Britische Druckerei produziert in einem Jahr 25 Millionen Drucke
mit digitalen Farbdruckmaschinen
Die Digitaldruckerei Virtual Literature Management (VLM),
Großbritannien, hat in den vergangenen 12 Monaten mehr
als 25 Millionen Drucke ausschließlich auf den digitalen
Farbdruckmaschinen NexPress 2100 der Heidelberger Druckmaschinen AG
(Heidelberg) hergestellt. Seit Juni 2002 hat das Unternehmen zwei
NexPress 2100 im Einsatz. Eine dritte wurde im Januar installiert,
um das zunehmende Druckvolumen zu bewältigen.
Laut Declan Malone, Geschäftsführer VLM, haben vor
allem Kunden aus der Immobilienbranche und dem
Finanzdienstleistungssektor zu diesem Volumen beigetragen.
"Mit unserem internetbasierten Geschäftsmodell erteilen
unsere Kunden jeden Tag Aufträge für Tausende einzelner
Drucksachen und viele Millionen Druckseiten im Monat.
Selbstverständlich erwarten sie dabei eine hervorragende
Qualität. Zur Bewältigung dieser Anforderungen brauchen
wir eine digitale Farbdruckmaschine, die die Stärken der
Druckmaschine mit der Flexibilität des Laserdrucks kombiniert.
Die NexPress 2100 erfüllt diese Anforderungen."
"Dieser Meilenstein ist nicht nur ein Erfolg für VLM,
sondern auch für Heidelberg und die
Printmedien-Industrie", erklärte Wolfgang Pfizenmaier,
Vorstand Digital bei Heidelberg. "Analysten haben
vorhergesagt, dass der Bereich des Web-to-Print-Fulfillment die am
schnellsten wachsende Anwendung für den digitalen Farbdruck
darstellt. Die NexPress 2100 ist ein optimales System für
Mediendienstleister wie VLM, denn sie vereint die Qualität,
Stabilität, Leistung und Flexibilität, die zur
erfolgreichen Realisierung solcher Anforderungen nötig
sind."
Das NexPert Operator Support System und das ORC-Konzept mit
den vom Bediener austauschbaren Komponenten (Operator-Replaceable
Components) sind nach Angaben von Venkat Purushotham, President und
CEO von NexPress Solutions LLC, entscheidend für die
Produktivität der NexPress 2100.
"Drei wesentliche Design-Elemente machen die NexPress 2100 zu
einer hervorragenden Farbdruckmaschine für Anwender wie VLM",
so Purushotham. "Erstens besteht sie aus robusten Teilen und
Materialien, die für den Einsatz in einem Produktionsumfeld
ausgelegt sind. Zweitens kann ein intelligentes
Online-Diagnosesystem potenzielle Probleme erkennen und
korrigieren, ehe sie Störungen verursachen. Und drittens kann
der Anwender dank des ORC-Konzepts die Wartung
größtenteils selbst übernehmen, was für eine
hohe Maschinenverfügbarkeit und Produktivität
sorgt."
VLM wurde 1965 gegründet und beschäftigt 100
Mitarbeiter in seinen drei Betrieben in Dublin (Irland) sowie in
Birmingham und London (England), wo sich das neue Druckzentrum
für den Finanzmarkt befindet. Das Unternehmen hat mehrere
NexPress 2100 installiert, um Aufträge mit einer
durchschnittlichen Auflage von 60 Exemplaren innerhalb eines Tages
produzieren zu können.
Nach Überzeugung von Malone ist ein automatisierter
Prozess der entscheidende Faktor, um auf dem Markt konkurrieren zu
können. Dadurch ist es VLM möglich, mehrere Systeme mit
weniger Mitarbeitern im Mehrschichtbetrieb einzusetzen. Die Kunden
können online eine Vorlage für eine Werbedrucksache
auswählen, ihre Bilder hochladen und den gewünschten Text
eingeben. Das System erstellt daraus eine Drucksache, die ebenfalls
online geprüft und freigegeben werden kann und damit sofort
für den Druck an VLM übermittelt wird. Mit diesem
Verfahren konnte VLM seine Produktivität steigern und
gleichzeitig den Zeit- und Personalaufwand reduzieren.
"Es war schon immer unser Ziel, zu den wichtigen Anbietern im
digitalen Farbdruck zu gehören, denn dies ist der Bereich mit
den höchsten Zuwachsraten in der grafischen Industrie",
erklärte Malone. "Jetzt erleben wir dieses Wachstum aus
erster Hand. Ständig gewinnen wir neue Kunden. Dank der
NexPress 2100 werden wir unsere Kundenzahlen über das kommende
Jahr verdoppeln."
Bild:
Declan Malone, Geschäftsführer VLM, vor einer
seiner NexPress 2100.
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