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Umsatz pro Mitarbeiter weit über der Norm

Am Steuerpult des Prinect-Press-Center der Sechsfarben-Speedmaster XL 105 bei Brilliant Graphics, von links: Wilson Luciano, Leiter der Weiterverarbeitung, Brian Glasier, Bereichsleiter für Kreativdienstleistungen, und Kevin Morris, Bereichsleiter für das operative Geschäft.
Am Steuerpult des Prinect-Press-Center der Sechsfarben-Speedmaster XL 105 bei Brilliant Graphics, von links: Wilson Luciano, Leiter der Weiter-
verarbeitung, Brian Glasier, Bereichsleiter für Kreativ-
dienstleistungen, und Kevin Morris, Bereichsleiter für das operative Geschäft.

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Zuvor hatte Bob Tursack einen Grafikbetrieb geleitet, der auf Ausstellungsdrucke und andere Dienstleistungen für Künstler spezialisiert war. Er hatte alle Druckarbeiten außer Haus vergeben. Dann fasste er den Entschluss, selbst ins Druckgeschäft einzusteigen. Laut Tursack war es ein "Start-up auf der grünen Wiese", in das er 6,5 Millionen US-Dollar steckte, unter anderem für einen Neubau und die Produktionsanlagen.

"Bei uns ist alles von Heidelberg", sagt der Geschäftsführer. In seinem Drucksaal steht eine Sechsfarben-Speedmaster XL 105, die mit dem spektralfotometrischen Farbregelsystem Prinect Image Control ausgestattet ist. Gedruckt wird im Hybrid-Raster mit bis zu 400 lpi, die Saphira-Thermoplate-PN-Druckplatten belichtet ein Suprasetter S105. Auch in der Weiterverarbeitung kommen Maschinen von Heidelberg und POLAR zum Einsatz.

"Vom Kostenvoranschlag bis zur Binderei"
Ein digitaler Workflow verknüpft die Unternehmensabläufe: "Wir nutzen Prinect vom Kostenvoranschlag bis zur Binderei", erläutert Tursack. Verschiedene Prinect-Module, zum Beispiel Signa Station und MetaDimension, erledigen das Ausschießen, das Rippen, den Datenaustausch in der Vorstufe und andere wichtige Funktionen. Prinect Prinance dient als MIS-Lösung.

Brilliant Graphics erzielt mit nur zwei Mitarbeitern und einer Halbtagskraft in der Druckvorstufe eine jährliche Wertschöpfung in Höhe von 7 Millionen US-Dollar. Diesen ROI schreibt Tursack der gesteigerten Produktivität zu, die mit Prinect in seiner Prepress-Abteilung Einzug gehalten hat. Zudem hilft ihm Prinect, 225 000 US-Dollar Umsatz pro Mitarbeiter zu erwirtschaften: Das sind über 50 Prozent mehr als der branchenweite Durchschnitt, der im letzten Jahr vom US-amerikanischen Druckereiverband Printing Industries of America vermeldet wurde. Eine höhere Rentabilität ist laut Tursack ein natürlicher Nebeneffekt, wenn man alle Arbeiten in der Vorstufe, einschließlich der gesamten Proof- und Plattenherstellung, mit nur zweieinhalb Mitarbeitern erledigen kann. Derzeit erwägt er die Installation einer weiteren Signa Station zum Ausschießen, um das erwartete Wachstum des Druckvolumens bewältigen zu können.

Durch den automatisierten Produktionsworkflow kann die Druckerei mit weniger Mitteln mehr produzieren. Zudem erfüllt "dieses 'Mehr' sehr hohe Qualitätsstandards", wie Tursack betont. Das liegt daran, dass sich Brilliant Graphics das Print Color Management (PCM) zunutze macht,  - ein Farbberatungsprogramm,  das Kunden von Heidelberg zeigt, wie sie die Leistung all ihrer Systeme und Software von Heidelberg optimieren können. Mithilfe von PCM haben Farbfreigaben viel von ihrem "potenziellen Schrecken" für die Druckerei verloren, und die Kundenzufriedenheit ist auch gestiegen, bemerkt der Geschäftsführer.

Alles aus einer Hand lohnt sich
Bei dem Betrieb, der ihm vor Brilliant Graphics gehörte, hatte Tursack nach eigenen Angaben die Hälfte seiner Arbeitszeit damit verbracht, die Produktionssysteme der verschiedenen Hersteller zu harmonisieren. Doch jetzt, mit Heidelberg als durchgängigem Anbieter, brauche er nur noch einen einzigen Anruf, um workflow- oder systembezogene Probleme zu lösen. Manchmal kämen ihm die Supporttechniker von Heidelberg durch Fernüberwachung und Remote-Fehlerbehebung sogar zuvor. Tursack räumt ein, dass die 100%ige Festlegung auf die Technologie eines einzigen Anbieters schon ein gewisses "Risiko" für ein Start-up-Unternehmen sei. Doch die Hilfsbreitschaft und technische Unterstützung, die er von seinen Ansprechpartnern bei Heidelberg immer wieder erfahre, hätten sich als Katalysator für den Erfolg der Druckerei erwiesen. "Ohne diese Hilfe hätten wir das Unternehmen niemals zum Laufen bringen können", bilanziert Tursack.

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