
| 1. Variante: Hochstandardisierte Drucksachen
über formularbasierte Vorlagen
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| Typische Produkte: Einladungen, Visitenkarten, Briefpapier |
| Zielgruppe: Privatkunden, kleine Betriebe oder Drucksacheneinkäufer von Konzernen, die zum Beispiel auf dem Unternehmensbriefpapier die Adressen der Niederlassungen austauschen möchten. |
| So funktioniert's: Der Drucksacheneinkäufer öffnet das PDF-Formular online und gibt in die vorgegebenen Felder Text ein und importiert eventuell ein Bild. Layout-Änderungen sind nicht vorgesehen. Der Kunde prüft seine Eingaben anhand einer Vorschau, bestimmt Auflagenhöhe und Papierart und drückt dann "o.k./ fertig zum Drucken". |
| Das passiert im Druckerei-Workflow: Die Druckerei stellt über Prinect Direct Access formularbasierte Vorlagen bereit. Nachdem der Kunde die ausgewählte Vorlage ausgefüllt und "o.k." gedrückt hat, wird aus dieser ein druckfertiges PDF erstellt, das über Prinect Direct Access unmittelbar in den Produktions-Workflow geht. Die Druckerei kann jetzt ohne Rückfrage die Platten produzieren. Da Prinect Direct Access ein integraler Bestandteil des Managementinformationssystems (MIS) Prinect Prinance ist, erhält die Druckerei auf diesem Weg auch die zugehörigen kaufmännischen Daten. |
| Bewertung: Mit dieser Variante lassen sich neue Kundengruppen erschließen, etwa kleinere Betriebe oder Privatpersonen, denen Drucksachen bislang zu teuer waren. Allerdings wird bei diesem Geschäftsmodell der Wettbewerb sehr stark über den Preis ausgetragen. |
| 2. Variante: Komplexe Drucksachen, bei denen
der Drucksacheneinkäufer Inhalt und Layout
offline erzeugt |
| Typische Produkte: Akzidenzen aller Art |
| Zielgruppe: Geschäfts- und Bestandskunden, die schneller und flexibler Druckvorlagen erstellen wollen |
| So funktioniert's: Der Kunde meldet sich im Web-Portal der Druckerei an. Dann spezifiziert er den Druckauftrag: Er gibt zum Beispiel an, dass er eine Broschüre im Umfang von 16 Seiten und in A4-Format, vierfarbig gedruckt, mit Drahtheftung in einer Auflagenhöhe von 5.000 Stück erstellen möchte. Er schickt die Preisanfrage ab und erhält kurze Zeit später ein Angebot. Wenn der Kunde den Preis akzeptiert, lädt er seine Druckvorlage als PDF hoch, um Vorstufenprozesse wie das Preflighting oder Seitenfreigaben durchzuführen. Von der Druckerei erhält er ein sofortiges automatisches Feedback und erfährt so, ob die Druckdaten in Ordnung sind oder ob nachgebessert werden muss. |
| Das passiert im Druckerei-Workflow: Prinect Direct Access gibt die wesentlichen Informationen zur Erstellung einer digitalen Auftragstasche an Prinect Prinance weiter. Über Prinect Remote Access wird die Druckvorlage des Kunden als PDF hochgeladen und automatisch mit Hilfe des Prinect Prepress Manager auf ihre Druckfähigkeit überprüft. Der Abgleich der kaufmännischen Daten (Prinect Direct Access/Prinect Prinance) mit den Produktionsdaten (Prinect Remote Access/Prinect Prepress Manager) stellt darüber hinaus sicher, dass die hochgeladene Druckvorlage auch tatsächlich den Auftragsdaten (zum Beispiel Format oder Farbigkeit) entspricht, die der Kunde der Druckerei für diesen Job eingegeben hat. Außerdem kann die Druckerei jederzeit den aktuellen Jobstatus abfragen. |
| Bewertung: Drucksacheneinkäufer sparen Zeit und gewinnen an Flexibilität. Der Service erhöht die Bindung an die Druckerei. |
| 3. Variante: Komplexe Drucksachen, bei denen
der Drucksacheneinkäufer den Inhalt
und/oder das Layout online erzeugt |
| Typische Produkte: Akzidenzen aller Art |
| Zielgruppe: Geschäfts- und Bestandskunden, die schneller und flexibler Druckvorlagen erstellen wollen |
| So funktioniert's: Variante 3 funktioniert wie Variante 2. Einziger Unterschied: Der Kunde kann online auf die Funktionen zugreifen, die er zur Erstellung der Drucksache braucht, beispielsweise ein Redaktionssystem. |
| Das passiert im Druckerei-Workflow: Siehe Variante 2. Einziger Unterschied: Das Fremdsystem, dessen Funktionen die Druckerei ihren Kunden bereitstellen will, muss in den Prinect Workflow eingebunden werden. |
| Bewertung: Siehe Variante 2. |
Das Druckhaus Beineke Dickmans GmbH, Uli Beineke,
Deutschland

Am 24. und 25. April 2009 finden die dritten Prinect Anwendertage in der Print Media Academy in Heidelberg statt. Die Veranstaltung, die von Anwendern für Anwender organisiert und moderiert wird, garantiert wieder branchenrelevante Themen und Diskussionen zu den verschiedenen Facetten der Workflow-Thematik in Druckereien. Mehr