Extra für die Kleinen!
Gerade kleinere Druckereien stehen vor der Frage: Wie bleibe ich
konkurrenzfähig? Speziell für sie hat Heidelberg den
Suprasetter A52 und Prinect MetaDimension 52i konzipiert. Der
Einstieg in die Thermalbelichtung und in den entsprechenden
Vorstufen-Workflow erlaubt einen großen Sprung zu mehr
Qualität und Wirtschaftlichkeit.
Sich vom Wettbewerb abzusetzen beginnt schon in der Vorstufe.
Bereits hier entscheidet sich, wer als Top-Anbieter eine
Marktnische besetzen oder sich als Full-Service-Provider etablieren
kann. Kleinere Druckereien mit großen Ambitionen hatten jedoch
bisher ein Problem: Meist waren die für den
Qualitätssprung nötigen Geräte und Lösungen
einfach überdimensioniert. Zu teuer und viel zu kompliziert,
so lauteten die Bedenken. Bedenken, die sich beim Suprasetter A52
und MetaDimension 52i bald in Luft auflösen werden. Denn
Heidelberg hat den Belichter und die Software speziell für die
Bedürfnisse kleinerer Druckereien, die hauptsächlich im
A3-Format oder A2-Format produzieren, zugeschnitten. "Diese
Betriebe verfügen über nur wenige Mitarbeiter und wenig
Platz. Gleichzeitig betreiben sie einen hohen manuellen Aufwand, um
ihre meist kurzfristigen Aufträge abzuwickeln. Unser Ziel war
es daher, genau die Funktionen aus unseren Geräten und
Lösungen im High-End-Bereich auszuwählen, die
ambitionierten Kleindruckereien im Tagesgeschäft den
nötigen Vorsprung bringen", erläutert Mark
Ihlenfeldt, Produktmanager Imaging Systems bei Heidelberg.
Herr Ihlenfeldt, warum lohnt sich der Einstieg in die
Thermalbelichtung und den Vorstufen-Workflow? Nennen Sie bitte die
fünf wichtigsten Gründe.
1. … weil das Belichten schneller geht und mit weniger
Aufwand verbunden ist.
Mit einem CtP-Belichter erspart man sich natürlich
die Filmmontage und das "Doppel-Entwickeln" von Film und
Platte. Außerdem lassen sich die Platten mit der
Thermaltechnologie bei Tageslichtbedingungen belichten. Erweitert
um den Auto Top Loader, kann der Suprasetter sogar bis zu 100
Platten vollautomatisch abarbeiten. Gerade Zweischichtbetriebe
nutzen diesen Vorteil und belichten Platten nachts, so dass sie am
nächsten Tag gleich in der ersten Schicht mit dem Drucken
loslegen können.
2. ... weil prozesslos und chemiefrei produziert werden
kann.
Der Suprasetter A52 kann konventionelle, chemiefreie oder
prozesslose Platten belichten. Der Einsatz von chemie- oder
prozesslosen Platten schont nicht nur die Umwelt, sondern hat auch
den Vorteil, dass Chemie weder eingekauft noch entsorgt werden
muss. Der Belichter amortisiert sich daher innerhalb sehr kurzer
Zeit. Darüber hinaus "kippen" die chemiefreien
Gummierungen durch Sauerstoffeinfluss nicht "um". Von
dieser Prozesssicherheit profitieren vor allem die Betriebe, die
nicht rund um die Uhr belichten.
3. … weil die Qualität besser ist.
Bei der direkten Belichtung auf eine Druckplatte entfallen
die Zwischenschritte, die beim "Film-Workflow" zu
Qualitätsverlusten führen können. Eine Über-
oder Unterbelichtung der Platten ist nicht mehr möglich. Dank
der großen Auswahl von mehr als 40 Plattentypen, darunter die
Saphira Platten von Heidelberg, können Druckereien genau die
Platte verwenden, die ihren individuellen Anforderungen entspricht.
Beispielsweise hinsichtlich des Rasters: Denn je nach Anwendung und
Plattentyp lassen sich mit Prinect MetaDimension 52i Rasterweiten
von bis zu 100 l/cm belichten. Mit dem optionalen Hybridrasterist
sogar eine Rasterfeinheit von bis zu 160 l/cm möglich.
