"Brillanter Druck entsteht nicht durch Zufall" -
Ursache beim Druckhaus Cramer im nordrhein-westfälischen
Greven ist eine durchgängige Workflow-Lösung mit einem
ausgefeilten Color Management. Sie bietet ein hohes Maß an
Prozesssicherheit, die durch kontinuierliche Prozesskontrolle und
-steuerung erreicht wird.
Das Traditionsunternehmen Druckhaus Cramer produziert
für Kunden mit höchsten Qualitätsansprüchen -
die Produktplatte reicht vom Kunstkatalog über den
Geschäftsbericht bis zu Farbkarten. "Um diesen hohen
Anforderungen jederzeit und belegbar genügen zu können,
suchten wir nach einem Farb-Workflow, der eine echte Integration
zwischen Vorstufe und Drucksaal bietet", skizziert
Geschäftsführer Sebastian Löw die Hauptanforderung.
Dies erfüllte Prinect, der Druckerei-Workflow von Heidelberg.
Färbungsstandard schnell erreicht Prinect integriert alle Prozesse und Maschinen in einem
einheitlichen Gesamtkonzept aus einer Hand - und sichert so
übergreifend synchrone Arbeitsabläufe. "Mit Prinect
konnten wir die Druckmaschinen über eine Software
lückenlos mit der Vorstufe vernetzen. Darin sahen wir für
uns das größte Potenzial, um Fehler zu vermeiden,
Rüstzeiten zu minimieren und Farbstandards effizienter zu
erreichen", so Löw. Heute wird die Druckmaschine anhand
von Vorstufeninformationen automatisch voreingestellt. Dadurch
kommt bereits der erste Abzug sehr nahe an den festgelegten
Färbungsstandard heran, für den Auflagendruck sind danach
nur noch geringfügige Korrekturen nötig.
Reproduzierbare Punktlandung statt Blindflug
"Wie die Produkte unserer Kunden müssen auch
unsere Produkte immer besser sein als die der Wettbewerber",
so Löw. Reproduzierbar hohe Qualität bedingt jedoch ein
hohes Maß an Prozesssicherheit - und Prozesssicherheit basiert
auf der Arbeit mit Standards und einer kontinuierlichen
Prozesskontrolle und -steuerung. Bei Druckhaus Cramer optimiert
eine neue Technologie der Heidelberger Druckmaschinen AG die
Prozesskontrolle und steuert den Prozess bei Abweichungen von den
Standards automatisch wieder in die richtige Richtung: Kleine
Farbmesselemente, die sogenannten Mini Spots, werden auf dem
Druckbogen angeordnet und im Verlauf des Druckprozesses immer
wieder spektralfotometrisch mit dem Messgerät Prinect Image
Control ausgewertet. Sollten sich wesentliche Parameter
ändern, können diese zur Optimierung des Prozesses
verwendet werden. Farbumstellungen auf eine neue Farbcharge oder
ein anderes Papier sind damit kein Problem mehr. "Während
früher oft mühsam und zeitaufwändig per manueller
Einstellung versucht wurde, die gewünschten Tonwerte im Druck
zu erreichen, haben wir heute den Prozess schon im Griff, bevor der
Druck überhaupt beginnt", erklärt Thorsten Noetzel,
der als Betriebsleiter für den Drucksaal verantwortlich ist.
Fehler exakt erkennen - nicht erraten Mit dem geschlossenen Regelkreis des Prinect Farb-Workflows
können die Abweichungen und ihre Ursachen heute schnell und
eindeutig identifiziert werden. "Statt Versuch und Irrtum
bieten wir nachweislich extrem stabile Qualität. Und das gibt
unseren Kunden, aber auch uns selbst Sicherheit. Die Unruhe im
Drucksaal ist seit der Einführung des Workflows jedenfalls
verschwunden", so Löw.