Techniker legen rasantes Tempo vor: In den Düsseldorfer
Messehallen stehen bereits zahlreiche Maschinen der Heidelberger
Druckmaschinen AG
Die Logistik ist bis auf das kleinste Detail
ausgeklügelt, die Techniker genau instruiert: Knapp sechs
Wochen vor Beginn der drupa 2004 (6.-19. Mai) laufen die
Vorbereitungen für die weltweit größte
Innovationsshow der Druck- und Papierindustrie auf Hochtouren. Auf
dem Düsseldorfer Messegelände haben bereits die ersten
Aussteller mit dem Standaufbau begonnen. Doch trotz der zahlreichen
Gabelstapler, Kräne und Schwerlastfahrzeugen ist von Hektik
keine Spur. Deutlich wird das auch in den Messehallen 1 und 2, in
denen sich die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg)
präsentiert. Auf rund 7.800 Quadratmeter wird der
Marktführer insgesamt 50 Maschinen ausstellen. Angesichts der
imposanten Ausmaße - einzelne Maschinen sind mehr als 30 Meter
lang - sind hier genaues Timing, Fingerspitzengefühl und auch
gewaltige Kräfte gefragt.
Hierfür ist in erster Linie Franz Haaf verantwortlich.
Der Technische Leiter des Messeauftritts von Heidelberg ist bereits
seit Anfang März am Rhein und ist für jede
Überraschung gewappnet: "Wir haben den Aufbau zwar fast
minutiös geplant, doch dank unserer schnellen und präzise
arbeitenden Techniker schaffen wir uns jeden Tag ein kleines
Zeitpolster. Dann können wir auch verspätete
Anlieferungen oder Pannen bei Lastkränen locker
wegstecken."
Von größeren Zwischenfällen ist Haafs Team
aber ohnehin bisher verschont geblieben. Auch in den vergangenen
Tagen, als die 22 Meter lange und knapp 100 Tonnen schwere
Bogenoffsetmaschine Speedmaster SM 102-10-P6 mit CutStar
angeliefert wurde. Sechs LKWs setzte Heidelberg für den
Transport der Maschine ein, die innerhalb von zwei Wochen in
Wiesloch, dem weltgrößten Fertigungs- und Montagewerk
für Druckmaschinen, abgebaut wurde. Der Zusammenbau der
Speedmaster dauert nun wiederum knapp zwei Wochen, bevor die ersten
Seiten gedruckt werden können. Das Besondere an der
Speedmaster in der Drupaspezifikation ist der acht Tonnen schwere
CutStar. Er erlaubt die Verarbeitung von Rollenware statt der
teureren Bogenware und steht für eine hohe Produktivität.
Während der Messe soll die Speedmaster verschiedene
Hochglanzprospekte für deutsche Automobilhersteller drucken.
Doch bis es soweit ist, müssen die Heidelberger neben
den Maschinen noch mehr als 320 Tonnen Holz, Stahl, Befestigungen
und Farbe sowie knapp 2.500 Schweinwerfer in die Standaufbauten
verarbeiten. Und schließlich müssen in den kommenden
Wochen noch mehr als 40 Maschinen aufgebaut werden. Darunter auch
einige Neuentwicklungen: "Auf diese Maschinen, zum Beispiel
unsere Speedmaster, sind wir alle stolz, weil sie unsere
Innovationsführerschaft noch einmal deutlich
unterstreichen", sagt Haaf. Bereits jetzt werden manche
Maschinen von Planen abgedeckt - doch was sich unter diesen
befindet, darüber schweigt Haaf beharrlich. Lieber schaut er
in die Zukunft: "Wir liegen voll im Zeitplan. Im Moment haben
wir sogar ein Polster von rund einem halben Tag und unserem
Bergfest steht nichts im Wege." Mit dem Bergfest feiern die
Techniker traditionell die Inbetriebnahme der Maschinen - doch vor
der Feier wartet noch ein gutes Stück Arbeit.
Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Unternehmenskommunikation
Christiane Creutzberg
Tel.: +49 (0)6221 92 50 84
E-Mail:
christiane.creutzberg@heidelberg.com