4. … weil es einfacher und wirtschaftlicher ist.
Am meisten profitieren Druckereien von den
automatisierten Arbeitsschritten und der reduzierten Zahl an
Fehlerquellen. So spart beispielsweise das Abspeichern von
Arbeitsabläufen wie Ausschießen, Proofen oder Kalibrieren
wertvolle Zeit ein und sichert die Qualität, etwa beim
Produzieren von Wiederholaufträgen. Automatisch erzeugte
Farbzonen-Voreinstelldaten verkürzen zudem die Einrichtezeit
der Druckmaschine, während ein farbrichtiger Proof die
Abstimmung mit dem Kunden beschleunigt. Mit Hilfe des Suprasetters
A52/A75 lassen sich darüber hinaus druckfertige Platten
innerhalb weniger Minuten herstellen. Und wer die integrierten
Plattenstanzen im Suprasetter verwendet, kann sogar Makulatur
vermeiden.
5. ... weil die Lösungen mitwachsen.
Sowohl Suprasetter als auch Prinect MetaDimension 52i werden
einfach per Plug and Play installiert. Und beide wachsen mit den
Anforderungen einer Druckerei mit: Der Suprasetter A52 lässt
sich per Software auf das Format 4up zum A75 aufrüsten.
Für eine vollautomatische Produktion einschließlich
Zwischenpapier-Entfernung ist der Belichter mit dem Auto Top Loader
nachrüstbar. Druckereien, die beim Ausschießen mehr
Funktionen wünschen, können ihre RIP-Lösung mit der
Prinect Signa Station erweitern.
Herr Ihlenfeldt, welchen Tipp geben Sie anhand Ihrer
Kundenerfahrungen den Anwendern?
Es wäre falsch zu erwarten, dass es ausreichen
würde, sich einfach den Suprasetter und das RIP-System
installieren zu lassen und auf Knopfdruck ein optimales Ergebnis zu
erhalten. Zwar sind beide Lösungen bedienerfreundlich, doch
sich einen Workflow einfach über Ausprobieren exakt auf die
eigenen Bedürfnisse hin einzurichten ist zeit- und
kostenaufwendig. Unseren Kunden rate ich daher, sich durch
Fachleute von Heidelberg einweisen zu lassen, etwa durch Schulungen
vor Ort. Das macht es deutlich einfacher, das volle Potential des
Suprasetters A52 und von Prinect MetaDimension 52i rasch umzusetzen
und den größten Nutzen in puncto Qualität und
Wirtschaftlichkeit zu erzielen. Und darauf kommt es ja
schließlich an.
Druckversion
Spitzentechnologie im 2up-Format
Auf die bewährte Spitzentechnologie von Heidelberg müssen
Kunden in der neuen Kompaktklasse nicht verzichten. Beispielweise
nutzt der Suprasetter A52/A74 den gleichen Laserkopf wie alle
Belichter der Suprasetter Familie von Heidelberg. Auch feinste
Raster bis zu 160 l/cm meistert er mit extrem scharfer
Punktbildung. Und dabei begnügt er sich mit einer
Stellfläche von gerade mal 2,6 Quadratmetern und einer Tiefe
von 1,7 Meter für die vollautomatische Version mit dem Auto
Top Loader (ATL). Auch der Vorstufen-Workflow glänzt durch
überschaubare und leistungsstarke Funktionen. Prinect
MetaDimension 52i basiert auf Adobe-Technologien. Das RIP-System
kann PostScript- oder PDF-Dokumente übernehmen und ausgeben
sowie CIP4/PPF-Daten zur automatischen Farbzonensteuerung der
Druckmaschine generieren. Zum Paket gehört auch der Imposition
Editor. Mit ihm lassen sich einfach und schnell PDF-Dokumente zu
PDF-Bogen ausschießen, mit Prinect MetaDimension farbrichtig
auf einem Proofer ausgeben und abschließend auf eine
Druckplatte ausbelichten.