Zum Mond und zurück für einen guten Zweck
"Miles for More" - unter diesem Motto sammeln
Heidelberg Mitarbeiterteams auf der ganzen Welt seit April 2007 bei
sportlichen Aktivitäten zahlreiche Kilometer für einen
wohltätigen Zweck.
Ob Laufen, Wandern, Schwimmen, Rudern oder Radfahren -
"Heidelberger" tun damit nicht nur etwas für sich
selbst und ihre Gesundheit, sondern auch noch Gutes für
andere. Die Initiative "Miles for More" unter der
Schirmherrschaft des Vorstandsvorsitzenden Bernhard Schreier will
bis zur drupa 2008 möglichst viele "Heidelberger"
möglichst weit treiben. Das Ziel: die Entfernung von der Erde
zum Mond - und möglichst auch wieder zurück. Denn je mehr
Kilometer die Heidelberg Teams auf der ganzen Welt laufend,
schwimmend oder radelnd sammeln, desto höher fällt am
Ende die Summe aus, die für wohltätige Zwecke gespendet
wird.
Paddeln im Takt der Trommel
Zehn Cent lässt Heidelberg dabei für jeden
Kilometer springen. Ein Kilometer zählt aber nicht immer als
ein Kilometer. "Weil manche Sportarten technisch
anspruchsvoller oder im Kalorienverbrauch höher sind als
andere, werden die zurückgelegten Wegstrecken unterschiedlich
bewertet", erläutert Wirnt Galster, HR-Manager der Region
EMEA. Als Faktor berücksichtigt wird auch, inwieweit eine
Sportart die Gesundheit fördert. So kommt schwimmend und
rudernd am meisten zusammen: Ein geschwommener Kilometer wird
zehnfach, ein gepaddelter immerhin noch doppelt gewertet.
Knapp 80 Teams aus Deutschland, Holland, den USA, Australien und
China haben sich bisher zusammengefunden. Gemeinsam haben sie
bereits über 30.000 "Meilen" gesammelt. Für den
guten Zweck strampeln und schwitzen dabei nicht nur Mitarbeiter der
Heidelberg-Gruppe, sondern auch des internationalen Vertriebs- und
Servicenetzes. Manche von ihnen nehmen dabei auch in Kauf, zu
Trommelschlägen zu paddeln wie die Wilden: "Beim
diesjährigen Drachenboot-Cup, der im Juli in Heidelberg zum
zweiten Mal stattfand, stellten 24 Heidelberg Teams mit 400
Mitgliedern die Hälfte des Teilnehmerfeldes", berichtet
Galster. Unter ihnen war auch Dr. Jürgen Rautert, Heidelberg
Vorstand für Produkte und Marketing, der mit seinem Team die
Paddel für den guten Zweck schwang.
Bild 1: Drachenboot-Cup:
In den roten Shirts das Team der Eisenbeißer, in den
blauen Shirts die A3-Dragons von Heidelberg beim diesjährigen
Drachenboot-Cup in Heidelberg. Links vorne im Bug: der Trommler,
der den bis zu 18 Paddlern den Takt angibt.
Bild 2: My Way
Die Truppe aus Hong Kong wandert meist Strecken zwischen 10
und 20 Kilometern, wie Teamkapitän Henrietta Tso (Fünfte
von links in der hinteren Reihe) erläutert: "Die meisten
von uns wandern ohnehin gerne, etwa Andy Tam (Dritter von rechts in
der vorderen Reihe), der jeden Sonntag unterwegs ist. Doch wegen
'Miles For More' haben wir uns jetzt zu einem Team
zusammengeschlossen - weil es für eine wohltätige Sache
ist."
Bild 3: Die Melbourne Hangaroos
Die Melbourne Hangaroos aus Melbourne, Australien,
treffen sich jeden Dienstagmittag zum "Walkathon". Dann
"walken" sie rund drei bis fünf Kilometer quer durch
Melbourne, etwa durch die quirligen Viertel am Fluss Yarra oder
durch den Botanischen Garten. Seit Juni 2007 hat das
14-köpfige Team bereits 150 Kilometer gesammelt, weitere 1.000
Kilometer sollen bis Februar 2008 hinzukommen. "Wir walken
zusammen, weil es für einen guten Zweck ist. Außerdem ist
es ein tolle Möglichkeit, die Arbeitsbeziehungen zu vertiefen.
Im Büro haben wir nicht die Zeit, 45 Minuten ungestört
mit den Kollegen zu plaudern", meint Teamkapitän Rob
Parker (ganz rechts im Bild).
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