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Risiko- und Chancenbericht - Gesamtrisiko deutlich gesunken

  • Größtes Risiko: Weitere Erholung der Printmedienindustrie könnte sich verzögern - Umsatzziele würden verfehlt werden
  • Sowohl Risiken als auch Chancen im chinesischen Markt höher
  • Volatilität der Wechselkurse und Verschiebung der Paritäten könnten Wachstum und Wettbewerbsverhältnisse belasten
  • Chance: Investitionsstau löst sich schneller als erwartet auf
Existenzgefährdende Risiken für den Heidelberg-Konzern sind im Moment und auf absehbare Zeit nicht erkennbar; das gilt sowohl für die Ergebnisse unserer abgeschlossenen wirtschaftlichen Tätigkeit als auch für Aktivitäten, die wir planen oder bereits eingeleitet haben.
Um unser Gesamtrisiko zu ermitteln, bündeln wir Einzelrisiken, die inhaltlich zusammengehören; Chancen saldieren wir dabei nicht. Die Grafik rechts führt die insgesamt durchweg erfreuliche Entwicklung der Risikogruppen im Vergleich zum Vorjahr vor Augen; die Gesamtrisikolage des Heidelberg-Konzerns hat sich, nachdem sie sich im Vorjahr bereits erheblich entspannt hatte, nochmals deutlich verbessert. Dennoch könnten verschiedene Entwicklungen das weitere Wachstum der Weltwirtschaft gefährden - eine ungünstige Entwicklung der Gesamtwirtschaft stellt für uns das größte Risiko dafür dar, dass wir unsere Planung nicht erreichen könnten. Momentan ist das wirtschaftliche Umfeld von Druckereien nicht nur in den Schwellenländern wieder wesentlich günstiger, sondern auch in vielen Industrieländern. Zudem haben wir die operative Gewinnschwelle des Konzerns nachhaltig stark gesenkt, und wir vermindern die Konjunkturabhängigkeit des Konzerns immer weiter. Ein Ausbleiben der erwarteten weiteren Erholung der Printmedienindustrie vor allem in den Industrieländern würde jedoch die Nachfrage im Maschinenbereich wesentlich beeinträchtigen - ein höherer Umsatzanteil von Standardmaschinen ließe die erwarteten Gewinnspannen schrumpfen; im Falle eines längeren wirtschaftlichen Abschwungs würden zudem erneute Überkapazitäten bei den Druckmaschinenherstellern zu einem verstärkten Preiswettbewerb führen, sollten sie nicht kurzfristig abgebaut werden; darüber hinaus könnte auch der Umsatz in der Sparte Heidelberg Services stagnieren. Nach wie vor könnten wir einen wirtschaftlichen Abschwung in den Industrieländern nur teilweise durch relativ konjunkturunabhängige Geschäftsbereiche kompensieren.


Stand: Juli 2011

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© Heidelberger Druckmaschinen AG 

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