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Größtes Risiko: Weitere Erholung der
Printmedienindustrie könnte sich verzögern -
Umsatzziele würden verfehlt werden
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Sowohl Risiken als auch Chancen im chinesischen Markt
höher
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Volatilität der Wechselkurse und Verschiebung der
Paritäten könnten Wachstum und
Wettbewerbsverhältnisse belasten
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Chance: Investitionsstau löst sich schneller als
erwartet auf
Existenzgefährdende Risiken für den
Heidelberg-Konzern sind im Moment und auf absehbare Zeit nicht
erkennbar; das gilt sowohl für die Ergebnisse unserer
abgeschlossenen wirtschaftlichen Tätigkeit als auch für
Aktivitäten, die wir planen oder bereits eingeleitet haben.
Um unser Gesamtrisiko zu ermitteln, bündeln wir
Einzelrisiken, die inhaltlich zusammengehören; Chancen
saldieren wir dabei nicht. Die Grafik rechts führt die
insgesamt durchweg erfreuliche Entwicklung der Risikogruppen im
Vergleich zum Vorjahr vor Augen; die Gesamtrisikolage des
Heidelberg-Konzerns hat sich, nachdem sie sich im Vorjahr bereits
erheblich entspannt hatte, nochmals deutlich verbessert. Dennoch
könnten verschiedene Entwicklungen das weitere Wachstum der
Weltwirtschaft gefährden - eine ungünstige Entwicklung
der Gesamtwirtschaft stellt für uns das größte
Risiko dafür dar, dass wir unsere Planung nicht erreichen
könnten. Momentan ist das wirtschaftliche Umfeld von
Druckereien nicht nur in den Schwellenländern wieder
wesentlich günstiger, sondern auch in vielen
Industrieländern. Zudem haben wir die operative Gewinnschwelle
des Konzerns nachhaltig stark gesenkt, und wir vermindern die
Konjunkturabhängigkeit des Konzerns immer weiter. Ein
Ausbleiben der erwarteten weiteren Erholung der
Printmedienindustrie vor allem in den Industrieländern
würde jedoch die Nachfrage im Maschinenbereich wesentlich
beeinträchtigen - ein höherer Umsatzanteil von
Standardmaschinen ließe die erwarteten Gewinnspannen
schrumpfen; im Falle eines längeren wirtschaftlichen
Abschwungs würden zudem erneute Überkapazitäten bei
den Druckmaschinenherstellern zu einem verstärkten
Preiswettbewerb führen, sollten sie nicht kurzfristig abgebaut
werden; darüber hinaus könnte auch der Umsatz in der
Sparte Heidelberg Services stagnieren. Nach wie vor könnten
wir einen wirtschaftlichen Abschwung in den Industrieländern
nur teilweise durch relativ konjunkturunabhängige
Geschäftsbereiche kompensieren.