspitze der Heidelberger Druckmaschinen AG
19.07.2012
Bernhard Schreier verlässt Heidelberg zum Ende des Jahres -
Aufsichtsrat beruft Dr. Gerold Linzbach zum neuen
Vorstandsvorsitzenden
Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger
Druckmaschinen AG (Heidelberg), wird seinen Mitte 2013 auslaufenden
Vorstandsvertrag nicht verlängern und das Unternehmen zum
Jahresende 2012 verlassen. Er übergibt damit den Vorsitz des
Unternehmens nach knapp 13 Jahren. Nachdem in den vergangenen
Monaten wichtige strategische Weichenstellungen eingeleitet und zum
Teil bereits umgesetzt wurden, um Heidelberg wieder auf einen
nachhaltig profitablen Wachstumskurs zu bringen, und die
Branchenmesse drupa im ersten Quartal des Geschäftsjahres
2012/13 zum höchsten Quartalsauftragseingang seit vier Jahren
geführt hat, haben Aufsichtsrat und Schreier jetzt den
richtigen Zeitpunkt gesehen, um auch an der Unternehmensspitze neue
Impulse zu setzen. Als Nachfolger im Amt des Vorstandsvorsitzenden
hat der Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. September 2012 einstimmig
Dr. Gerold Linzbach (56) berufen. Bernhard Schreier wird einen
reibungslosen Übergang des Vorstandsvorsitzes
gewährleisten und diesen Prozess bis Ende des Jahres
begleiten.
"Ich möchte mich bei Bernhard Schreier für seine
unternehmerischen Leistungen in der Führung von Heidelberg
bedanken. In seiner insgesamt 37-jährigen Karriere, und dabei
13 Jahre als Vorstandsvorsitzender, hat er das Unternehmen
entscheidend mitgeprägt und es durch zwei schwere
globalwirtschaftliche Krisen, verbunden mit einem dramatischen
Strukturwandel in der Druckindustrie, geführt. Bernhard
Schreier hat dazu beigetragen, Heidelberg gerade in den zuletzt
sehr schwierigen Zeiten vom klassischen Druckmaschinenhersteller
hin zu einem Lösungsanbieter und Dienstleister in der
Printmedien-Industrie zu entwickeln", so Robert J. Koehler,
Aufsichtsratsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG.
"Heidelberg ist Weltmarktführer und steht weltweit für
Spitzentechnologie und Kundennähe. Wir freuen uns, mit Dr.
Gerold Linzbach einen international erfahrenen Nachfolger gefunden
zu haben, um die eingeleitete Neuausrichtung des Unternehmens und
die Rückkehr in die Profitabilität weiter voranzutreiben.
Dr. Linzbach verfügt über eine langjährige
Führungs- und Kapitalmarktexpertise, die dazu beitragen wird,
Heidelbergs Weg in der Zukunft erfolgreich fortzuführen."
Dr. Gerold Linzbach (Jahrgang 1956) promovierte nach dem
Universitätsabschluss als Diplom-Chemiker an der
Universität Dortmund 1985 im Bereich Chemieingenieurwesen.
Nach seinem Berufseinstieg als Leiter einer Forschungsgruppe beim
DECHEMA Institut in Frankfurt kam er 1988 zu McKinsey und
verantwortete bis 1991 verschiedene Projekte vorwiegend im Bereich
der Prozessindustrie. 1991 wechselte er in die Unternehmensplanung
der Hoechst AG, wo er später Leiter dieses Bereichs wurde.
Während dieser Zeit war er Mitglied im Team "Aufbruch 94", das
die Grundlagen für die neue Firmenstruktur der Hoechst AG
erarbeitete. Vier Jahre darauf übernahm er die Aufgabe des
globalen CEO einer Business-Unit im Faserbereich der Hoechst AG
(Trevira GmbH). 1999 begleitete Dr. Linzbach die Gründung von
Aventis in führender Position und wurde danach bis 2003
globaler CEO und President der Celanese Acetate Gruppe mit Sitz in
den USA. Von 2003 bis 2005 war er verantwortlich für die
Textilfaserdivision INVISTA, ebenfalls in den USA.
Am 1. März 2005 wurde Dr. Linzbach zum
CEO/Vorstandsvorsitzenden der Holzmindener Symrise AG berufen und
führte das Unternehmen Ende 2006 erfolgreich an die Börse
und im März 2007 in den MDAX. Er verließ die Gesellschaft
aus persönlichen Gründen Ende Juni 2009. Danach leitete
Dr. Linzbach als Vorstandsvorsitzender und
Geschäftsführer die D+S Europe, beziehungsweise deren
Folgegesellschaften in Hamburg.
Bild 1: Dr. Gerold Linzbach wurde mit Wirkung zum 1.
September 2012 zum Vorstandsvorsitzenden der Heidelberger
Druckmaschinen AG berufen.
Bild 2: Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender der
Heidelberger Druckmaschinen AG, wird das Unternehmen zum Jahresende
2012 verlassen.
Bildmaterial sowie weitere Informationen über das
Unternehmen stehen im Presseportal der Heidelberger Druckmaschinen
AG unter
www.heidelberg.com zur
Verfügung.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Thomas Fichtl
Tel.: +49 (0)6221 92-5900
Fax: +49 (0)6221 92-5069
E-Mail:
thomas.fichtl@heidelberg.com
Wichtiger Hinweis:
Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft
gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der
Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen
Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der
Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend
sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung
und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen
Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren
erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise
die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der
Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen
innerhalb der grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger
Druckmaschinen Aktiengesellschaft übernimmt keine
Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die
künftige Entwicklung und die künftig erzielten
tatsächlichen Ergebnisse mit den in dieser
Presseerklärung geäußerten Annahmen und
Schätzungen übereinstimmen werden.
Druckversion